Heeresgeschichtliches Museum im Umbruch. HGM neu gestalten – aber wie?

Heeresgeschichtliches Museum im Umbruch. HGM neu gestalten – aber wie?

Veranstalter
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck
Veranstaltungsort
ÖAW, Hollandstraße 11-13
PLZ
1020
Ort
Wien
Land
Austria
Vom - Bis
02.06.2022 -
Von
Ljiljana Radonic, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Die öffentliche Debatte über das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) in Wien reißt nicht ab. Seit zwei Jahren wird die Ausrichtung des Hauses öffentlich diskutiert, nicht zum ersten Mal, jedoch weitaus intensiver als zuvor. Eine umfassende Neupositionierung steht an. Aber wie soll das "HGM neu" gestaltet sein? Und welche gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Akteur:innen sollen an der Neugestaltung beteiligt werden?

Die Veranstaltung findet in Form von zwei Podiumsdiskussionen statt.

Heeresgeschichtliches Museum im Umbruch. HGM neu gestalten – aber wie?

Die öffentliche Debatte über das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) in Wien reißt nicht ab. Der vom Ringstraßen-Architekten Theophil Hansen geplante Prachtbau wurde 1869 als k.k. Hofwaffenmuseum eröffnet. Bis heute schließt das HGM sowohl architektonisch als auch inhaltlich bruchlos an das Erbe der Monarchie an. Seit zwei Jahren wird die Ausrichtung des Hauses öffentlich diskutiert, nicht zum ersten Mal, jedoch weitaus intensiver als zuvor. Eine umfassende Neupositionierung steht an. Aber wie soll das „HGM neu“ gestaltet sein? Und welche gesellschaftlichen und wissenschaftlichen AkteurInnen sollen an der Neugestaltung beteiligt werden?

Die Veranstaltung findet in Form von zwei Podiumsdiskussionen statt. Keine Anmeldung erforderlich.

Programm

14:00 Uhr Begrüßung: Ljiljana Radonić / Einleitungsstatement: Elena Messner, Peter Pirker

14:15–15:45 Uhr Panel 1

Wie soll sich das HGM neu positionieren? Welche Rolle kann es in Zukunft in der zeitgeschichtlichen Museumslandschaft in Österreich und Europa einnehmen? Welche gesellschaftlichen und wissenschaftlichen AkteurInnen sollen daran beteiligt werden?

Moderation: Elena Messner (Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin)

Teilnehmer:innen:

- Dieter A. Binder, Historiker, Andrássy Universität Budapest, Vorsitzender der Militärhistorischen Denkmalkommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung
- Judith Götz, Universitätsassistentin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck
- Wolfgang Müller, Stv. Leiter des Instituts für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien; Vorsitzender des Militärhistorischen Beirates der Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung
- Ljiljana Radonić, Leiterin des ERC-Projekts „Globalized Memorial Museums“, Vize-Direktorin des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, Österreichische Akademie der Wissenschaften
- Monika Sommer, Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich

16:15–17:45 Uhr Panel 2

Wie kann der Reformprozess „HGM neu“ gestaltet werden? Welche Kompetenzen sind nötig, um eine funktionierende Sammlungsverwaltung und die Gestaltung von Ausstellungen samt Vermittlung zu gewährleisten? Was ist für das Haus an Know-How und Ressourcen unabdingbar? Welche Organisationsformen sind denkbar?

Moderation: Peter Melichar (Vorarlberg Museum)

Teilnehmer:innen:

- Wolfgang Muchitsch, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Heeresgeschichtlichen Museums, Präsident des Museumsbundes Österreich
- Roswitha Muttenthaler, Museologin, war Kustodin am Technischen Museum und Dozentin an der zhdk Zürich und der Universität Oldenburg
- Peter Pirker, Universität Innsbruck, Institut für Zeitgeschichte, Projekt "Deserteure der Wehrmacht"
- Christian Stadelmann, Technisches Museum Wien

Kontakt

E-Mail: ljiljana.radonic@oeaw.ac.at

https://www.oeaw.ac.at/ikt/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/heeresgeschichtliche-museen-im-umbruch-2