„War da was?“ Frankfurt am Main im Nationalsozialismus

Ort
Frankfurt am Main
Veranstalter
Haus am Dom – Katholische Akademie Rabanus Maurus, Frankfurt am Main
Datum
30.10.2020 - 31.10.2020
Von
Fedor Besseler, Historisches Institut, Justus-Liebig-Universität Gießen

Die Tagung beschäftigte sich mit Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus in Frankfurt am Main. Der Fokus auf die mikrohistorische Perspektive der Stadtgeschichte wurde ergänzt durch die Betrachtung von Aufarbeitung und Erinnerungskultur im Spannungsfeld zwischen staatlichen und institutionellen Akteuren einerseits und zivilgesellschaftlichen Initiativen und Netzwerken andererseits. Ziel der Tagung war es, die lokalen Geschichtsinitiativen als wirkmächtige Akteure und integralen Bestandteil der Frankfurter Erinnerungskultur zu präsentieren.

DANIELA KALSCHEUER (Frankfurt am Main), Referentin für Interkulturelles und Zeitgeschichte der Katholischen Akademie Rabanus Maurus, konstatierte in ihrer Einleitung die Zunahme antidemokratischer Einstellungen in Verbindung mit einem schwach ausgeprägten Geschichtsbewusstsein in der Bevölkerung. Sie verwies auf die Befunde des Antisemitismusforschers und Antisemitismusbeauftragten des Landes Berlin, Samuel Salzborn, der in der bundesrepublikanischen Gesellschaft eine Transformation von einer Tätergemeinschaft in eine „Erinnerungsabwehrgemeinschaft“ diagnostiziert.[1] Abschließend betonte sie die Bedeutung der Geschichtsinitiativen für die kritische Aufarbeitung der NS-Zeit. Man dürfe die Aufarbeitung nicht den staatlichen und kommunalen Institutionen überlassen, sondern diese sei als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen.

Der Kulturhistoriker ALFONS MARIA ARNS (Frankfurt am Main) analysierte die Geschichts- und Erinnerungspolitik der Stadt Frankfurt während und nach dem Nationalsozialismus aus einer institutionengeschichtlichen Perspektive. Er begann seine kritische Bestandsaufnahme mit der Umdeutung der städtischen Tradition der Messe- und Finanzstadt Frankfurt durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs (NSDAP), der ab 1933 die Geschicke der Stadt bestimmte. Krebs versuchte, das Image der „Stadt der Juden und Demokraten“ durch eine neue stadtgeschichtliche Identität zu ersetzen: Frankfurt sollte zur „Stadt des deutschen Handwerks“ werden, ein Titel, den die Stadt 1935 offiziell verliehen bekam. Eigentliches Ziel der Imagepolitik von Krebs sei dabei gewesen, Frankfurt zu einer „Stadt ohne Juden“ zu machen. Das Unternehmen, aus Krebs einen „gemäßigten Nazi“ zu modellieren, der sich stets bemüht hätte, den fanatischen Gauleiter von Hessen-Nassau, Jakob Sprenger, im Zaum zu halten und dadurch die These vom Dualismus von Partei und Staat zu stützen – wie dies u.a. der Frankfurter Historiker Dieter Rebentisch versuchte – könne angesichts der Quellenlage nicht aufrechterhalten werden. Ganz im Gegenteil sei der „braune Magistrat“ unter der Führung von OB Krebs für eine hocheffiziente Judenverfolgung verantwortlich, der 11.908 Frankfurter Bürgerinnen und Bürger zum Opfer fielen. Wie andernorts auch sei dann die unmittelbare Nachkriegszeit durch Verdrängung und personelle Kontinuität gekennzeichnet gewesen.

