transmortale XI - Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer

transmortale XI - Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer

Veranstalter
Universität Hamburg (Institut für Empirische Kulturwissenschaft), Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur Kassel.
PLZ
34117
Ort
Kassel
Land
Deutschland
Vom - Bis
26.03.2022 -
Deadline
08.11.2021
Von
Moritz Buchner, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Am Samstag, 26. März 2022, findet die transmortale XI statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Empirische Kulturwissenschaft) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur.

Der Workshop ist offen für junge Wissenschaftler*innen aus der Nachwuchsforschung. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Forschungsprojekt vorzustellen senden Sie Ihren Themenvorschlag bis zum 8. November 2021 an niedermeyer@sepulkralmuseum.de

transmortale XI - Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer

Am Samstag, 26. März 2022, findet die transmortale XI statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Empirische Kulturwissenschaft) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur. Veranstaltungsort ist das Museum für Sepulkralkultur in Kassel, Weinbergstraße 25-27, 34117 Kassel.

Alle Epochen und Kulturen zeigen, dass der Tod nicht nur die Toten betrifft, sondern vor allem die Lebenden. Für die Wissenschaft bedeutet das, dass alle Fächer und Forschungsfelder, die sich mit den Menschen und dem Leben beschäftigen, auch Berührungspunkte mit dem Tod, dem Abschied oder der Endlichkeit haben.

Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind in den letzten Jahren in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung gerückt. Disziplinen wie Archäologie, Ethnologie, Volkskunde/Kulturanthropologie oder Kunstgeschichte beschäftigten sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur, zum Beispiel die Soziologie, Psychologie, Geschichte, Medizin(-Ethik), Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Geschlechterforschung sowie Kunst- und Medienwissenschaften.

Der Workshop ist offen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nachwuchsforschung, zum Beispiel Studierende in der Abschlussphase oder Doktorand:innen, aber auch für Postdocs und interessierte Forschende. Ziel des Workshops ist es, Forschenden die Möglichkeit zu bieten, neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren. Auf diese Weise können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden. Die transmortale findet jährlich statt und bietet über den Workshop hinaus eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer. Tagungssprache ist Deutsch, es sind aber auch englischsprachige Beiträge möglich. Für Referierende werden die Kosten für maximal eine Übernachtung und die Verpflegung während der Tagung übernommen.

Wenn Sie Interesse haben, Ihr Forschungsprojekt in einem Vortrag/einer Präsentation vorzustellen (max. 20 Minuten), senden Sie Ihren Themenvorschlag bitte bis zum 8. November 2021 (mit Abstract von max. einer Seite nebst Curriculum Vitae) an die folgende E-Mail-Adresse: niedermeyer@sepulkralmuseum.de

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Sonderausstellung des Museums für Sepulkralkultur zum Thema Suizid wären Einreichungen zu – im weitesten Sinne – dieser Thematik von besonderem Interesse. Es könnte sich zum Beispiel um Aspekte wie (vermeintliches) Scheitern, Überleben, Weiterleben oder Vermächtnis handeln. Es können durchaus Aspekte sein, auf denen in Ihren Forschungen nicht der hauptsächliche Fokus liegt, sondern die sich für Sie als relevante Nebenstränge erweisen.

Kontakt

Ines Niedermeyer, niedermeyer@sepulkralmuseum.de

https://www.sepulkralmuseum.de
Redaktion
Veröffentlicht am
23.09.2021
Beiträger
Klassifikation
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Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung