Deutsche Demokratiegeschichte – Eine Aufgabe der Vermittlungsarbeit

Tagung: Deutsche Demokratiegeschichte – Eine Aufgabe der Vermittlungsarbeit

Veranstalter
Deutsche Gesellschaft e.V.
Gefördert durch
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
PLZ
10117
Ort
Berlin
Land
Deutschland
Vom - Bis
23.10.2020 -
Von
Anna Kavvadias, Politik & Geschichte, Deutsche Gesellschaft

Wollen hierzulande tatsächlich viele Menschen nichts von der Geschichte ihrer Demokratie wissen – und warum? Wodurch muss sich demokratiegeschichtliche Erinnerungsarbeit in Gegenwart und Zukunft auszeichnen – und was kann sie bewirken? Steckt die Demokratie weltweit in der Krise – und trägt demokratiegeschichtliche Erinnerungsarbeit zur Abwehr populistischer und autoritärer Gefährdungen bei?

Tagung: Deutsche Demokratiegeschichte – Eine Aufgabe der Vermittlungsarbeit

Diesen und anderen Fragen nimmt sich die wissenschaftliche Tagung an. Leitgedanke der Veranstaltung ist die Suche nach erfolgreichen Wegen und Methoden zur Vermittlung von Demokratiegeschichte – unter der Frage, welchen Beitrag demokratiegeschichtliche Erinnerungsarbeit zur Stärkung unserer Demokratie leisten kann.

Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzrichtlinien ist die Vorort-Teilnahme von Publikumsgästen leider nicht möglich. Verfolgen Sie die Veranstaltung im Livestream über den YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e.V.:
<https://www.youtube.com/user/DeutscheGesellschaft1>

Diskutieren Sie mit – im Chat während des Livestreams oder richten Sie Ihre Fragen und Kommentare vorab an: demokratiegeschichte@deutsche-gesellschaft-ev.de.

Programm

Freitag, 23. Oktober 2020

10.00 Begrüßung
Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstands der Deutschen Gesellschaft e.V.
Maria Bering, Gruppenleiterin K4 »Geschichte, Erinnerung« bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

I. Bilanz: Erfolge und Herausforderungen demokratiegeschichtlicher Erinnerungsarbeit

10.15 Impulsvortrag
Erfolge und Herausforderungen demokratiegeschichtlicher Erinnerungsarbeit
Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Vorsitzender des Vereins Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

10.45 Impulsvortrag
Was lehrt der Blick ins Ausland?
Dr. Claudia Christiane Gatzka, Akademische Rätin a. Z. am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

11.15 Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung
Prof. Dr. Bernd Faulenbach
Dr. Claudia Christiane Gatzka
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

12.30 Mittagspause

II. Museen, Bücher, Erinnerungslernorte & Co.: Die Zukunft der Klassiker

13.15 Impulsvortrag
Bewährtes weiterentwickeln: Perspektiven der klassischen Vermittlungsarbeit
Prof. Dr. Ingo Juchler, Professor für politische Bildung an der Universität Potsdam

13.30 Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung
Dr. Peter Johannes Droste, Vorsitzender des Verbands der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.
Prof. Dr. Ingo Juchler
Dr. Michael Parak, Geschäftsführer des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Brigitte Vogel-Janotta, Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung des Deutschen Historischen Museums

14.30 Kaffeepause

III. Digitale Erinnerungsarbeit: Chancen und Grenzen der neuen Medien

15.00 Impulsvortrag
Wege und Methoden der Demokratievermittlung im digitalen Zeitalter
Dr. Ruth Rosenberger, Direktorin Digitale Dienste der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

15.15 Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung
Dr. Ilas Körner-Wellershaus, Vorsitzender des Verbands Bildungsmedien e.V.
Dr. Markus Lang, Leiter des Digitalisierungsprojekts „Orte der Demokratiegeschichte“ im Verein Weimarer Republik e.V.
Prof. Dr. Maren Urner, Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln und Mitbegründerin des Online-Magazins Perspective Daily
Dr. Ruth Rosenberger

IV. Demokratiegeschichte in der Einwanderungsgesellschaft

16.15 Impulsvortrag
Integration durch Geschichte? Zur Rolle und Bedeutung von politischer Bildung und demokratischer Erinnerungsarbeit
Dr. Claudia Stutz, Ministerialdirektorin und Leiterin des Arbeitsstabes der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

16.30 Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung
Hatice Akyün, Journalistin und Schriftstellerin
Dr. Frank Gesemann, Mitbegründer und Geschäftsführer des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI)
Prof. Dr. Kai Hafez, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt
Dr. Claudia Stutz

17.30 Schlusswort

Moderation der Tagung:
Korbinian Frenzel, Deutschlandfunk Kultur

Kontakt

demokratiegeschichte@deutsche-gesellschaft-ev.de

https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/
Redaktion
Veröffentlicht am
16.10.2020
Beiträger
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