Quellenkompetenz in jüdischer, allgemeiner und Rechtsgeschichte

Quellenkompetenz in jüdischer, allgemeiner und Rechtsgeschichte

Veranstalter
Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien, Forschungscluster "Jüdisches Heiliges Römisches Reich (JHRR)"
Veranstaltungsort
Jerusalem oder Wien oder online
Gefördert durch
Bundeskanzleramt der Republik Österreich
PLZ
96265
Ort
Jerusalem
Land
Israel
Vom - Bis
12.02.2023 - 23.02.2023
Deadline
15.12.2022
Von
Kevin Hecken, M.A., Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Universität Wien

Nach einem erfolgreichen Probelauf im vergangenen Jahr, der dank der großzügigen Unterstützung durch das Bundeskanzleramt der Republik Österreich stattfinden konnte, veranstaltet das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien vom 12. bis 22. Februar 2023 wieder eine Winterschool zur Vermittlung von Quellenkompetenz in jüdischer, allgemeiner und Rechtsgeschichte.

Quellenkompetenz in jüdischer, allgemeiner und Rechtsgeschichte

Primäres Ziel des Programms ist die Vermittlung von Kenntnissen, die notwendig sind, um Originalquellen selbstständig lesen und einordnen zu können, im Sinne von „Skills“, d.h. handwerklichen Fähigkeiten, wie sie von den historischen Hilfswissenschaften gepflegt werden. Diese Fähigkeiten sind Voraussetzung für den Zugang zum jüdischen Erbe Österreichs und Europas insgesamt. Umgekehrt bietet das Programm auch israelischen Studierenden einen Zugang zum europäischen Erbe des Judentums. Unterrichtet werden bewusst nicht nur jüdische Sprachen (Hebräisch, Jiddisch, Judendeutsch), sondern auch Sprachen, die Juden entweder seit der Moderne zunehmend als ihre Sprachen betrachteten – Stichwort Deutsch als jüdische Sprache – oder die für das Verständnis der Rechtsverhältnisse der Juden in Mitteleuropa wichtig sind, Latein und Deutsch.

Die Kurse können in Jerusalem ODER in Wien ODER über ein Online-Tool absolviert werden. Angeboten werden Kurse in jüdischen Sprachen (Hebräisch, Judendeutsch und Jiddisch), Deutsch, Latein und Tschechisch auf unterschiedlichen Niveaustufen. Für die Anfängerkurse sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Neben der Arbeit mit Originalquellen umfasst das Programm auch den Besuch von Archiven, Bibliotheken und Kulturdenkmälern von allgemeinem Interesse. In Jerusalem sind die Central Archives for the History of the Jewish People (CAHJP) Hauptkooperationspartner.

Die Teilnahmegebühr beträgt für Studierende der Universität Wien 347,77 EUR, für Externe und Erwerbstätige 615,54 EUR. In Jerusalem besteht die Möglichkeit, Unterkunft und Verpflegung zu vergünstigten Konditionen zu buchen. An- und Abreise sind von den Teilnehmern grundsätzlich in eigener Regie zu organisieren und zu bezahlen. Sämtliche Exkursionskosten, die während der Winterschool anfallen, werden vom Veranstalter getragen.

Studierende der Universität Wien sowie von strategischen Partneruniversitäten der Universität Wien können bei rechtzeitiger Beantragung im Regelfall mit einer substanziellen Reduktion der Teilnahmegebühr i.H.v. 300,00 EUR rechnen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien unter „Veranstaltungen“: https://rechtsgeschichte.univie.ac.at/ sowie auf der Homepage des Forschungsclusters „Jüdisches Hl. Röm. Reich“ unter „Quellenkompetenz in jüdischer, allgemeiner und Rechtsgeschichte“: https://jhrr.univie.ac.at/lehre/quellenkompetenz-in-juedischer-allgemeiner-und-rechtsgeschichte/information/.

Bewerbungen sollen ein kurzes Motivationsschreiben, einen kurzen Lebenslauf und gegebenenfalls einen Antrag auf Reduktion der Teilnahmegebühr enthalten. Deadline ist der 15. Dezember 2022.

Kontakt

Kevin Hecken M.A.
Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Die Erschließung der jüdischen Betreffe des kaiserlichen Reichshofrats"

Tel.: +43 (0)1-4277-34575
E-Mail: kevin.hecken@univie.ac.at

https://jhrr.univie.ac.at/