„Wer eine Religion kennt, kennt keine“ Vortrag zu Reflexionen über Judentum und Islam in Schriften deutschsprachiger jüdischer Orientalisten (1833–1955)

„Wer eine Religion kennt, kennt keine“ Vortrag zu Reflexionen über Judentum und Islam in Schriften deutschsprachiger jüdischer Orientalisten (1833–1955)

Veranstalter
W. M. Blumenthal Akademie
Veranstaltungsort
W. M. Blumenthal Akademie, Klaus Mangold Auditorium 
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)
Ort
Berlin
Land
Deutschland
Vom - Bis
28.08.2019 -
Von
Jüdisches Museum Berlin

Die Beziehung zwischen Judentum und Islam ist nicht erst seit dem Nahostkonflikt Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. So schrieb der deutschsprachige jüdische Orientalist Shlomo Dov Goitein (1890–1985) nur ein Jahr nach dem Jom-Kippur-Krieg von 1973:

„Ein Buch über die Beziehungen zwischen Juden und Arabern durch die Jahrhunderte braucht keine Rechtfertigung.“

Sein Wissen wurzelte in der modernen jüdischen Tradition der Orientforschung. Zahlreiche Anhänger*innen dieser Tradition trugen maßgeblich zur Blüte der deutschen Orientalistik in der Übergangszeit vom 19. zum 20. Jahrhundert bei.

Wodurch zeichneten sich die Genese und Inhalte jüdischer Orient- und Islamforschung aus? Und wie reflektierte sie die Beziehung von Judentum und Islam?

Walid Abdelgawad, W. Michael Blumenthal Fellow am Jüdischen Museum Berlin, geht diesen Fragen nach. Sein Vortrag wird kommentiert von Verena Klemm (Orientalisches Institut, Universität Leipzig).

Das Fellowship-Programm wird unterstützt durch die Berthold Leibinger Stiftung.

Programm

Kontakt

Lisa Weber
Jüdisches Museum Berlin

marketing@jmberlin.de


Redaktion
Veröffentlicht am
28.06.2019
Beiträger