Medizin und Idealvorstellungen von Körper und Verhalten

Ort
Stuttgart
Veranstalter
Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM), Stuttgart
Datum
21.10.2020 - 23.10.2020
Von
Lukas Herde, Département d’histoire des sciences de la vie et de la santé, Université de Strasbourg

Im Zeitalter von Fitness- oder Meditations-Apps ist das Versprechen zur Selbstoptimierung oft nur einen Download entfernt. Auch die „entgrenzte Medizin“ der Gegenwart stellt „Enhancement“ zunehmend an die Seite von Prävention und Heilung.[1] Doch ist dies nicht allein das Ergebnis sich dynamisierender Subjektivierungs- oder (Bio-)Medikalisierungstendenzen der letzten Jahrzehnte. Von der Präventivmedizin bis zur plastischen Chirurgie waren Aushandlungen zwischen Real- und Idealtyp in der Medizin historisch omnipräsent, wenn nicht gar konstitutiv. Geschichtswissenschaftlich ergeben sich Fragen nach der disziplinären Definitionsmacht über Normen, nach den sozialen, kulturellen und ökonomischen Spannungsfeldern, innerhalb derer sich zeitgenössisch geltende Idealvorstellungen formierten, und danach, wie diese Medizin, Gesellschaft und deren Interaktion prägten. Diesen und weiteren Fragestellungen widmete sich das von Markus Wahl, Leander Diener und Patrick Schmidt vorbereitete 39. Stuttgarter Fortbildungsseminar anhand von vielschichtigen Beispielen aus dem 18. bis ins frühe 21. Jahrhundert.

Nach einer thematischen und historiographischen Einführung durch die Organisatoren eröffnete JAKOB LEHNE (Wien) das erste Panel, Selbst- und Körperoptimierung, mit einer Begriffsgeschichte der Grazie. Lehne stellte heraus, dass das philosophisch-ästhetische Leitideal der Grazie bereits seit dem 18. Jahrhundert immer in engem Bezug zur Medizin, und zwar speziell zur Physiologie und Neurologie, verhandelt wurde. So fänden sich beispielsweise schon in William Hogarths oder Gotthold Ephraim Lessings Ausführungen über Grazie und Bewegung immer wieder Anklänge an die Anatomie, und auch Schiller habe sich in seinen frühen Schriften zur Ästhetik seines medizinischen Begriffsschatzes bedient. Der Beitrag unterstrich somit nicht nur den begriffsgeschichtlich relevanten Austausch zwischen Philosophie und Medizin, sondern hob auch multidisziplinäre Einflüsse bei der Formierung von Idealvorstellungen hervor.

Das Spannungsfeld von Selbstoptimierung, Gesundheit und materieller Kultur besprachen NILS LÖFFELBEIN und YVONNE GAVALLÉR (beide Düsseldorf) in ihrem Vortrag zu medico-mechanischen und elektrischen Techniken der Nerventherapie um 1900. Aus objektgeschichtlicher Perspektive argumentierten sie, dass medico-mechanische Geräte oder Elektroimpuls-Gürtel nicht nur zur Therapie von „nervösen Leiden“ dienten, deren Ursache im beschleunigten Alltag moderner Industriegesellschaften gesehen wurde, sondern schon früh genutzt wurden, um individuelle Körper an zeitgenössische Idealvorstellungen anzupassen. So wurden die heilgymnastischen Zander-Geräte zum Beispiel schon um 1900 von der beginnenden Sport- und Körperkult-Welle vereinnahmt. Damit sprach der Beitrag auch das komplexe Wechselverhältnis von Heilung und Optimierung an, das die Medizin über das 20. Jahrhundert hinweg zunehmend beschäftigen sollte.