Im Jahr 1961 wurde mit der „Kommission zur Erforschung der Geschichte der Frankfurter Juden“ eine Publikationsreihe ins Leben gerufen, die wichtige Studien zur Geschichte und Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Frankfurt veröffentlichte, aber nicht auf diese Epoche begrenzt blieb. Arns nannte insbesondere die Quellenedition für die Jahre 1933-1945, die von Dietrich Andernacht und Eleonore Sterling herausgegeben wurde und bis heute als Standardwerk betrachtet werden kann.[2] Ab den 1970er Jahren begann ein Prozess der Ausdifferenzierung derjenigen städtischen Institutionen, welche die Auseinandersetzung mit Holocaust und Nationalsozialismus vorantreiben sollten. Insbesondere das Historische Museum Frankfurt übernahm in diesem Prozess eine Schlüsselrolle, der es durch Ausstellungen und Publikationen nachkam. Besonders ereignisreich erscheinen in der Rückschau die Jahre zwischen 1985 und 1995, so Arns. In diesem Zeitraum wurden das Jüdische Museum Frankfurt als ältestes kommunales jüdisches Museum der Bundesrepublik und das Fritz Bauer Institut zur Erforschung der Geschichte und Nachwirkung des Holocaust gegründet. Die Kämpfe um die Erhaltung der baulichen Überreste der frühneuzeitlichen Judengasse führten zu einem wachsenden Geschichtsbewusstsein innerhalb der Frankfurter Bürgerschaft. Die ersten Initiativen begannen mit ihrer Tätigkeit, die Arbeiten von Wolfgang Wippermann und Bettina Tüffers sowie das Engagement Elisabeth Abendroths auf der Koordinierungsstelle am Institut für Stadtgeschichte trugen dem Referenten zufolge zu einer kritischen Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus bei.[3][4]

Zum Abschluss ging Arns auf zwei Traumata der Stadt Frankfurt ein, die ihren Ursprung in der Zeit des Nationalsozialismus haben: die Zerstörung der Jüdischen Gemeinde und die Zerstörung der Frankfurter Altstadt. Das „Altstadt-Trauma“ sei durch die Rekonstruktion der mittelalterlich-frühneuzeitlichen Bebauung auf dem Dom-Römer-Areal „in der Art eines Palimpsestes“ überschrieben worden. Die Ermordung von über einem Drittel der rund 30.000 Jüdinnen und Juden, die 1930 in Frankfurt lebten, sei als schändlichstes Kapitel der Stadtgeschichte nach wie vor eine offene Wunde. Die von OB Krebs angestrebte und realisierte „Stadt ohne Juden“ und die Erinnerung an die Opfer nach 1945 werden durch das Thema „Neue Altstadt“ überlagert.

Der Stadthistoriker DIETER WESP (Frankfurt am Main) konstatierte, dass der Themenkomplex der von den Nationalsozialisten so bezeichneten Arisierung eine Lücke in der stadtgeschichtlichen Forschung darstelle. Wesp ging auf die Rolle von Stadtrat Adolf Miersch ein, der im Bauamt unter Friedrich Krebs für die „Arisierungen“ zuständig war. Dieser bekräftigte nach 1945, dass die nationalsozialistischen Enteignungen Recht und Gesetz entsprochen hätten. Die Entdeckung und Veröffentlichung der sogenannten Miersch-Liste durch Wesp sorgte unlängst für großes Aufsehen. Mithilfe der im Juli 1945 von Miersch erstellten Liste konnte der Gesamtumfang der „Arisierungen“ aufgezeigt werden. So eignete sich die Stadt Frankfurt 155 Hektar fremde Grundstücke für einen Gesamtpreis von 14 Mio. Reichsmark an. Wesp bezeichnete dies als einen „gigantischen Umverteilungsprozess“. Die Fläche von 155 Hektar entspricht der Fläche der Frankfurter Innenstadt, d.h. des gesamten innerhalb der Wallanlagen gelegenen Gebietes. Wesp transkribierte die Miersch-Liste und machte sie öffentlich zugänglich.[5] In diesem Zusammenhang verwies er auf ein Projekt der Stadt Mannheim. Diese veröffentlichte einen Stadtplan, auf dem sämtliche „arisierten“ Grundstücke markiert sind. In Frankfurt stehe eine solche grafische Darstellung der „Arisierungen“ noch aus. Als Beispiele für die Enteignungen von Grund- und Immobilieneigentum nannte der Referent die Villen Waldfried und Buchenrode, dier sich im Besitz der Brüder Carl und Arthur von Weinberg befanden, sowie die Villa Kennedy, die von Eduard Beit von Speyer erbaut worden war. Der Wert der Villa Kennedy sei in den Jahrzehnten nach der Enteignung der früheren jüdischen Eigentümer explodiert; sie wird heute von der Rocco-Forte-Gruppe als Luxushotel betrieben. Als weiteres Beispiel führte Wesp das frühere Wohnhaus der Eltern des Philosophen Theodor W. Adorno im Frankfurter Stadtteil Oberrad an. Die Familie erhielt seinerzeit gerade einmal 10.700 RM für die Immobilie, eine Summe, die lediglich ein Zehntel der Reichsfluchtsteuer darstellte, die von jüdischen und anderen Emigranten beim Verlassen des Deutschen Reiches entrichtet werden musste. Die heutigen Bewohner des früheren Wohnhauses der Familie Calvelli-Adorno/Wiesengrund wehrten sich, so Wesp, seit Jahren hartnäckig gegen die Anbringung einer Gedenktafel.

