Akademische Geschichtsschreibung und Public History – Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Vergleichspraktiken

Akademische Geschichtsschreibung und Public History – Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Vergleichspraktiken

Veranstalter
Jürgen Büschenfeld (SFB 1288) und Thorsten Logge (Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geschichte/Public History (SFB 1288)
Ausrichter
SFB 1288
Gefördert durch
DFG
PLZ
33615
Ort
Bielefeld
Land
Deutschland
Vom - Bis
28.01.2021 - 29.01.2021
Deadline
26.01.2021
Von
Jürgen Büschenfeld, Arbeitsbereich Geschichtskulturen, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie; SFB 1288 Praktiken des Vergleichens, Universität Bielefeld

Der Workshop widmet sich den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von ‚klassischer‘ akademischer Geschichtsschreibung und Public History und nimmt dabei insbesondere Vergleichspraktiken zwischen den Polen der Geschichtsdarstellung in den Blick.

Akademische Geschichtsschreibung und Public History – Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Vergleichspraktiken

In Vorträgen zu Themen wie Storytelling in der Geschichtswissenschaft, dem Aufbereiten historischer Ereignisse im Comicformat oder Reenactments, spüren die Teilnehmer/innen den der Vermittlung vorgelagerten und ihr inhärenten (Vergleichs-)Praktiken nach. Damit leisten sie einen Beitrag dazu, neu über historische Forschung, ihre Ergebnisse und ihre Kommunikation nachzudenken.

Programm

DONNERSTAG, 28. JANUAR 2021

10:00
Begrüßung und Einführung von Jürgen
Büschenfeld, Universität Bielefeld, und
Thorsten Logge, Universität Hamburg | AG
Angewandte Geschichte / Public History im VHD

11:00
Frank Drauschke, Facts & Files Berlin:
Europeana Transcribathon. Ein europäisches Crowdsourcing- und Citizen Science-Projekt zur
Veröffentlichung und Erschließung
privater Quellen
Moderation: Jürgen Büschenfeld,
Universität Bielefeld

12:00
Mittagspause

Moderation: Christine Gundermann,
Universität zu Köln

14:00
Daniel Münch, Universität Jena:
Geschichte in Science Slams

14:45
Charlotte Lerg, LMU München: Comics als Medium der Geschichtsschreibung –
historiographische Praktiken sichtbar machen

Diskussion

FREITAG, 29. JANUAR 2021

Moderation: Andreas Etges, LMU München

10:00
Olaf Löschke, Historikerlabor e.V. Berlin:
„Historiker auf einer Bühne? Die bekommen
ja die Zähne nicht auseinander!“

10:45
Juliane Tomann, Universität Jena:
Historisches Reenactment als erfahrungsgestützter Zugang zur Vergangenheit?

Diskussion

12:00
Mittagspause

Moderation: Jürgen Büschenfeld,
Universität Bielefeld

14:00
Philipp Koch, Mindener Museum:
Macht – Museum – Forschung. Praktiken des Forschens und Vermittelns in Museen und
akademischer Geschichtsschreibung
im Vergleich

14:45
Nicholas Beckmann, Friedrich-Meinecke-
Institut, FU Berlin: Storytelling in der
Geschichtswissenschaft –
Populärwissenschaftliches Erzählen und sein Verhältnis zur Geschichtskultur

Diskussion und Fazit

Kontakt

Zoom-Zugang bei:
yannik.schumacher@uni-bielefeld.de

Redaktion
Veröffentlicht am
13.01.2021
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Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung