Entwicklung der Geschlechterforschung

Von
Christiane Eifert

Geschlechterforschung (Gender Studies)

Seit den 1970er Jahren wagten Frauen in allen universitären Disziplinen einen Aufbruch, der von Anfang an sowohl auf die Inhalte von Wissenschaft zielte wie auch auf ihre Organisation. Diese Frauen bezogen ihre Inspiration aus den Frauenbewegungen, die damals allerorten in engem Austausch miteinander entstanden und die demokratischen Grundrechte ausdrücklich auch für Frauen verlangten. Selbstbestimmung als Forderung wie als Praxis entfaltete nun eine ungeahnte und lang anhaltende Radikalität, die vor den Universitäten nicht Halt machte. Einen ersten Höhepunkt in der Bundesrepublik Deutschland bildete die „Sommeruniversität für Frauen“, die 1976 an der Freien Universität Berlin stattfand. Als die zwei wichtigsten Gründe für eine solche Frauen-Universität und damit für Frauenforschung nennen die Veranstalterinnen, dass Frauen weder Objekt noch Subjekt der Wissenschaft seien.[1]

Diesem doppelten Ausschluss stellt sich die Frauenforschung bis heute entgegen, und sie tut es in allen Disziplinen. Die Forscherinnen wandelten den Ausschluss in Erkenntnisinteresse um, sie suchten die Auseinandersetzung mit den Inhalten ihres Faches und sie suchten nach ihrer eigenen Tradition, nach ihren Vorläuferinnen.[2] Sie brachen den Kanon der vermeintlich geschlechtsneutralen und allein für relevant erachteten Forschungsthemen ihrer Disziplinen auf und untersuchten stattdessen in ihrem Arbeitsgebiet die Unterdrückung von Frauen. Sie unterzogen das umfangreiche Methodenrepertoire der Sozial- und Kulturwissenschaften einer kritischen Prüfung, studierten neugierig die Methoden anderer Disziplinen und entwickelten hieraus neue Forschungsansätze für die Bearbeitung ihrer Fragestellungen. Frauenforscherinnen nahmen ihre Arbeit in den Literaturwissenschaften auf und fragten nach marginalisierten Autorinnen wie auch nach dem Frauenbild, das im herrschenden Kanon klassischer Literatur verbreitet wird.[3] Kunsthistorikerinnen begannen ihre Suche nach Künstlerinnen und interpretierten die von Künstlern über die Jahrhunderte geschaffenen Imaginationen von Weiblichkeit neu.[4] Jede wieder entdeckte Dichterin, Schriftstellerin, Malerin, Bildhauerin bereichert die Tradition künstlerisch tätiger Frauen und eröffnet neue Forschungsperspektiven auf die Themenwahl, Stilmittel und Ästhetik bestimmter Epochen.[5] Frauenforschung stellte in der Psychologie bzw. Psychiatrie und in der Medizin kritische Fragen nach der Geschlechtsspezifik von Normen der psychischen und physischen Gesundheit und nach der Pathologisierung von Frauen.[6] Die historische Frauenforschung holte Frauen aus dem Dunkel der vermeintlichen Geschichtslosigkeit. Königinnen und Hexen, Arbeiterinnen und Studentinnen, Hausfrauen und Wissenschaftlerinnen werden neben vielem anderen zum Gegenstand historischer Forschungen und bereichern das Wissen über die Vielfältigkeit der vergangenen Lebensweisen und Arbeitsformen.[7] Gemeinsam mit der soziologischen, der politologischen und der wirtschaftswissenschaftlichen Frauenforschung untersuchen die historischen Frauenforscherinnen die Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, in den Familien, in der Politik.[8] In der Rechtswissenschaft fragen Frauenforscherinnen nach der rechtlichen Fundierung der Ungleichheit von Frauen, in der Theologie nach dem Geschlecht der Gottesvorstellungen, dem Frauenbild der Kirchen und dem Ausschluss von Frauen aus dem Kirchendienst.[9] Auch in der Philosophie und Linguistik, in den Musik-, Theater-, Medien- und Erziehungswissenschaften nahmen Frauenforscherinnen die Arbeit auf.[10] Zugleich begab man sich in allen Disziplinen auf die Suche nach Wissenschaftlerinnen im jeweiligen Fach, um eine eigene Tradition aufzubauen.[11] Die von Beginn interdisziplinäre Ausrichtung der Frauenforschung findet ihren Ausdruck in den ebenfalls interdisziplinär angelegten Fachzeitschriften, die ebenso wie die interdisziplinären Zentren für Frauen- und Geschlechterforschung die Kommunikation über den disziplinären Tellerrand hinweg erleichtern.[12]

