13. Forum junger Bildungshistoriker/innen

13. Forum junger Bildungshistoriker/innen

Veranstalter
Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)
Ort
Online
Land
Deutschland
Vom - Bis
24.09.2020 - 25.09.2020
Deadline
13.09.2020
Von
Oberdorf, Andreas

Im Zuge der verstärkten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bietet die Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) seit 1997 alle zwei Jahre eine "Nachwuchstagung" an. Damit soll Nachwuchsforscher/innen die Möglichkeit gegeben werden, Strategien oder Ergebnisse ihrer Forschungen vorzustellen und zu diskutieren. Dieses Forum richtet sich an Promovierende ungeachtet des jeweiligen Arbeitsstandes, d. h. sowohl an Beginnende als auch an Fortgeschrittene.

Aus gegebenem Anlass bieten wir das diesjährige Nachwuchsforum am 24./25. September 2020 als digitale Veranstaltung via "Zoom" an. Eine Teilnahme als Gast ist möglich. Wir bitten um eine formlose Anmeldung bis spätestens 13. September 2020! Um im Interesse der Vortragenden einen "geschützten Raum" ermöglichen zu können, behalten wir uns vor, die Zahl der Gäste ggf. zu beschränken. Der "Zoom"-Link wird ca. eine Woche vor der Veranstaltung versendet.

Programm

Donnerstag, 24. September 2020

13.00 – 13.15 Uhr: Begrüßung und Eröffnung des Forums (Agneta FLOTH, Andreas OBERDORF)

13.15 – 14.00 Uhr: Eröffnungsvortrag: Sven SOLTERBECK (Waxmann Verlag, Münster): Publizieren in wissenschaftlichen Verlagen

14.10 – 14.55 Uhr: Stefanie JÄGER (Innsbruck): Die Pädagogik Lew N. Tolstois und der besondere Einfluss Berthold Auerbachs

14.55 – 15.40 Uhr: Catherine MASON (London): A Lost Inheritance: a comparison of the content and context of two German poetry anthologies published for school use, 1916 and 1941
Diskutant: Tim ZUMHOF (Münster)

15.50 – 16.35 Uhr: Marion S. VISOTSCHNIG (Stuttgart): Mit Erziehung zum Glück? Eine historisch-systematische Rekonstruktion des Konzeptes von Glück sowie aktuelle Fragen zu Glücksliteratur und Glück in der pädagogischen Praxis

16.35 – 17.20 Uhr: Nicholas K. JOHNSON (Münster): Lessons from a Dark Past: The Wannsee Conference in Film and Television
Diskutant: Pieter VERSTRAETE (Leuven)

Freitag, 25. September 2020

09.00 – 09.45 Uhr: Stefanie VOCHATZER (Tübingen): Caroline Rudolphis Erziehungsinstitut für junge Demoiselles. Über die Erziehungsfrage von Mädchen im 18. Jahrhundert

09.45 – 10.30 Uhr: Michael ROCHER (Halle-Wittenberg): Zwei "Musterschulen" des 18. Jahrhunderts? Das Pädagogium Regium Halle und das Philanthropin in Dessau im Vergleich
Diskutantin: Rebekka HORLACHER (Zürich):

10.40 – 11.25 Uhr: Anne OTTO (Halle-Wittenberg): Schule und Demokratie im Ruhrgebiet in der Weimarer Republik

11.25 – 12.10 Uhr: Nicole NUNKESSER (Dortmund): Vereinnahmung des städtischen Raums und jugendkulturelle Selbstinszenierung durch junge Frauen im Ruhrgebiet der 1950er Jahre
Diskutantin: Michèle HOFMANN (Zürich)

13.30 – 14.15 Uhr: Dana Maria KIER (Duisburg-Essen): Zukunftsgestaltung durch Schulreformen – Gesamtschulen und das Fach Gesellschaftslehre als Formen des "social engineering"

14.15 – 15.00 Uhr: Friederike KROSCHEL (Hildesheim): Naturerziehung in Schulbüchern der DDR. Eine bilddiskursive Analyse des Mensch-Natur-Verhältnisses in der Erziehung zur "sozialistischen Persönlichkeit"
Diskutant: Tim ZUMHOF (Münster)

15.10 – 15.55 Uhr: Hanan ABU EL-GYAB (Hamburg): Analyse der (De-)Thematisierung von Sinti und Roma in deutschen Schulbüchern. Diskursanalytische Untersuchung von Wissenskonstruktionen, 1980–2020
Diskutant: Pieter VERSTRAETE (Leuven)

15.55 – 16.30 Uhr: Offene Diskussion und Abschluss (Agneta FLOTH, Andreas OBERDORF)

Kontakt

Andreas Oberdorf
WWU Münster
Institut für Erziehungswissenschaft
Georgskommende 26
48143 Münster

andreas.oberdorf@uni-muenster.de

http://go.wwu.de/s1qxl