Die Verhinderung von Gedenktafeln durch heutige Eigentümer „arisierter“ Immobilien als Problem für die städtische Erinnerungskultur wurde in der Folge lebhaft diskutiert. Die Tagungsteilnehmerin Mirjam Heydorn vertrat den Standpunkt, dass Gedenktafeln von heutigen Eigentümern oftmals als möglicher Hinweis auf eine illegitime Bereicherung betrachtet und daher verhindert würden. Da die Entschädigungsfristen für „arisierte“ Immobilien jedoch abgelaufen sind, gehe es bei der Diskussion um die Anbringung von Gedenktafeln heute nicht mehr um juristische, sondern ausschließlich um moralische Erwägungen.

Abschließend ging Wesp auf das Verhältnis von zivilgesellschaftlichen Initiativen und offiziellen Institutionen hinsichtlich ihrer Aktivitäten im Bereich der Erinnerungskultur ein. Er beklagte eine Überbetonung der Bedeutung akademischer Titel und die exkludierende Wirkung universitärer Gepflogenheiten. Aus der Perspektive der ehrenamtlich tätigen Geschichtsinitiativen sei eine Abschottung der Institutionen zu beklagen.

ANDREAS DICKERBOOM (Frankfurt am Main) vom Förderverein zur Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ-Katzbach setzte sich mit Geschichte und zivilgesellschaftlicher Erinnerungsarbeit in Bezug auf das KZ-Außenlager Katzbach im Frankfurter Stadtteil Gallus auseinander. Die Frankfurter Adlerwerke, in deren Gebäudekomplex das Konzentrationslager im August 1944 errichtet wurde, stiegen im NS-Staat zu einem der großen Rüstungskonzerne auf. Produziert wurden vor Ort Fahrgestelle für Schützenpanzer. Zwischen August 1944 und März 1945 kamen etwa 1.600 Häftlinge ins Lager, wovon die Mehrzahl politische Häftlinge waren, die am Warschauer Aufstand beteiligt waren. Das Ziel der Lagerkommandantur lautete „Vernichtung durch Arbeit“. Die Todesrate im Lager war aufgrund der Arbeitsbedingungen, der katastrophalen Ernährungssituation und der Läuseplage extrem hoch, so Dickerboom. Nach 1945 sei die politische Kultur durch Verschweigen und Verdrängen gekennzeichnet gewesen. Erst die Erinnerungsarbeit lokaler Initiativen, insbesondere des Vereins Leben und Arbeiten im Gallus und Griesheim (LAGG) habe zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des KZ-Außenlagers geführt. Einen Meilenstein in der Aufarbeitung der Lagergeschichte stelle die Publikation „Wir lebten und schliefen zwischen den Toten“ von Ernst Kaiser und Michael Knorn im Jahr 1994 dar.[6] Der Referent hob besonders hervor, dass Kaiser und Knorn als Schullehrer die Publikation in Eigeninitiative und in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern erstellt hatten.

