Geschichte des Digitalen Zeitalters II – Das Wesen der Digitalisierung

Geschichte des Digitalen Zeitalters II – Das Wesen der Digitalisierung

Veranstalter
Univ. Prof. Dr. Stefan Zahlmann, MA; Univ. Ass. Mag. Dr. Martin Tschiggerl; Dr. Thomas Walach, BA MA; Univ. Ass. Florian Ostrowski, BA BA MA; Universität Wien Institut für Geschichte
Veranstaltungsort
Alte Kapelle, Universitätscampus, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Ort
Wien
Land
Austria
Vom - Bis
10.09.2020 - 11.09.2020
Deadline
30.04.2020
Von
Univ. Prof. Dr. Stefan Zahlmann, MA

CFP Geschichte des Digitalen Zeitalters II – Das Wesen der Digitalisierung

Tagung: 10.-11. September 2020, Universität Wien.

Die Digitalisierung als fundamentale Reorganisation der menschlichen Kultur durch digitale Medien und Praktiken prägt seit bald einem Jahrhundert alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens und ist Epochensignatur eines neuen Zeitalters.

Die Digitalisierung, verstanden als Sammelbegriff für zahllose technologische Innovationen der letzten Jahrzehnte, und das Wesen des Digitalen sind hierbei als getrennte Bereiche zu verstehen. Unter dem „Wesen des Digitalen“ werden die menschlichen Reflexionen auf digitale Techniken und Prozesse verstanden, die die Digitalisierung zu einer geschichtsmächtigen Größe machen. Damit wird die Digitalisierung nur scheinbar als „Ding an sich“ erlebt, in Wirklichkeit jedoch – durch die individuelle und kollektive Konstruktion einer (vermeintlichen) Wesenshaftigkeit – als „Ding für Menschen“ fassbar. Die Digitalisierung ist damit ebenso als historischer Faktor zu betrachten wie die Urbanisierung oder die Globalisierung und kann ebenso wie diese als Signatur moderner Menschenbilder dienen.

Ziel dieser Konferenz ist es, durch einen Blick auf die Geschichte des Digitalen Zeitalters das Verhältnis zwischen Menschen und Digitalisierung zu analysieren. Welche (neue) Freiheiten und Bedingtheiten werden der Digitalisierung zugeschrieben? Welche Formen des Analogen werden im Kontext einer digitalen Welt (wieder)entdeckt? In welcher Form verändert der Diskurs über das Wesen des Digitalen die Selbstwahrnehmung der Menschen? Diese und andere Fragen sollten in trans- und interdisziplinärer Perspektive erörtert werden, um eine möglich umfassende Diskussion des Digitalen zu eröffnen. Eingeladen zur Bewerbung sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Fachbereichen und Disziplinen, die zur Digitalisierung arbeiten. Von zentraler Bedeutung ist allerdings ein genuin historisch-kulturwissenschaftliche Herangehensweise an den Themenkomplex.

Von den Beiträgen zur Konferenz erhoffen wir uns Aufschluss über methodisch-theoretisch innovative Ansätze zur Beantwortung der Fragen nach dem Stellenwert des Wesens der Digitalisierung in Vergangenheit und Gegenwart. Geplant ist die Veröffentlichung eines Tagungsbandes in der Reihe „Geschichte des digitalen Zeitalters“ bei Springer VS.

Bei Interesse senden Sie bitte ein Abstract von nicht mehr als 400 Wörtern sowie eine sehr kurze biografische Notiz bis zum 30. April 2020 an digitaleszeitalter.geschichte@univie.ac.at . Eine Zusage zur Tagung erfolgt bis zum Ende der ersten Aprilwoche. Abhängig von einer positiven Förderzusage sollte es den Veranstaltern möglich sein, Anreise sowie eine Übernachtung in Wien zu übernehmen.

Programm

Kontakt

Stefan Zahlmann
Martin Tschiggerl
Florian Ostrowski

Universitätsring 1, 1010 Wien, Österreich

digitaleszeitalter.geschichte@univie.ac.at


Redaktion
Veröffentlicht am
02.02.2020
Klassifikation
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