Mittwoch, 6. April 2016
14.30 Uhr
Begrüßung: Thomas Müller-Bahlke (Direktor der Franckeschen Stiftungen)
Meinrad von Engelberg (Darmstadt)
Eine „andere Seite“ des Barock? Einleitende Bemerkungen
Holger Zaunstöck (Halle)
„eine ziemlich gute Ordnung und Symmetrie dabei beobachtet worden, welches ohne Kosten geschehen ist“. Quellen und Fragen zur Architektur der Franckeschen Stiftungen
15.30 Uhr Kaffee
Sektion I: Das Hallesche Waisenhaus im europäischen Kontext
16.00 Uhr
Britta Hentschel (Zürich)
Die Stellung des Waisenhauses innerhalb der europäischen Fürsorgearchitektur
16.30 Uhr
Georg Schelbert (Berlin)
Der französische Fürsorgebau des Barock zwischen Kloster- und Schlosstypologien
17.00 Uhr
Eva von Engelberg-Dočkal (Weimar / Kiel)
Waisenhäuser des dänischen Gesamtstaats: Flensburg und Altona
anschließend Erfrischung
18 Uhr – Öffentlicher Abendvortrag
Elisabeth Kieven (Rom/Osnabrück)
Symbolische Ordnung. Die Bauten der Franckeschen Stiftungen im europäischen Kontext
Donnerstag, 7. April 2016
Sektion II: Das Waisenhaus als Ort sozialer Formierung
10.00 Uhr
Johannes Süßmann (Paderborn)
Habitusformung in den Franckeschen Stiftungen und bei den Jesuiten. Ein Vergleich
10.30 Uhr
Joachim Jacob (Gießen)
Habitusformung durch pietistische Lebensregeln
11.00 Uhr Kaffee
11.30 Uhr
Andreas Wittenberg (Bamberg)
„Wir menschen solten seyn der Gottheit tempel“ – Eine Spurensuche in Tempel- und Architekturmetaphern im evangelischen Gesangbuch um 1700
12.00 Uhr
Christian Mejrup (Kopenhagen)
From doves to eagles: reconfiguring the divine household
12.30 Uhr Mittag
Sektion III: Materialität als Erkenntnisgegenstand
14.00 Uhr
Bernd Adam (Garbsen)
Herrschaftliche Fachwerkbauten des Barock in Norddeutschland - Träger steinimmitierender Verkleidung oder bewusste Zurschaustellung konstruktiver Schlichtheit?
14.30 Uhr
Antje Schloms (Mühlhausen)
Neubau, Altbau, Umnutzung – Beobachtungen zur Baugeschichte von Waisenhäusern (1650–1750) auf der Grundlage des „Waisenhauskatasters“ der Franckeschen Stiftungen
15.00 Uhr Kaffee
15.30 Uhr
Gregory Grämiger (Zürich)
Kontexte einer Büchersammlung. Die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen in Architektur- und Wissenschaftsgeschichte
16.00 Uhr
Thomas Eißing (Bamberg)
Von der Bausubstanz als Bedeutungsträger. Das Waisenhaus und das Lange Haus der Franckeschen Stiftungen – die Analyse des materiellen Bestands als Beitrag zum Verständnis von Franckes Bauintentionen
Freitag 8. April 2016
Sektion IV: Zeichen- und Modellhaftigkeit der Barockarchitektur
10.00 Uhr
Sabine Heiser (Berlin)
Architekturmodelle in Kunstkammern der Frühen Neuzeit – Gebrauch, Erfreuung und Belehrung
10.30 Uhr
Fritz Barth (Fellbach)
Die verschwiegene venustas. Zur Schaufassade der Franckeschen Stiftungen
11.00 Kaffee
11.30 Uhr
Matthias Franke (Dresden/Görlitz)
Halle – Herrnhut – Potsdam – Ludwigslust. Beispiele pietistisch geprägter Architektur im 18. Jahrhundert
12.00 Uhr
Meinrad von Engelberg (Darmstadt)
„Vermeinte Fürstlichkeit“ – das Waisenhaus als Herrschaftsarchitektur?
12.30 Abschlussdiskussion – Perspektiven und Fragen
13.30 Uhr
Möglichkeit zur Führung durch die Kunst- und Naturalienkammer sowie die Kulissenbiblio-thek der Franckeschen Stiftungen mit Claus Veltmann und Brigitte Klosterberg
Konzeption und Moderation:
Meinrad von Engelberg (Darmstadt) / Thomas Eißing (Bamberg) / Sabine Heiser (Berlin) / Johannes Süßmann (Paderborn) / Holger Zaunstöck (Halle)
Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Um verbindliche Anmeldung bis 31. März 2016 wird gebeten.