Im Folgenden ging Dickerboom auf weitere Resultate der Erinnerungsarbeit zivilgesellschaftlicher Akteure im Gallusviertel ein. So wurde 1998 ein Platz in unmittelbarer Nähe zum Gebäudekomplex der früheren Adlerwerke nach den KZ-Häftlingen Adam Golub und Georgij Lebedenko benannt. Bei einem Fluchtversuch im März 1945 waren sie von Nachbarn denunziert worden, als sie sich in einem Keller verstecken wollten. Golub und Lebedenko wurden öffentlich hingerichtet und zur Abschreckung auf der Straße liegen gelassen. Die Denunziation und Ermordung der beiden Häftlinge – so eine Wortmeldung aus dem Publikum – bekräftige die Tatsache, dass die Stadtteilbewohner sehr wohl über die Gräueltaten im KZ-Außenlager Bescheid wussten.

Im Jahr 2015 erfolgte die Gründung des Fördervereins zur Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ-Katzbach. Dickerboom verwies in diesem Kontext auf positive Signale der Stadt Frankfurt, innerhalb der nächsten Jahre eine Gedenkstätte am historischen Ort errichten zu wollen. Zum Abschluss führte er ein Interview mit einem der letzten noch lebenden früheren Lagerhäftlinge, Andrzej Branecki, vor. Der Film wurde vom Förderverein Katzbach und der Künstlerin Stefanie Grohs produziert und gibt Einblicke in den von Hunger und Gewalt geprägten Alltag im KZ-Außenlager Katzbach.

Beim Abschlusspodium setzten sich Daniela Kalscheuer, Mirjam Heydorn, Stephan Wirtz, Antje Thul und Alfons Maria Arns mit den Kontinuitäten des Nationalsozialismus nach 1945 auseinander. Wirtz vom Förderverein Roma e.V. verwies auf Kontinuitäten des Antiziganismus und die sehr späte Anerkennung der nationalsozialistischen Roma-Verfolgung als Genozid. Er erinnerte daran, dass die Anbringung der Gedenktafel für Sinti und Roma am Gebäude des früheren Frankfurter Gesundheitsamtes im Jahr 2000 auf Widerstand des Instituts für Stadtgeschichte traf: Kritisiert wurde die Erwähnung der Namen von Robert Ritter und Eva Justin auf der Gedenktafel, die in leitenden Funktionen im Stadtgesundheitsamt für die Verbrechen an Sinti und Roma verantwortlich waren. Ritter und Justin bekleideten trotz der von ihnen durchgeführten „rassenbiologischen Untersuchungen“ mit mörderischen Folgen während der NS-Zeit nach 1945 städtische Ämter. Wirtz bemängelte darüber hinaus, dass die Tätigkeit des Universitätsinstituts für Erbbiologie und Rassenhygiene, das von 1935 bis 1945 in Frankfurt angesiedelt war, heute kaum noch bekannt sei. Auch die Verbrechen der „Rassenhygieniker“ Otmar von Verschuer und Josef Mengele seien im kollektiven Gedächtnis der Stadtgesellschaft nur unzureichend präsent.

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde deutlich, dass nicht nur die offizielle Erinnerungspolitik der Stadt Frankfurt eine starke Opferzentrierung aufweise. Auch die Erinnerungsarbeit der Geschichtsinitiativen vernachlässige noch zu sehr die Erforschung der Täter und der Täterfamilien.

