Neue Ansätze zur Präsentation regionaler NS-Geschichte in Museen, Dokumentations- und Gedenkstätten

Ort
Hannover
Veranstaltungsort
Vortragssaal des Historischen Museums, Pferdestraße 6, 30159 Hannover (Eingang Burgstraße)
Veranstalter
Arbeitskreis für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen
Datum
05.05.2012
Bewerbungsschluss
27.04.2012
Von
Wolfgang Brandes

Die Jahrzehnte währende Vorgeschichte, aber auch die aktuelle Diskussion um das NS-Dokumentationszentrum in München haben erneut deutlich gemacht, welche unterschiedlichen Vorstellungen in Bezug auf die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit bestehen. Auch schon länger bestehende Einrichtungen haben mit Neukonzipierungen auf den Zuwachs an wissenschaftlichen Erkenntnissen und auf neue methodologische Ansätze in den Geschichtswissenschaften reagiert. Der Arbeitskreis für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der Historischen Kommission nimmt dies zum Anlass, sich in seiner Frühjahrstagung mit neuen Ansätzne zur Präsentation regionaler NS-Geschichte in Museen, Dokumentations- und Gedenkstätten zu beschäftigen. Gäste sind bei der Tagung herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen wird aber bis zum 27. April um Anmeldung beim Schriftführer Wolfgang Brandes, Tel. (05162) 40118, E-Mail stadtarchiv@badfallingbostel.de gebeten.

Programm

10.15
Regularien

10.45
Detlef Schmiechen-Ackermann (Hannover): Einführung in das Thema: Der Perspektivenwechsel in der Forschung und die Herausforderung einer Kultur- und Gesellschaftsgeschichte der NS-Zeit

11.05
Karola Fings (Köln): Von der Gedenkstätte Gestapogefängnis zum NS-DOK: Drei Jahrzehnte erinnerungskultureller Wandel am Beispiel des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

11.50
Habbo Knoch (Celle): Friedhof, Lernort, Forschungsraum: Gedenkstätten zwischen Authentizität und Rekonstruktion

12.25
Thomas Schwark (Hannover): Methodische und konzeptionelle Überlegungen zur Präsentation lokaler und regionaler NS-Geschichte im Museum. Ein kleiner kommentierter Rundgang in der derzeitigen Ausstellung des Historischen Museums Hannover

13.00
Mittagspause

14.00
Andrea Kaltofen (Esterwegen): Zur Neukonzeption der Gedenkstätte Esterwegen

14.30
Andreas Ehresmann (Sandbostel): Zur Neukonzeption der Gedenkstätte Lager Sandbostel

15.00
Stefanie Burmeister (Hannover): Zur Neukonzeption der Gedenkstätte Ahlem

15.30
Podiumsrunde (mit Öffnung zum Plenumsgespräch):Chancen und Probleme der künftigen Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit (Teilnehmer: Marlis Drevermann, Kultur- und Schuldezernentin, Landeshauptstadt Hannover, Susanne McDowell, Leiterin Fachbereich Sport und Kultur, Stadt Celle, Stefanie Burmeister, Gedenkstätte Ahlem, Ltd. Min. Rat a. D. Albrecht Pohle, Hannover, Habbo Knoch, Celle und Karola Fings, NS-Dokumentationszentrum Köln)

16.30
Tagungsende

Kontakt

Wolfgang Brandes

Stadtarchiv Bad Fallingbostel
Vogteistraße 1, 29683 Bad Fallingbostel
05162-40118
05162-40166

stadtarchiv@badfallingbostel.de

Zitation
Neue Ansätze zur Präsentation regionaler NS-Geschichte in Museen, Dokumentations- und Gedenkstätten, 05.05.2012 Hannover, in: H-Soz-Kult, 09.04.2012, <www.hsozkult.de/event/id/termine-18898>.
Redaktion
Veröffentlicht am
09.04.2012
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Land Veranstaltung