Programm
15. Juni 2012
15:00-15:30
Begrüßung und Einführung
- Anja Kruke, Bonn
- Berthold Unfried, Wien
- Johannes Platz, Bonn
- Meik Woyke, Bonn
15:30-17:30
Sektion 1: Wirtschafts- und Finanzkrisen in der Forschung – Eine Bestandsaufnahme
Moderation: Jürgen Mittag, Köln
- Jürgen Kocka, Berlin: Wirtschafts- und Finanzkrisen und die Kritik des Kapitalismus
- Rüdiger Hachtmann, Potsdam/Berlin: Transformation der Produktionsregime durch Krisen? Fordismus 1908-2008
- Andrea Komlosy, Wien: „Lange Wellen“, Konjunkturzyklen und die Weltsystemtheorie
17:30-18:00
Kaffeepause
18:00-20:00
Öffentliche Podiumsdiskussion
Politik und Geschichte im Dialog: Arbeitnehmerinteressen in Krisenzeiten
Moderation: N.N.
- Werner Abelshauser, Bielefeld
- Jürgen Kocka, Berlin
- Werner Müller, Bundesminister a.D.
anschließend Empfang
16. Juni 2012
9:00-10:30
Sektion 2: Krisensemantik und Krisengefühl im diachronen Vergleich
Moderation: Johannes Platz, Bonn
- David Römer, Trier: Rechtfertigungen und Legitimationen durch „Ölkrise“ und „Finanzkrise“ im öffentlichen Diskurs in diachron vergleichender Perspektive
- Kristoffer Klammer, Bielefeld: Vom ‚Ölpreisschock‘ zur ‚kleinen Weltwirtschaftskrise‘ – Zeitdeutungen und Argumentationsweisen im Krisendiskurs 1973-75
- Laure Caregari, Luxemburg: Arbeiterdiskurse zur Krise von 1974 im luxemburgisch-lothringischen Vergleich
10:30-10:45
Kaffeepause
10:45-12:15
Sektion 3: Arbeitnehmer in der Krise – Institutionen, Organisationen und Diskurse
Moderation: Meik Woyke, Bonn
- Karl Lauschke, Dortmund: Die Praxis der Mitbestimmung in Zeiten der Krise
- Arne Hordt, Tübingen: Der Bergarbeiterstreik 1984-85, der Generalstreik von 1926 und der zweite Weltkrieg in Großbritannien. Zur gegenwärtigen Bedeutung historischer Konflikte
- Andrea Rehling, Mainz: Zentralarbeitsgemeinschaft, Wirtschaftsrat oder Konzertierte Aktion – Der deutsche Korporatismus in der Krise
12:15-13:30
Mittagspause
13:30-15:00
Sektion 4: Krise als Argument – Argumente in der Krise
Moderation: Berthold Unfried, Wien
- Marcel Berlinghoff, Heidelberg: Der Einwanderungsstopp-Reflex. Migrationskontrolle als Reaktion auf wirtschaftliche Krisen
- Till Kössler, Bochum: Die Weltwirtschaftskrise als Argument in den industriellen Konflikten der frühen Bundesrepublik
- Bernhard Gotto, München: Mit Enttäuschungen besser durch die Krise? Der Abschied von der paritätischen Mitbestimmung und der Wandel gewerkschaftlicher Gesellschaftspolitik in den 1970er Jahren
Die Tagung findet bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin statt.
Ort:
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Konferenzsaal I
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Archiv der sozialen Demokratie
Referat „Public History“
Eva Vary
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. +49 228 883-9033
Fax +49 228 883-9209
E-Mail: Eva.Vary@fes.de
Tagungsleitung:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Archiv der sozialen Demokratie
Referat „Public History“
Projekt „Jüngere und jüngste Gewerkschaftsgeschichte“
Dr. des. Johannes Platz
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. +49 228 883-8072
Fax +49 228 883-9204
E-Mail: Johannes.Platz@fes.de
Friedrich-Ebert-Stiftung
Archiv der sozialen Demokratie
Referat „Public History“
Dr. Meik Woyke
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. +49 228 883-8068
Fax +49 228 883-9209
E-Mail: Meik.Woyke@fes.de
International Conference of Labour and Social History (ITH)
Univ. Doz. Dr. Berthold Unfried
Altes Rathaus
Wipplingerstraße 8
A-1010 Wien
Tel. +43 1 22 89 469-316
Fax +43 1 22 89 469-391
E-Mail: berthold.unfried@univie.ac.at