Frauenforschung entwickelte sich nicht nur in den kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächern, sondern von Anfang an auch in Naturwissenschaft und Technik. Anders als in den Kultur- und Sozialwissenschaften kann das naturwissenschaftliche Methodenrepertoire jedoch nicht herangezogen werden, um die zentralen Fragen nach der Konstituierung von natur- und technikwissenschaftlichen Forschungsthemen und dem Ausschluss von Frauen aus dieser Forschung zu beantworten. Den Ausgangspunkt der Frauenforschung in diesen Disziplinen bildete daher die ökologisch wie feministisch begründete Kritik an der Gewalt, die als angeblich kontrollierte Kraft der Veränderung sowohl in militärischen Auftragsforschungen potenziert wie auch in der Atomenergie und Gentechnologie bedenkenlos weiterentwickelt wird.[13] Bereits 1977 trafen sich Frauen in Naturwissenschaft und Technik das erste Mal: Ihre Kongresse veranstalteten sie zunächst halbjährlich, seit 1980 jährlich.[14] Die Kongresse bilden bis heute ein Forum, feministische Kritik an den Natur- und Technikwissenschaften als interdisziplinäres Forschungsfeld zu bearbeiten. Die Forschungen konzentrieren sich einmal auf die Suche nach Frauen, die in den Natur-, Technik- und Planungswissenschaften arbeiteten und zum anderen auf die Produktion natur-, technik- und planungswissenschaftlichen Wissens, das als geschlechtsloses, wertfreies und universales Wissen gilt.[15] Daher muss zunächst, genau wie in den Kultur- und Sozialwissenschaften, die Kontextgebundenheit dieser Wissensproduktion analysiert, die Theoriebildung, Methoden, Begriffe und Arbeitsweisen auf ihre Prägung durch einen „male bias“ untersucht werden. Ausgehend von einer feministisch wie ökologisch fundierten Kritik am Naturbegriff, an den Forschungsinteressen und Forschungsergebnissen, die insbesondere in den Biowissenschaften vorgefunden werden, entwickelten die Frauenforscherinnen differenzierte Positionen zu neuen Technologien (Gen- und Reproduktionstechnologie beispielsweise) und fachspezifische Kritiken. Planerinnen und Architektinnen führten die Kategorie Geschlecht in die Planung und Ausgestaltung privater und öffentlicher Räume ein, Ingenieurinnen der Energie- und Umwelttechnik sowie der Informations- und Kommunikationstechnik legten neben einer fundierten Kritik beispielsweise der Atomtechnologie auch alternative Entwicklungsperspektiven vor. Biowissenschaftlerinnen analysierten die Geschlechterkonstruktion der Biologie, sie unterzogen die Lebensdefinitionen ihres Faches und die Gen- und Reproduktionstechnologien einer tief greifenden Kritik. Physikerinnen thematisierten die Atombombe und –energie. Schwierig gestaltet sich die Frauenforschung in der Mathematik, deren Begriffe und Inhalte sich durch ihr Abstraktionsniveau jeder gesellschaftlichen Einbindung zu entziehen scheinen.[16]

Durch die parallel und von Anfang an in engem Austausch miteinander voranschreitenden Frauenforschungen in den Kultur- und Sozialwissenschaften sowie den Natur- und Technikwissenschaften wurden die Referenzsysteme erkennbar, die den paradoxen Ausschluss von Frauen aus den Wissenschaften legitimieren: Die unsere Wahrnehmungsweisen strukturierenden und unsere Denkmuster prägenden Dichotomien von Kultur und Natur, Geist und Körper, Vernunft und Gefühl, Mann und Frau etc. gerieten in das Zentrum der Aufmerksamkeit.[17] Die lange eingeübte und unreflektiert repetierte Gleichsetzung von Frauen mit Natur begründet unausgesprochen ihren Ausschluss aus Gesellschaft, Kultur und Geschichte. Nun wurde deutlich, dass der gewünschte Einschluss von „Frauen“ als Subjekte und Objekte der Wissenschaft nicht als schlichtes Hinzufügen in den Wissenskanon funktionieren kann, so lange der allgemein gültige implizite Maßstab aller Bewertungen von „Männern“ und an ihrem Beispiel definiert wird. Beide, Männer wie Frauen, müssen in die Untersuchung einbezogen, ihre gesellschaftlich ausgestalteten Verhältnisse müssen zum Gegenstand der Forschung gemacht werden, um Aufschluss über die Ungleichheit der Geschlechter zu erlangen, die sich nach Ort und Zeit bedeutend ausdifferenzieren konnte. Die Ordnung aller Gesellschaften, so wurde erkannt, wird grundlegend durch „Geschlecht“ strukturiert. Die Frauenforschung transformierte sich in die Geschlechterforschung.

Forschungen über Männer und Vorstellungen von Männlichkeit traten neben die über Frauen und Bilder von Weiblichkeit. Die Geschlechterforschung wurde zur akademischen Disziplin, ihre enge Verbindung zur Frauenbewegung löste sich. Die seit den späten 1980er Jahren erneut offensive Biologisierung der Geschlechterdifferenz seitens der Soziobiologie geriet immer stärker in die Kritik, Geschlecht wurde im Anschluss an nordamerikanische Debatten zunehmend als ein gesellschaftliches, kulturelles, politisches und historisches Konstrukt begriffen („gender“), welches diskursiv hergestellt werde durch die Praxis des „doing gender“.[18] Die „biologische Seite“, der Körper („sex“), verkümmerte zur unbeachteten, naturverhafteten Restkategorie, die in den Verantwortungsbereich von Biologie und Medizin überwiesen wurde. Allein diese weitgehend mit Beifall aufgenommene Diskussion belegt, dass die Kommunikation zwischen den Disziplinen in der Frauen- und Geschlechterforschung schwieriger geworden ist. Die von den Biowissenschaftlerinnen in den 1980er Jahren fundiert ausgearbeitete Kritik an der Entwicklung von Gen- und Reproduktionstechnologien, an der gezielten, Interesse geleiteten Herstellung von perfekten Körpern, stieß bei den Geschlechterforscherinnen in den Sozial- und Kulturwissenschaften auf wenig Resonanz. Neuerdings wird das kritische Vermögen der Geschlechterforschung gegen den Begriff „Gender“, insbesondere gegen seinen inflationären Gebrauch als Erklärung statt als zu Erklärendes, gewendet.[19] Arbeiten zu den Produktionsweisen von Wissenschaft und Forschungen zur Geschichte der Rationalität lassen die Wissenschaftsforschung als ein akademisches Feld erkennen, auf dem Geschlechterforscherinnen eine wechselseitig inspirierende Zusammenarbeit entwickeln.[20]

Das hoffnungsvolle Diktum, Geschlecht sei eine Kategorie, die zwischen den verschiedenen Forschungsfeldern vermittle, gilt nicht immer. Denn offenkundig ist die Frage, wer die Grenze zwischen Biologie und Gesellschaft, zwischen Natur und Kultur mit welchen Argumenten definiere, eine heftig umstrittene auch zwischen den Geschlechterforscherinnen in den Natur- und jenen in den Kulturwissenschaften. Die Erkenntnis, „Geschlecht“ und „Biologie“ seien ihrerseits soziale Konstruktionen, entbindet beispielsweise nicht von der Tatsache der Materialität der Körper, von der Existenz physischer Differenzen zwischen den Menschen.

