Geschichte als ein Instrument der internationalen Konflikte der Gegenwart

Geschichte als ein Instrument der internationalen Konflikte der Gegenwart

Veranstalter
Hauptveranstalter: Pädagogische Universität Krakau Partnerinstitutionen: Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe), Universität Leipzig Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität, Warschau Paweł-Włodkowic-Institut, Wrocław Förderung: Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Polen
Gefördert durch
Förderung: Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Polen
PLZ
30084
Ort
Krakau
Land
Poland
Vom - Bis
08.11.2021 - 10.11.2021
Deadline
14.04.2021
Von
Przemyslaw Lukasik, Universität Krakau

Streitigkeiten zwischen Staaten und auf die Vergangenheit bezogene Konflikte gelten als Schlüsselursachen für ernsthafte internationale Auseinandersetzungen. Im Rahmen der 2. Folge der Konferenz Geschichte als ein Instrument der internationalen Konflikte der Gegenwart möchten die Veranstalter neue und aufschlussreiche Analysen der wichtigsten internationalen Auseinandersetzungen und Konflikte vorstellen, in denen Geschichte ein Thema bzw. ein Instrument ist.

Geschichte als ein Instrument der internationalen Konflikte der Gegenwart

Streitigkeiten zwischen Staaten und auf die Vergangenheit bezogene Konflikte gelten als Schlüsselursachen für ernsthafte internationale Auseinandersetzungen. Derartige Kontroversen können als eine Situation politischer und sozialer Belastung definiert werden, verbunden mit aktiven, schwerwiegenden Meinungsunterschieden in Bezug auf die gemeinsame Vergangenheit der Streitparteien, einschließlich Differenzen bezüglich Grenzen, früherer bewaffneter Konflikte, Besatzung, Annexion, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Unterdrückung, Diskriminierung, Verantwortung für internationale Krisen und humanitäre Katastrophen, Streitigkeiten über kulturelles Erbe und Errungenschaften. Im Rahmen der 2. Folge der Konferenz Geschichte als ein Instrument der internationalen Konflikte der Gegenwart möchten die Veranstalter neue und aufschlussreiche Analysen der wichtigsten internationalen Auseinandersetzungen und Konflikte vorstellen, in denen Geschichte ein Thema bzw. ein Instrument ist. Die Veranstalter möchten dabei vor allem:
- diese Art von Konflikten identifizieren und miteinander vergleichen;
- den Versuch einer Typologie derartigen Konflikte erstellen;
- die These bezüglich der vermeintlichen Zunahme dieser Konflikte in der heutigen Welt unter Beweis stellen und interpretieren;
- politische, soziale und psychologische Funktionen von historischen Konflikten nachvollziehen;
- einen Versuch unternehmen, sie mithilfe von sozialwissenschaftlichen Methoden zu analysieren;
- sich mit Methoden zur Lösung von Konflikten vertraut machen, bei denen die Geschichte als Instrument eingesetzt wird;
- Mittel zur Überwindung traumatischer historischer Erfahrungen aufzeigen, die auch Jahrzehnte später noch die internationalen Beziehungen belasten;
- weitere Entwicklungsrichtungen der Erforschung von Konflikten besprechen, in denen Geschichte als Instrument eingesetzt wird.

Richtlinien für Autoren und wichtige Termine
Reichen Sie bitte eine Kurzfassung Ihres Beitrags bis max. 300 Wörter in englischer Sprache und eine kurze biographische Skizze (nicht mehr als 100 Wörter) ein. Der Abstract soll bis zu 5 relevante und kurze Stichwörter enthalten, die die Hauptaspekte des Beitrags erfassen. Der Programmausschuss der Konferenz behält sich das Recht vor, die Beiträge entsprechend dem Konferenzkonzept auszuwählen. Die Beiträge sollen im Format Microsoft Word bzw. als PDF-Datei eingereicht werden. Die Endfassung des Beitrags soll bis max. 40 Tsd. Zeichen inklusive Leerzeichen enthalten. Alle Referenzen in Ihrem Manuskript müssen nach dem Chicago-Stil formatiert sein.
Schicken Sie bitte die Korrespondenz bezüglich der Konferenz an folgende E-Mail-Adresse:
https://historyconflicts.up.krakow.pl/call-for-papers-and-submission/submission/

Beachten Sie bitte folgende wichtige Termine:
- Einreichungsfrist für die Kurzfassung: bis zum 14. April 2021
- Benachrichtigung über Annahme/Ablehnung: bis zum 5. Mai 2021
- Einreichungsfrist für die Endfassung des Beitrags: bis zum 14. September 2021
- Einreichungsfrist für die Vortragsdateien: Video oder Folien: bis zum 4. November 2021
- Konferenz: 8.-10. November 2021.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Konferenz:
Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird die Veranstaltung voraussichtlich als internationale Online-Konferenz stattfinden. Über die endgültige Entscheidung bezüglich der Form der Konferenz (online oder vor Ort) werden die Teilnehmer im Frühjahr 2021 benachrichtigt. Sollte die Tagung vor Ort in Krakau stattfinden, werden die Veranstalter Unterkunft, Verpflegung sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an Begleitaktivitäten bereitstellen. Die Reisekosten der Konferenzteilnehmer werden nicht übernommen.

Komitee der Konferenz
Ehrenschirmherrschaft:
Prof. Dr. habil. Piotr Borek, Rektor der Pädagogischen Universität Krakau
Programmausschuss:
Prof. Dr. habil. Jan Rydel, Pädagogische Universität Krakau
Prof. Zheng Wang, Seton Hall University (angefragt)
Prof. Dr. habil. Stefan Troebst, Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe), Universität Leipzig
Dr. Łukasz Kamiński, Universität Breslau, Leiter des Paweł-Włodkowic-Instituts

Mitglieder:
Prof. Dr. habil. Michał Rogoż, Prorektor für Wissenschaft und Forschung der Pädagogischen Universität Krakau
Prof. Dr. habil. Roman Kochnowski, Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften der Pädagogischen Universität Krakau
Prof. Dr. habil. Małgorzata Winiarczyk-Kossakowska, Direktorin des Instituts für Politikwissenschaften und Verwaltung an der Pädagogischen Universität Krakau
Antje Zettler, Zentrale Koordinatorin am Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe), Universität Leipzig
Rafał Rogulski, Direktor des Instituts Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität, Warschau

Sekretariat der Konferenz
Dr. Przemysław Łukasik, Pädagogische Universität Krakau

Hauptveranstalter:
Pädagogische Universität Krakau

Partnerinstitutionen:
Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe), Universität Leipzig
Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität, Warschau
Paweł-Włodkowic-Institut, Wrocław

Kontakt

https://historyconflicts.up.krakow.pl/
Redaktion
Veröffentlicht am
31.03.2021
Klassifikation
Weitere Informationen

Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung