Jüdische Gemeinden in Deutschland im Wandel: Objekte, Räume und Traditionen als Spiegel religiöser Transformationsprozesse nach der Schoa

Jüdische Gemeinden in Deutschland im Wandel: Objekte, Räume und Traditionen als Spiegel religiöser Transformationsprozesse nach der Schoa

Veranstalter
Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, TU Braunschweig, Europäisches Zentrum für jüdische Musik, HMTMH Hannover, Braunschweigisches Landesmuseum, Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
Gefördert durch
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
PLZ
38106
Ort
Braunschweig
Land
Deutschland
Vom - Bis
19.07.2021 - 20.07.2021
Deadline
15.07.2021
Von
Katrin Keßler, Baugeschichte, jüdische Architektur, TU Braunschweig, Bet Tfila - Forschungssstelle für jüdische Architektur in Europa

Der internationale Online-Workshop findet statt im Rahmen des Forschungsprojektes „Objekte und Räume als Spiegel der religiösen Praxis jüdischer Gemeinden: Traditionen und Transformationen des Judentums in Deutschland nach der Shoah“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderlinie „Sprache der Objekte“.

Jüdische Gemeinden in Deutschland im Wandel: Objekte, Räume und Traditionen als Spiegel religiöser Transformationsprozesse nach der Schoa

Organisatoren:
Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, TU Braunschweig
Europäisches Zentrum für jüdische Musik, HMTMH, Hannover
Braunschweigisches Landesmuseum
Jüdisches Museum Augsburg Schwaben

Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben; Anmeldung bis zum 15. Juli 2021 an: k.kessler@tu-bs.de

Programm

Montag, 19. Juli 2021

14:30 Einführung

Begrüßung und Einführung, Ulrich Knufinke, Technische Universität Brauschweig

14:45-15:45 Panel 1

Sarah M. Ross, Europäisches Zentrum für jüdische Musik, HMTMH Hannover:
„Jüdisches (Musik-)Erbe in Deutschland nach 1945: Zwischen den Bedürfnissen der Gemeinden und gesellschaftspolitischen Bestrebungen“

Hannah Tzuberi, Freie Universität Berlin:
„Eine Aufgabe aller Bürger“: Synagogenbau und die Performanz von Demokratie im „neuen Deutschland“

Tina Frühauf, Columbia University:
Music, Mobility, and the Jewish Community in Germany, 1945-1989

15:45-16:15 Pause

16:15-17:00 Panel 2

Astrid Zajdband, Bentley University in Boston:
„German Jewish history has come to an end” (Leo Beck, 1947) – has it?

Timo Saalmann, KZ-Gedenkstätte Flossenbürg:
Kaddisch in Flossenbürg. Ort und Bedeutung des Trauergebets in einer Gedenkstätte

17:00-17:30 Pause

17:30-18:30 Panel 3

Lea Weik, Braunschweigisches Landesmuseum:
Jüdische Zeremonialobjekte und ihre Wege in jüdische Gemeinden in der britischen Besatzungszone (1945-1950)

Anna-Carolin Augustin, German Historical Institute Washington:
“Synagogensachen: soviel ihr haben wollt, könnt ihr auswählen.“ Wege jüdischer Zeremonialobjekte in und aus Jüdischen Gemeinden nach 1945

Steffen Heidrich, Technische Universität Dresden:
Gerettete Relikte: Anmerkungen zur Funktion geretteter Kultobjekte für ein jüdisches Selbstverständnis in der DDR

Dienstag, 20. Juli 2021

13:30-14:15 Panel 4

Sarah König, Jüdisches Museum Augsburg Schwaben:
Zwischen Ritus und Musealisierung. Judaika in den Jüdischen Gemeinden Süddeutschlands nach der Schoa

Ayleen Winkler, Jüdisches Museum München:
Im Labyrinth der Zeiten – Mit Mordechai W. Bernstein auf den Spuren des jüdischen
Deutschlands

14:15-14:45 Pause

14:45-15:30 Panel 5

Sebastian Musch, Universität Osnabrück:
History, Religion and the Transformation of the Jewish Communities of Lower Saxony in the 1960s.

Dani Kranz, Ben Gurion University of the Negev, Israel:
“When you found the big cross, you know you found the Jews!” Fieldwork amongst Jews in Cologne since 2002

15:30-16:00 Pause

16:00–16:45 Panel 6

Alexandra Klei, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg:
Sichtbarkeiten. Die Erinnerung an den 9. November 1938 und der (historische) Ort der Synagoge

Katrin Keßler, Technische Universität Braunschweig:
„Nächstes Jahr in Jerusalem …“ – Israelbezüge in der Synagogenarchitektur seit 1945

16:45-17:15 Pause

17:15-18:00 Panel 7

Beate Löffler, Technische Universität Dortmund:
Eindrucksvoll und unsichtbar. Beobachtungen zu Synagogenbauten in Deutschland seit 1990

Mirko Przystawik, Technische Universität Braunschweig:
Toraschreine der Nachkriegszeit

18:00 Abschluss

Kontakt

Dr.-Ing. Katrin Keßler
Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa
Technische Universität Braunschweig
Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig
Tel. 0531 391 2526
k.kessler@tu-bs.de

http://bet-tfila.org
Redaktion
Veröffentlicht am
28.06.2021
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