Wesentlich ist jedoch, und hier treffen sich die Wissenschaftlerinnen der unterschiedlichen Disziplinen wieder, nicht die Erarbeitung einer abschließenden und universell gültigen Definition von Geschlecht. Von entscheidender Bedeutung ist vielmehr für jede einzelne wissenschaftliche Disziplin und für die interdisziplinäre Verständigung, wie „Geschlecht“ zu welchem Zeitpunkt, mit welcher Begründung und auf welche Weise als Fundament eines Ordnungssystems eingesetzt wurde. Diese Ordnungssysteme können wissenschaftliche sein, soziale, ökonomische, kulturelle.[21] Geschlecht ist keine feststehende Kategorie der Geschlechterforschung, der Begriff Geschlecht selbst steht in Frage, und ist für jeden präzise benannten geographischen, historischen und disziplinären Raum überhaupt erst zu erarbeiten.[22] Für die Geschlechterforschung ist es letztlich nicht von Interesse, eine Differenz nach allen Regeln der Kunst zu vermessen. Ausschlaggebend ist es vielmehr, die Bedeutung, mit der die Differenz ausgestattet wird, sehr sorgfältig herauszuarbeiten und das Gewicht, das ihr für die Aufrechterhaltung des jeweiligen Ordnungssystems in die Waagschale beigemessen wird, genauestens zu prüfen. In dieser kritischen Funktion, universale Wahrheiten zu hinterfragen, Orthodoxien aufzubrechen, fiktionale Einheiten zu zersplittern und stattdessen Vielfalt und Widersprüchlichkeit zuzulassen, liegen die interdisziplinäre Kraft, die Faszination und das Vergnügen der Geschlechterforschung.