XENIA STEINBACH (Braunschweig/Freiburg) befasste sich mit dem Hormon Oxytocin, das in wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten seit den 1990er Jahren zunehmend als biochemische Basis zur Optimierung des individuellen Sozialverhaltens verhandelt wird. Sie verdeutlichte unter anderem die Historizität heutiger Normideen: So speise sich die gegenwärtige Plausibilität der hormonellen Verbesserung von Soziabilität aus diskursiven Verknüpfungen, die sich über das gesamte 20. Jahrhundert zogen. Schon der Biochemiker Louis Berman hatte in den 1920er Jahren die Utopie verfolgt, Intelligenz und Empathie durch Hormonbehandlung zu verbessern. Doch während es Berman vor allem um das kollektive gesellschaftliche Wohl gegangen sei, befeuerten die gegenwärtigen Verhandlungen von Oxytocin vor allem Imperative der Selbstoptimierung und der Individualisierung von Verantwortung für sozialen Zusammenhalt.

DAVID FREIS (Münster) widmete sich der Rolle des Körpers in medizinischen Zukunftsvisionen der Bundesrepublik um 1960. Anhand von Darstellungen wie Fritz Kahns „Arzt der Zukunft“ oder Hugo Gernsbacks Ideen der technisch vermittelten Distanzbehandlung zeigte Freis zuerst, welche telemedizinischen Zukunftsbilder vom technisierten Körper sich schon in den 1920er Jahren herausbildeten. In der Zukunftseuphorie der 1960er Jahre loteten ZeitgenossInnen dann unterschiedlichste medizinische Möglichkeitsräume in Fachdisziplinen wie der Genetik, aber auch jüngeren Forschungsrichtungen wie der Kybernetik aus. Inspiriert durch das Space Race, Visionen vom Leben im All sowie beginnende Debatten über Umweltzerstörung, war der Wille zur idealen technologischen Anpassung des menschlichen Körpers an die Umweltbedingungen der Zukunft ein zentraler Aspekt der medizinischen Futurologie der Zeit.

Die zweite Session, Arbeit am Geschlecht, eröffnete MIRIJAM LYNN JANETT (Zürich) mit ihrer Abhandlung über die Suche nach dem „idealen“ Geschlecht im Züricher Kinderspital zwischen 1945 und 1970, das damals als führendes europäisches Behandlungszentrum von „intersexuellen“ Kinder galt. Hier sollten aus mehrdeutigen Körpern eindeutige, mit dem binären Geschlechtersystem konforme hergestellt werden. So war diese Suche nach dem „idealen“ Geschlecht immer eine Aushandlung zwischen ÄrztInnen, Familien und gesellschaftlichen Werteordnungen, seine medizinische Bestimmung immer auch abhängig von der phänotypischen Entwicklung der Genitalien und deren chirurgischer Gestaltbarkeit oder dem als „geschlechtsspezifisch“ gedeuteten sozialen Verhalten der Kinder. Janett hielt fest, dass diese Suchprozesse, obwohl sie auf die Naturalisierung von biologischem Geschlecht abzielten, letztlich immer auch schon auf dessen Form- und Gestaltbarkeit basierten.

KETIL SLAGSTAD (Oslo/Berlin) beschäftigte sich mit dem Einfluss von Medizin, Öffentlichkeit und Aktivismus in Prozessen der (Bio-)Medikalisierung von Transgender seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa und Nordamerika. So war auch die Frage zentral, ob und wie therapeutische und technologische Entwicklungen in der Nachkriegs-Medizin sowie deren techno-wissenschaftlich konzeptionelle Neuverhandlungen seit Mitte der 1980er Jahre biomedizinische Möglichkeitsräume für die Gesundheit von Trans-Menschen schafften und veränderten. Slagstad legte nahe, dass solche Prozesse keineswegs ausschließlich von MedizinerInnen gesteuert, sondern auch stark von anderen AkteurInnen aus Aktivismus, Politik sowie Medien getragen, abgelehnt oder umgelenkt wurden. Damit machte er u.a. klar, dass Macht in Prozessen der (Bio-)Medikalisierung von Geschlecht und der mit ihnen einhergehenden Formation von medizinischen Normideen nie unidirektional wirkte.

