Die Stadt als Museum? Konflikte um Zugehörigkeit und Geschichte im öffentlichen Raum

Die Stadt als Museum? Konflikte um Zugehörigkeit und Geschichte im öffentlichen Raum

Veranstalter
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Heinrich-Böll-Stiftung
Ort
Berlin
Land
Deutschland
Vom - Bis
11.12.2019 -
Von
Kristin Meißner

Workshop 4.30 - 6.30 pm, Großer Saal 2

Shared Spaces, Contentious Places? (Re‐)Negotiating Belonging in Urban Spaces and Museums

Introduction & Moderation: Susannah Eckersley (Newcastle University), Achim Saupe and Kristin Meißner (Leibniz‐Centre for Contemporary History, Potsdam)

Christoph Bernhardt (Leibniz‐Institut für Raumbezogene Sozialforschung, Erkner/Berlin): Urban Authenticity
Verena Pfeiffer (BTU Cottbus‐Senftenberg/Berlin): Recalling and Belonging in Urban Space
Wulf Kansteiner (Aarhus University): Museums as Agonistic Places/Commemoration Culture and Belonging
Elisabeth Tietmeyer (Museum Europäischer Kulturen, Berlin): Participation and the Creation of Belonging in Museums

Registration:
https://calendar.boell.de/en/event/shared-spaces-contentious-places

Öffentliche Abendveranstaltung 19.00 - 20.30 Uhr

Die Stadt als Museum? Konflikte um Zugehörigkeit und Geschichte im öffentlichen Raum

Berliner Schloss, Frankfurter Römer, Potsdamer Garnisonkirche... Viele Städte haben in den letzten Jahren auf eine umfassende Wiederherstellung ihres historischen Stadtbildes gesetzt, oft mit Bauten, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und durch die deutsch‐deutsche Nachgeschichte überformt wurden. Diese Rekonstruktionswelle ist teils auf massiven Widerspruch in Fachkreisen wie auch in der Zivilgesellschaft getroffen. Wir wollen die Debatte aufnehmen und noch einmal grundsätzlicher entlang der Frage führen, wie Zugehörigkeit und Erinnerung mit dem öffentlichen Raum zusammenhängen. Wer fühlt sich wann durch öffentliche Räume und gebaute Geschichte repräsentiert – und wer ausgeschlossen? Welchen Wert können historische und historisierende Bauten für das Zusammenleben in Städten haben? Wie können Bauten und Plätze belebt und mit neuen Inhalten verknüpft werden? Und welche Rolle spielen dabei unterschiedliche historische Erfahrungen und Geschichtsbilder?

Begrüßung und Einführung:
Susannah Eckersley (Newcastle University), Achim Saupe (Leibniz‐
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)

Es diskutieren:
Daniela Billig (MdA, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin)
Talja Blokland (Humboldt-Universität, Berlin)
Arnold Bartetzky (Leibniz‐Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, Leipzig)
Paul Spies (Stiftung Stadtmuseum, Berlin)
Moderation: Sabine Müller (Leibniz‐Gemeinschaft)

Die Veranstaltung wird simultan ins Englische übersetzt.
With simultaneous translation.

Ort:
Großer Saal 1
Heinrich‐Böll‐Stiftung
Schumannstraße 8
10117 Berlin

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen der EU-HERA-Förderung des Projekts "en/counter/points":
This project has received funding from the European Union's Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 769478. The project en/counter/points is financially supported by the HERA Joint research programme which is co-funded by AHRC, MIUR, NCN, NWO, BMBF and the European Commission through Horizon 2020.

Programm

Kontakt

Kristin Meißner
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 9d
14467 Potsdam
E-Mail: meissner@zzf-potsdam.de

https://calendar.boell.de/en/event/shared-spaces-contentious-places