La spada e la penna. Giovanni Mattia e Werner von der Schulenburg: la dimensione europea di due aristocratici tedeschi

La spada e la penna. Giovanni Mattia e Werner von der Schulenburg: la dimensione europea di due aristocratici tedeschi

Veranstalter
Universität Verona
Ort
Verona
Land
Italy
Vom - Bis
23.10.2003 - 24.10.2003
Deadline
01.05.2003
Von
Prof. Francesco Vecchiato - Universität Verona

Die Universität Verona veranstaltet im Oktober 2003 eine Tagung über die Familie von der Schulenburg. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Exponenten der Familie, die in Italien bzw. für Verona eine besonders Rolle spielten.

Die im 13. Jahrhundert erstmals erwähnte Familie von der Schulenburg war ein u.a. in Brandenburg und Sachsen begütertes Adelsgeschlecht. Graf Johann Matthais von der Schulenburg (1661-1747) gehörte zu jenen Vertretern des adligen Offizierscoprs in Europa, die unter wechselnden Herren in Militärdiensten standen. Sein Weg führte über savoyische, sächsische und kaiserliche Dienste zur Republik Venedig, wo er als Feldmarschal die Landtruppen übernahm. Die Republik befand sich in verlustreichen kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich. Auf Korfu gelang es Schulenburg 1716 dank seiner zähen Verteidigung der Insel die türkischen Truppen zurückzuschlagen. Die Republik Venedig belohnte Schulenburg großzügig und ließ ihm zu Ehren ein Denkmal auf Korfu an der Stätte seines Rums errichten. In den nun folgenden Jahren ließ er Korfu mit zahlreichen Befestigungwerken sichern. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im Auftrag Venedigs als Statthalter in Verona. Ein literarisches Denkmal setzte ihm Werner von der Schulenburg mit dem historischen Roman der "König von Korfu". Werner von der Schulenburg lebte als freier Schriftsteller in Italien. Auch dieser Vertreter der Familie engagierte sich in Kampfhandlungen, aber nicht wie andere seiner Verwandten in Hitlers Wehrmacht, sondern als Widerstandskämpfer in Rom während der deutschen Besatzung.

Die für eine vergleichende und interdisziplinäre Perspektive konzipierte Tagung steht sowohl Historikern als auch Literaturwissenschaftlern offen, die sich in ihren Arbeiten mit einem der beiden Schulenburgs oder deren Umfeld beschäftigen. Als Vortragssprache wäre neben Italienisch auch Englisch möglich, eventuell anfallende Übersetzungsarbeiten übernimmt der Veranstalter.

Programm

Kontakt

Francesco Vecchiato

Università degli Studi di Verona - Facoltà di Lingue
Lungadige Porta Vittoria 41 - I - 37129 Verona
0039 - 045 8028481
0039 - 045 8028765
francesco.vecchiato@univr.it


Redaktion
Veröffentlicht am
21.02.2003