Die Sektion beschließend, betrachtete SARAH SCHEIDMANTEL (Zürich) Berührungspunkte von Geschlecht, Medizin und Ökonomie in der Vibrationsmassage um 1900. Ähnlich wie die Geräte in Gavallérs und Löffelbeins Beitrag, verstand Scheidmantel therapeutische Vibrationsapparate wie den VeeDee als „Zwischengänger“, die einerseits aus medizinischen Gründen etwa bei nervösen oder organischen Leiden eingesetzt wurden, andererseits aber auch vor allem Frauen als Mittel empfohlen wurden, um den weiblichen Körper sowohl „gesund“ als auch „schön“ zu machen. Der Beitrag sensibilisierte für die Rolle des Marktes in der Formulierung und Verbreitung von geschlechtsspezifisch organisierten Körper- und Schönheitsidealen. So zeigte das stetig steigende Angebot von Vibrationsgeräten für den Hausgebrauch nicht nur das Aufkommen der Frau als Konsumentin, sondern vor allem den zunehmend kommerzialisierten Imperativ zur Optimierung des weiblichen Körpers.

Die Sektion Körperideale und Selbsttechniken eröffnete TRINE GAARDE OUTZEN (Lund). Ihr Beitrag über Konzepte medizinischer und spiritueller Gesundheit in der pietistischen Trost- und Ratgeberliteratur des frühen 18. Jahrhunderts lenkte als einziger die Aufmerksamkeit auf Idealvorstellungen an der Schnittstelle von Religion und Medizin. Sie legte dar, dass der Pietismus medizinische und theologische Ideen miteinander verschränkte, um verpflichtende Handlungsideale zur körperlichen und spirituellen Gesundhaltung der Gläubigen aufzustellen. So wurden präventive Strategien zur Erhaltung oder Verbesserung der körperlichen Gesundheit genauso als Teil des Heilsversprechens gesehen wie religiös inspirierte Selbsttechnologien. Auf christlichen Traditionen wie der Dietätik und Christus Medicus beruhend, galt als ideale, prophylaktische Verhaltensweise ein asketischer Lebensstil, der auf Selbstprüfung, Mäßigung, Regelmäßigkeit und Selbstdisziplin basierte.

Die Bedeutung des Listenführens als Selbstpraktik von PatientInnen lotete ANNE RÜGGEMEIER (Freiburg) im Kontext von psychischer Gesundheit am Beispiel von Ellen Forneys autobiographischer Graphic Novel Marbles aus. Die Liste, so Rüggemeier, wirke im klinischen Kontext oft autoritätsstiftend, nicht selten aber auch normierend, reduzierend und stigmatisierend. In der auf Selbstoptimierung ausgerichteten Gegenwartskultur habe sie zudem eine bisher ungekannte Bedeutsamkeit eingenommen. In Marbles hingegen, in der die Protagonistin ihr Leben mit der Diagnose „bipolare Störung“ beschreibt, nutze die Protagonistin Listen weniger zum Zweck der Selbstoptimierung als vielmehr dazu, durch Dokumentation ein Verständnis ihrer selbst und ihrer Erkrankung zu bekommen. Indem Rüggemeier die Liste als Format charakterisierte, das auch ermögliche, psychische Gesundheit und Krankheit im Kontinuum zu sehen, weichte sie nicht zuletzt die Konzeption der Liste als reines Normierungsinstrument auf.

Die Sektion Medialisierung von Körperidealen leitete LUKAS HERDE (Strasbourg) mit Verhandlungen von Körper, Altern und Sexualität im britischen Fernsehen der 1970er Jahre ein. Im Fahrwasser der sexuellen Revolution und als Antwort auf sozio-demographische Wandlungsprozesse strahlte der Sender ITV 1977 die erste Sexualaufklärungssendung für Erwachsene aus, die sich in einer Folge auch mit Sex im fortgeschrittenen Alter beschäftigte. Hierin manifestierten sich, trotz affirmativer Darstellung des alternden Körpers, auch Bildnarrative, die an Verjüngungsdiskurse der 1920er Jahre anschlossen und einen Nexus von „fitter“ Körperlichkeit, Jugendlichkeit und „normschöner“ Attraktivität als Voraussetzung zur Erlangung sexueller Gesundheit im höheren Alter konstruierten. Audiovisuelle Medien reflektierten Herde zufolge also nicht nur wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurse, sondern zirkulierten eigens visualisierte Idealvorstellungen von sexuellem Altern und alternder Sexualität.

Dem bewegten Bild der 1940er bis 1970er Jahre widmete sich AMÉLIE KRATZ (Strasbourg), die die Rolle von französischen und deutschen Amateurfilmen in der Identifikation von historischen Trends in der Kinderernährung erläuterte. Als „besonderen Anlass“ hielten frühe AmateurfilmemacherInnen oftmals den kindlichen Konsum von Süßwaren fest. Diese visuelle Idealisierung von „süßen Essgewohnheiten“ war nicht zuletzt damit zu erklären, dass Süßspeisen in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten noch als Ausdruck neu erlangter Lebensmittelüppigkeit galten. Erst langsam wurde der Zuckerkonsum im Kontext sich verfestigender, präventivmedizinischer Trends problematisiert. Trotz analytischer Beschränkungen durch Fragen der sozioökonomischen Zugänglichkeit der Schmalfilm-Technik vor Super-8 böten diese filmischen Quellen Einblicke in familiäre Räume und legten so offen, wie öffentliche Ernährungsleitlinien angenommen, abgelehnt oder uminterpretiert wurden.

Zum Abschluss betrachtete BENJAMIN GLÖCKLER (Freiburg) die visuelle Idealisierung von Jugend in der Weimarer Republik. Anhand von Werbebildern in Zeitschriften stellte er heraus, dass Verjüngung vor dem Hintergrund ausgeprägter gesellschaftlicher Altersfeindlichkeit und zahlreicher medizinisch-kosmetischer Techniken und Fantasien zu einem Schlüsselbegriff der Zwischenkriegszeit avancierte. In einem beispielhaften Diskursstrang zeigte er, dass der Fokus besonders auf das weibliche Gesicht gerichtet war und dieses meist mit Rückbezug auf die antike Büste dargestellt wurde. Solche Bildformeln vermochten die klassische, auf Außergewöhnlichkeit beruhende Idealität mit der an Normalität orientierten Idealität der Moderne zu vereinen. Diese Konstellation, so Glöckler, traf auf einen großen Resonanzraum in der krisengebeutelten Konsumgesellschaft der Weimarer Zeit, die immer bemüht war, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft mit Traditionsbewahrung zu verbinden.

Das Seminar zeigte, dass historische Formierungen von Körper- und Verhaltensidealen nie in einem medizinischen oder anderweitig gesellschaftlichen Vakuum abliefen. Mit wenigen Ausnahmen fokussierten sich die Beiträge auf das Europa des späten 19. sowie 20. Jahrhunderts. Trotzdem fand die Rolle von Idealen in autoritären Staatsformen einerseits oder auf hochproblematischen Feldern wie der Eugenik andererseits wenig Besprechung. Dies lässt erfragen, ob und warum Idealvorstellungen als medizinhistorische Analysekategorie implizit eher positiv gefasst oder als Ausdruck von „soft power“ gewertet worden zu sein schienen. Das Spannungsverhältnis zwischen idealisierten Normalvorstellungen und normalisierten Idealvorstellungen blieb so auch in den Diskussionen ein zentraler Aspekt. Es spiegelte sich in Überlegungen, ob Ideale immer eine positive Devianz vom Normalzustand bedeuten oder ob der „Normalbefund“ bereits ideal sei sowie in der Frage, ob Heilung immer auch Optimierung sei. Während historische Definitionsprozesse von Normideen komplexen Wechsel-Logiken zwischen Medizin, Gesellschaft und Wirtschaft folgten, schien ihre Anwendungen die Kontrolle von Körper und Verhalten zu einen. Doch zeigten Beiträge auch, dass der Versuch, solche historischen Phänomene nur im post-strukturalistischen Modus der unidirektionalen Medikalisierung oder einseitig auf das Individuum wirkenden Disziplinierung zu sehen, zu kurz greifen. Die Beiträge hoben nämlich auch die zentralen Rollen von PatientInnen, nicht-medizinischen (und nicht-menschlichen) AkteurInnen in der Aneignung und Ablehnung von Optimierungspraktiken oder (Selbst-)Technologien hervor. Gerade Medien, von Buch bis Film, waren zentrale Vektoren sowohl in der Verbreitung von medizinischen Idealvorstellungen als auch in deren Produktion und Erfahrung. Gleichsam wurde vorgeschlagen, das Thema zukünftig auch in Hinblick auf Klasse und damit die sozioökonomische Zugänglichkeit zu Technologien zur Erreichung von Körper- und Verhaltensidealen zu untersuchen.