Anmerkungen:
[1] Frauen und Wissenschaft. Beiträge zur Berliner Sommeruniversität für Frauen. Juli 1976, hg. von der Gruppe Berliner Dozentinnen, Berlin 1977, S. 15.
[2] Vgl. hierzu und zum folgenden die Beiträge für die einzelnen Disziplinen in: von Braun, Christina; Stephan, Inge (Hgg.), Gender Studien. Eine Einführung, Stuttgart 2000; Wesely, Sabine (Hg.), Gender Studies in den Sozial- und Kulturwissenschaften. Einführung in neuere Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, Bielefeld1995.
[3] Kroll, Renate; Zimmermann, Margarete (Hgg.), Feministische Literaturwissenschaft in der Romanistik. Theoretische Grundlagen – Forschungsstand – Neuinterpretationen, Stuttgart 1995; Osinski, Jutta, Einführung in die feministische Literaturwissenschaft, Berlin 1998.
[4] Schade, Sigrid; Wenk, Silke, Inszenierung des Sehens: Kunst, Geschichte und Geschlechterdifferenz, in: Bußmann, Hadumond; Hof, Renate (Hgg.), Genus. Zur Geschlechterdifferenz in den Kulturwissenschaften, Stuttgart 1995, S. 340-408.
[5] Hoffmann-Curtius, Katrin; Wenk, Silke (Hg.), Mythen von Autorschaft und Weiblichkeit im 20. Jahrhundert, Marburg 1997.
[6] Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Frauengesundheitsbewegung. Fischer-Homberger, Esther, Krankheit Frau und andere Arbeiten zur Medizingeschichte der Frau, Bern 1979; Fischer-Homberger, Esther, Hunger-Schmerz-Herz-Geschlecht: Brüche und Fugen im Bild von Leib und Seele, Bern 1997.
[7] Zur Geschlechtergeschichte siehe Eifert, Christiane, Geschlechtergeschichte, in: Jordan, Stefan, Lexikon Geschichtswissenschaft. Hundert Grundbegriffe, Stuttgart 2002, S. 130-134.
[8] Becker-Schmidt, Regina; Knapp, Gudrun-Axeli, Feministische Theorien zur Einführung, Hamburg 2000; Maier, Friederike, Homo Oeconomicus. Zur geschlechtsspezifischen Konstruktion der Wirtschaftswissenschaften, in: PROKLA 93 (Dezember 1993), S. 551-571; femina politica. Zeitschrift für feministische Politik-Wissenschaft 1 (1997) .
[9] Sacksofsky, Ute, Was ist feministische Rechtswissenschaft?, in: Zeitschrift für Rechtspolitik 9 (2001), S. 412-417.
[10] Pusch, Luise F., Das Deutsche als Männersprache, Frankfurt am Main 1984; Samel, Ingrid, Einführung in die feministische Sprachwissenschaft, Berlin 1995; Dorer, Johanna; Geiger, Brigitte (Hgg.), Feministische Kommunikations- und Medienwissenschaft. Ansätze, Befunde und Perspektiven der aktuellen Entwicklung, Wiesbaden 2002; Brehmer, Ilse, Was ist feministische Pädagogik?, in: Pusch, Luise F. (Hg.), Feminismus. Introspektion der Herrenkultur, Frankfurt am Main 1983, S. 367-176.
[11] Vgl. Hahn, Barbara (Hg.), Frauen in den Kulturwissenschaften. Von Lou Andreas-Salomé bis Hannah Arendt, München 1994; Wobbe, Theresa (Hg.), Frauen in der Soziologie. Neun Portraits, München 1998.
[12] Hausen, Karin, Geschlechterforschung und Interdisziplinarität – Perspektiven in Umbruchzeiten, in: WerkstattGeschichte 19 (1998), S. 59-68. Als Fachzeitschrift seien die Feministischen Studien genannt, die 2003 im 21. Jahrgang erscheinen.
[13] Berghahn, Sabine (Hg.), Wider die Natur? Frauen in Naturwissenschaft und Technik, Berlin 1984.
[14] Götschel, Helene, Naturwissenschaftlerinnen und Technikerinnen in Bewegung. Zur Geschichte des Kongresses Naturwissenschaft und Technik 1977 bis 1989, Mössingen-Talheim 2001; Berichte aus der Frauenforschung: Perspektiven für Naturwissenschaften, Technik und Medizin, hg. v. Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover 1997.
[15] Bleier, Ruth, Science and Gender: A Critique of Biology and Its Theories on Women, New York 1984.
[16] Neben der in Anm. 4 genannten Literatur siehe Orland, Barbara; Rössler, Mechthild, Women in Science – Gender and Science. Ansätze feministischer Naturwissenschaftskritik im Überblick, in: Orland, Barbara; Scheich, Elvira (Hg.), Das Geschlecht der Natur. Feministische Beiträge zur Geschichte und Theorie der Naturwissenschaften, Frankfurt am Main 1995, S. 13-63.
[17] Bock, Gisela, Challenging Dichotomies: Perspectives on Women’s History, in: Offen, Karen; Roach Pierson, Ruth; Rendall, Jane (Hgg.), Writing Women’s history. International Perspectives, Houndsmill 1991, S. 1-23.
[18] Stephan, Inge, Gender, Geschlecht und Theorie, in: von Braun, Stephan (Hg.), Gender Studien, S. 58-96; Knapp, Gudrun-Axeli, Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlecht, in: Becker-Schmidt, Knapp (Hg.), Feministische Theorien zur Einführung, S. 63-102.
[19] Scott, Joan W., Millenial Fantasies. The Future of “Gender” in the 21st Century, in: Honegger, Claudia; Arni, Caroline (Hg.), Gender – die Tücken einer Kategorie, Zürich 2001, S. 19-37.
[20] Nowotny, Helga, Es ist so. Es könnte auch anders sein. Über das veränderte Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft, Frankfurt am Main 1999; Daston, Lorraine, Wunder, Beweise und Tatsachen. Zur Geschichte der Rationalität, Frankfurt am Main 2001.
[21] Vgl. etwa Pomata, Gianna, Close-Ups and Long Shots: Combining Particular and General in Writing the Histories of Women and Men, in: Medick, Hans; Trepp, Anne-Charlott (Hgg.), Geschlechtergeschichte und Allgemeine Geschichte. Herausforderungen und Perspektiven, Göttingen 1998, S. 99-124; Maier, Homo Oeconomicus.
[22] Vgl. etwa Villa, Paula-Irene, Sexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper, Opladen 2001.

Zitation
Entwicklung der Geschlechterforschung, in: H-Soz-Kult, 06.06.2003, <www.hsozkult.de/debate/id/diskussionen-333>.
Redaktion
Veröffentlicht am
06.06.2003
Weitere Informationen
Sprache Beitrag