Wolther von Kieseritzky, Public History / Archiv des Liberalismus, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Donnerstag, 14.11.
13:30 Uhr: Begrüßung
14:00 – 14:30 Uhr:
Einführung: Liberale Bildung: Kernideen und Konflikte (Johannes Giesinger, St. Gallen)
14:30 – 15:30 Uhr:
Sektion I: Die Rolle der Bildung im liberalen Gesellschaftsmodell
Bildungsreform zwischen Selbstentfaltung und Staatsaufbau (Humboldt, Preußen) (Michael Maurer, Jena)
Bildungspolitik in liberalen Reformbestrebungen des Vormärz und der Revolution 1848/49 (Hans-Christof Kraus, Passau)
16:00 – 17:30 Uhr:
Sektion II: Bildung als Aufstiegsversprechen: Inklusion und Exklusion im Kaiserreich
Adolph Diesterweg – liberale Pädagogik im 19. Jahrhundert (Horst F. Rupp, Würzburg)
Liberale Konzepte von Volksbildung und Erwachsenenbildung (Hans-Georg Fleck, Bad Honnef)
Gärtnern als Bildungsprojekt um 1900. Elvira Castners Gartenbauschule für bürgerliche Frauen (Mette Bartels, Kassel)
Abendveranstaltung:
19:30 Uhr
Podiumsdiskussion: Bildungspolitik als Demokratiepolitik?
(Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Tilman Allert, Frankfurt a.M.), Anne C. Nagel, Gießen)
Moderation: Thomas Clausen (Berlin)
anschließend Verleihung des Wolf-Erich-Kellner-Preises 2024
Freitag, 15.11.
9:00 – 10:30 Uhr
Sektion III: Vom Kaiserreich zur Republik
Bildung und Erziehung im Werk Friedrich Naumanns (Frank-Michael Kuhlemann, Dresden)
Carl Heinrich Becker als Kulturpolitiker in der Weimarer Republik (Sabine Mangold-Will, Wuppertal/Friedrichsruh)
Re-Education – Erziehung zur Demokratie? Liberale Bildungspolitik der Wiederaufbauzeit (Fabian Poetke, München)
11:00 – 12:30 Uhr
Sektion IV: Bildungspolitik in der Bundesrepublik
„Bildung ist Bürgerrecht“. Liberaler Bildungsaufbruch in den 1960er und 70er Jahren (Wolther von Kieseritzky, Berlin/Potsdam)
Bildungsaufstieg? Aktuelle Bildungsverläufe und soziale Ungleichheit (Madeleine Floiger, Potsdam)
Wissenschaftsfreiheit und ihre Gefährdungen: aktuelle Überlegungen (Tilman Allert, Frankfurt a.M.)
Schlusswort:
Bildung im liberalen Gesellschaftsmodell: Kontinuitäten und Bruchlinien