Konferenzübersicht:

Leander Diener (Zürich), Patrick Schmidt (Hamburg), Markus Wahl (Stuttgart): Einführung

Sektion I: Selbst-und Körperoptimierung

Moderation: Leander Diener (Zürich) / Patrick Schmidt (Hamburg)

Jakob Lehne (Wien): Die Physiologie der Grazie. Eine Begriffsgeschichte

Nils Löffelbein / Yvonne Gavallér (beide Düsseldorf): Auf dem Weg zum idealen Körper. Techniken in der Nerventherapie um 1900

Xenia Steinbach (Braunschweig): Hormone und Psyche. Zur Geschichte einer Idee

David Freis (Münster): Space Age Bodies. Der menschliche Körper in der medizinischen Futurologie der Bundesrepublik

Sektion II: Arbeit am Geschlecht

Moderation: Markus Wahl (Stuttgart)

Mirjam Lynn Janett (Zürich): Auf der Suche nach dem „idealen“ Geschlecht Mehrdeutige Körper, Medizin und geschlechtliche Eindeutigkeit, 1945–1970

Ketil Slagstad (Oslo): Biomedicalisation of Transgender Sex and Gender in Post-War Medicine

Sarah Scheidmantel (Zürich): Gesund und schön von Kopf bis Fuß Die Vibrationsmassage zwischen Heilung und Optimierung des weiblichen Körpers um 1900

Sektion III: Körperideale und Selbsttechniken

Moderation: Patrick Schmidt (Hamburg)

Trine Gaarde Outzen (Lund): “The Natural Life”. Pietist Conceptions of Spiritual and Bodily Health 1670–1720

Anne Rüggemeier (Freiburg): Listen machen. Die Form der Liste zwischen (Selbst-)Evaluation, (Selbst-)Optimierung und medizinischer Alltagspraxis

Sektion IV: Medialisierung von Körperidealen

Moderation: Leander Diener (Zürich)

Lukas Herde (Strasbourg): Sex is here to stay. Idealvorstellungen von Körper und Verhalten im bewegten Bild am Beispiel von Alterssexualität

Amélie Kratz (Strasbourg): Ideale Essszenen im Amateurfilm (1950er–1970er Jahre). Zuckerkonsum und Kinderernährung

Benjamin Glöckler (Freiburg): Der Look der Verjüngung. Analyse eines Körperoptimierungsdiskurses im Deutschland der Zwischenkriegszeit aus Perspektive der Visual Studies

Abschlussdiskussion

Anmerkung:
[1] Willy Viehöver / Peter Wehling, Entgrenzung der Medizin. Transformationen des medizinischen Feldes aus soziologischer Perspektive, in: dies. (Hrsg.): Entgrenzung der Medizin. Von der Heilkunst zur Verbesserung des Menschen?, Bielefeld 2011.

Zitation
Tagungsbericht: Medizin und Idealvorstellungen von Körper und Verhalten, 21.10.2020 – 23.10.2020 Stuttgart, in: H-Soz-Kult, 31.01.2021, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8874>.