Wer schützt wen? Sicherheitsbehörden der Bundesrepublik zwischen eigenem Anspruch und gesellschaftlicher Kritik

Wer schützt wen? Sicherheitsbehörden der Bundesrepublik zwischen eigenem Anspruch und gesellschaftlicher Kritik

Veranstalter
Maximilian Alexander Zilken (Universität Hamburg)
PLZ
20146
Ort
Hamburg
Land
Deutschland
Vom - Bis
24.02.2022 - 25.02.2022
Von
Maximilian Zilken, Universität Hamburg

Der Workshop diskutiert aktuelle Forschungsprojekte zur Sicherheitsverwaltung des Bundes und der Länder sowie zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung um ihre Arbeit.

Wer schützt wen? Sicherheitsbehörden der Bundesrepublik zwischen eigenem Anspruch und gesellschaftlicher Kritik

Der Workshop diskutiert aktuelle Forschungsprojekte zur Sicherheitsverwaltung des Bundes und der Länder sowie zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung um ihre Arbeit.

Wie „demokratisch“ oder „illiberal“, wie „erfolgreich“ oder „problematisch“ entwickelte sich das Feld „innere Sicherheit“ in den Bewertungen durch die Dienste und die Politik, aber auch in den Augen einer sie kritisch verfolgenden Öffentlichkeit? Und was sagen diese Einschätzungen über die „Erfolgsgeschichte“ der alten Bundesrepublik aus?

Programm

Donnerstag, 24. Februar 2022

14:00 Begrüßung

14:15-15:35
Panel I
Selbstverständnisse und Prägungen von Sicherheitsbehörden
Moderation: Thomas Großbölting

14:15 Irina Stange, Gedenkstätte Sachsenhausen
„Staatsschutz tut Not“.
Konservatives Beamtentum und Sicherheitskonzepte im
Bundesinnenministerium der 1950er Jahre

14:40 Felix Schneider, Halle (Saale)
„Und wer schützt ihn vor dem Schmerz, wenn er pfeift, und keiner hört's?“
Geschlossene Polizeieinheiten zwischen Kontrollverlust
und Demokratisierung

15:05 Diskussion

15:35 Pause

16:00-17:20
Panel II
Verfassungsschutz: Staatsschutz oder Demokratieschutz?
Moderation: Kirsten Heinsohn

16:00 Maximilian Zilken, Hamburg
„Wer kontrolliert die Kontrolleure?“
Die Verfassungsschutzämter Hamburgs und Baden-Württembergs, 1950 bis 1978

16:25 Christopher Kirchberg, Bochum
Überwachung und Demokratie.
Zur Geschichte der Computerisierung des Verfassungsschutzes

16:50 Diskussion

17:20 Pause

17:50-19:10
Panel III
Gesellschaftlicher Streit und Protest
Moderation: Alexandra Jaeger

17:50 Sarah Kramer, Marburg
Wehrhafte, streitbare, bedrohte Demokratie?
Perspektiven auf Marburger Hochschulproteste in den 1960er und 1970er Jahren

18:15 Yvonne Hilges, Heidelberg
„[E]ine ins Uferlose getriebene Überprüfungspraxis“.
Zur Rolle der Regelanfrage beim Verfassungsschutz für den Protest gegen den „Radikalenerlass“

18:40 Diskussion

Freitag, 25. Februar 2022

10:00-11:30
Panel IV
Sicherheitsbehördliche Konzepte von „Öffentlichkeitsarbeit“
Moderation: Birthe Kundrus

10:00 Stefanie Palm, Berlin
Staatlicher Zugriff: Die Kopplung von Presse- und Sicherheitspolitik im Bundesinnenministerium

10:25 Marcel Schmeer, München
(Un-)Sicherheitstheater?
Bedrohungskommunikation und sicherheitsbehördliche Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland

10:55 Diskussion

11:30 Pause

13:00-14:20
Panel V
Rechte Gewalt als „unterschätzte“ Gefahr
Moderation: Knud Andresen

13:00 Darius Muschiol, Potsdam
Wirrköpfe. Einzeltäter. Ostagenten.
Verfassungsschutz und Rechtsterrorismus vor 1990

13:25 Pablo Schmelzer, Hamburg
Im Namen des Volkes?
Rechte Gewalt und Diskurse einer bedrohten Ordnung in Deutschland zwischen 1970 und 1993

13:50 Diskussion

14:20-15:00 Abschlussdiskussion

Kontakt

Maximilian Alexander Zilken
E-Mail: maximilian.zilken@uni-hamburg.de

Redaktion
Veröffentlicht am
18.02.2022
Klassifikation
Region(en)
Weitere Informationen
Land Veranstaltung
Sprach(en) der Veranstaltung
Deutsch
Sprache der Ankündigung