Aufgeklärte Wissenschaftspraxis und Pietismus im 18. Jahrhundert

Aufgeklärte Wissenschaftspraxis und Pietismus im 18. Jahrhundert

Veranstalter
Prof. Dr. Holger Zaunstöck; Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke; Prof. Dr. Rainer Godel; Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Dieter Hoffmann (Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung)
Ausrichter
Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung
PLZ
06108
Ort
Halle (Saale)
Land
Deutschland
Vom - Bis
03.11.2020 -
Von
Theresa Pudzich, Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung

Der Vortrag beleuchtet das auf den ersten Blick überraschend enge Verhältnis zwischen Naturwissenschaft und Religion im Zeitalter der Aufklärung

Aufgeklärte Wissenschaftspraxis und Pietismus im 18. Jahrhundert

Entgegen der landläufigen Vorstellung eines grundlegenden Konfliktverhältnisses zwischen Religion und Naturwissenschaft in der Vormoderne zeigt der Vortrag die vielschichtigen Verschränkungen von Religion und Theologie einerseits und Aufklärung und Verwissenschaftlichung im 18. Jahrhundert andererseits auf.

Im Mittelpunkt wird dabei die Physikotheologie als die Religions- und Wissenschaftspraxis des 18. Jahrhunderts stehen. Diskutiert werden Fragen nach den Hintergründen der nahezu ausschließlich protestantischen und mehr noch pietistischen Provenienz physikotheologischer Autoren. Dazu gehört auch die Fixierung der Physikotheologie auf die kleinen, eher unscheinbaren Lebewesen und Objekte – wie Insekten, Konchylien oder Steine – und die damit verbundenen naturwissenschaftlichen Praktiken und Forschungsleistungen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle statt.

Das Seminar findet statt am 3. November 2020 um 18.00 Uhr.
Bitte informieren Sie sich vorab auf der Website: https://www.leopoldina.org/veranstaltungen/wissenschaftshistorische-seminare/

Kontakt

lzfw@leopoldina.org

https://www.leopoldina.org/whs
Redaktion
Veröffentlicht am
16.10.2020
Klassifikation
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Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung