Junge Akademie Schlesien - Internationale Nachwuchstagung der Historischen Kommission für Schlesien in Zusammenarbeit mit dem Schlesischen Museum zu Görlitz

Junge Akademie Schlesien - Internationale Nachwuchstagung der Historischen Kommission für Schlesien in Zusammenarbeit mit dem Schlesischen Museum zu Görlitz

Veranstalter
Historische Kommission für Schlesien und Schlesisches Museum zu Görlitz
Veranstaltungsort
Schlesisches Museum
Ort
Görlitz
Land
Deutschland
Vom - Bis
24.11.2006 - 26.11.2006
Deadline
15.06.2006
Von
Prof. Dr. Thomas Wünsch, Univ. Passau

Um den internationalen Nachwuchs zur Schlesienforschung zu fördern, veranstaltet die Historische Kommission für Schlesien ein Treffen der interessierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.

Ziel ist es, allen mit einer Qualifikationsarbeit oder sonstigen Forschungsarbeit zur Geschichte Schlesiens befaßten jüngeren Wissenschaftlern ein Forum der Präsentation und Diskussion zu bieten. Promovenden sind genauso angesprochen wie Habilitanden oder mit einem Post-doc-Projekt Beschäftigte. Sie haben die Möglichkeit, ihre Forschung vor einem fachkundigen Publikum zu präsentieren, woran sich eine Diskussion anschließen wird. Aus organisatorischen Gründen sind zwei Gruppen mit unterschiedlich langen Referaten vorgesehen. Die Absprache darüber nehmen die Organisatoren zusammen mit den Referenten vor.

Im Sinne einer „Jungen Akademie“ gibt es bei den Themen keine zeitlichen und methodischen Einschränkungen. Bedingung ist ein historischer Ansatz, der wenigstens in substantiellen Teilen der Arbeit gegeben sein muß. Neben den rein geschichtswissenschaftlichen Themen sind auch kunsthistorische, sprach- und dialektgeschichtliche, historisch-volkskundliche bzw. –ethnologische sowie kirchen- und religionsgeschichtliche Fragestellungen willkommen. In Frage kommen alle Epochen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Vergleichende Fragestellungen, die über Schlesien in seinen wechselnden historischen Grenzen hinausgehen, aber einen klaren schlesischen Bezug aufweisen, sind ebenfalls einschlägig.

Zur Bewerbung aufgefordert sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nicht nur aus Deutschland, sondern ebenso aus Polen, Tschechien und darüber hinaus. Unter den Meldungen wird von den Organisatoren eine Auswahl der Einzuladenden getroffen. Zuschüsse für Reise- und Übernachtungskosten der Referenten können von der Historischen Kommission für Schlesien auf Antrag gewährt werden.

Um die Verständigung innerhalb der Nachwuchsgruppe und mit den Mitgliedern der Historischen Kommission zu erleichtern, ist jeder Teilnehmer aufgefordert, ein Exposé im Umfang von max. 5 Seiten Länge anzufertigen, das während der Tagung in der gehörigen Anzahl kopiert ausliegen wird. Es enthält die wesentlichen Aussagen zum Forschungsprojekt, dazu möglicherweise Quellenausschnitte, Karten, Abbildungen, Tabellen, bibliographische Angaben etc.
Die Exposés sind bis zum 15. Juni einzureichen; eine definitive Zusage über die Auswahl der Referenten erfolgt bis Ende Juni 2006.

Bewerbungen ab sofort und mit Vorlage des Exposés bitte zweifach bei der
Historischen Kommission für Schlesien
c/o Prof. Dr. Joachim Bahlcke
Universität Stuttgart
Historisches Institut
Abteilung Geschichte der Frühen Neuzeit
Keplerstr. 17
D-70174 Stuttgart
Email: joachim.bahlcke@po.hi.uni-stuttgart.de
sowie
c/o Prof. Dr. Thomas Wünsch
Universität Passau
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen
D-94030 Passau
Email: thomas.wuensch@uni-passau.de

Programm

Kontakt

Thomas Wünsch, Prof. Dr.
Universität Passau

0851/509-2870
0851/509-2872
thomas.wuensch@uni-passau.de