Insgesamt dokumentierte die Tagung die unersetzliche Pionier- und Korrektivfunktion zivilgesellschaftlicher Initiativen für die städtische Erinnerungslandschaft. Die Dichotomie von Institutionen und Initiativen, von staatlich-kommunalen und ehrenamtlichen Akteuren bildete den roten Faden der Veranstaltung. Herausgestellt werden konnte, dass die städtischen Institutionen in ihrer erinnerungskulturellen Arbeit auf die Kritik und die Expertise der Initiativen angewiesen sind. In diesem Kontext wäre es wünschenswert gewesen, VertreterInnen städtischer Institutionen an der Tagung teilnehmen zu lassen, um Kooperationen anzuregen und auf Kritik reagieren zu können. Ziel der Tagung war es jedoch, die Verständigung und Koordination der Geschichtsinitiativen untereinander zu fördern und mit dem Frankfurter Netzwerk Erinnerungskultur eine dauerhafte Plattform der Geschichtsinitiativen zu begründen.

Die Sichtung und Veröffentlichung der Miersch-Liste durch das ehrenamtliche Engagement des Stadthistorikers Dieter Wesp kann als bestes Beispiel dafür dienen, dass die offiziellen Institutionen bisweilen unzureichend und unaufmerksam agieren. Das Frankfurter Netzwerk Erinnerungskultur konnte im Rahmen dieser Tagung aufzeigen, wie dynamisch und breit die zivilgesellschaftliche Erinnerungslandschaft aufgestellt ist, sei es durch Gedenkveranstaltungen, Bildungsangebote oder Errichtung und Unterhaltung von Orten des Gedenkens.

Konferenzübersicht:

Alfons Maria Arns (Frankfurt am Main): Frankfurt am Main im Nationalsozialismus – Politiken der Erinnerung

Dieter Wesp (Frankfurt am Main): Frankfurt „arisiert“: Umfang und Aufarbeitung eines Raubes

Eva-Maria Ulmer, Edgar Bönisch, Birgit Seemann (alle Frankfurt am Main): Jüdische Pflegegeschichte in Frankfurt

Moritz Verdenhalven (Frankfurt am Main): Identifikation von Opfern der „Euthanasie“ am Beispiel der Frankfurter Nervenklinik

Andreas Dickerboom (Frankfurt am Main): Zwangsarbeit in Frankfurt am Beispiel des KZ Katzbach

Thomas Altmeyer (Frankfurt am Main): Die Rolle der WiderstandskämpferInnen für Entschädigung und Erinnerungskultur

Iris Bergmiller-Fellmeth (Frankfurt am Main): Kontinuitäten nach 1945 anhand der Arbeit mit ZeitzeugInnen, die vom DP-Camp Föhrenwald nach Frankfurt in die Waldschmidtstraße kamen

Abschlusspodium „Ist das was?“ – Kontinuitäten

Daniela Kalscheuer, Mirjam Heydorn, Stephan Wirtz, Antje Thul, Alfons Maria Arns (alle Frankfurt am Main):

Anmerkungen:
[1] Salzborn, Samuel, Kollektive Unschuld: Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern, Hentrich & Hentrich, Berlin/Leipzig 2020.
[2] Kommission zur Erforschung der Geschichte der Frankfurter Juden (Hrsg.), Dokumente zur Geschichte der Frankfurter Juden, Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1963.
[3] Wippermann, Wolfgang, Das Leben in Frankfurt zur NS-Zeit: Darstellungen, Dokumente, didaktische Hinweise (4 Bde.), Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1986.
[4] Tüffers, Bettina, Der Braune Magistrat: Personalstruktur und Machtverhältnisse in der Frankfurter Stadtregierung 1933-1945, Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 2004.
[5]https://www.frankfurt1933-1945.de/nc/beitraege/show/1/thematik/boykott-und-arisierung/artikel/die-miersch-liste-arisierung-juedischer-immobilien-durch-die-stadt-frankfurt-am-main/suche/miersch/
[6] Kaiser, Ernst/Knorn, Michael, „Wir lebten und schliefen zwischen den Toten“. Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit und Vernichtung in den Frankfurter Adlerwerken, Campus-Verlag, Frankfurt am Main u.a. 1994.

Zitation
Tagungsbericht: „War da was?“ Frankfurt am Main im Nationalsozialismus, 30.10.2020 – 31.10.2020 Frankfurt am Main, in: H-Soz-Kult, 11.12.2020, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8835>.