Deutsch-französisches Forschungsatelier ‚Junge Mediävistik‘ III (Besançon)

Ort
Freiburg
Veranstaltungsort
Bibliothek der Abteilung für Landesgeschichte, Werthmannstr. 8, 79085 Freiburg
Veranstalter
Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I und Abteilung Landesgeschichte, Historisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Datum
20.02.2015 - 21.02.2015
Bewerbungsschluss
19.02.2015
Von
Jessika Nowak

Gallica non leguntur? – Für die aktuellen französischsprachigen Forschungsergebnisse zur Grafschaft Burgund und zum Erzbistum Besançon dürfte dieses wohl gelten. Ziel des – mit einer gleichnamigen Lehrveranstaltung gekoppelten – deutsch-französischen Forschungsateliers "junge Mediävistik" soll es daher sein, aktuelle Tendenzen der deutsch- und französischsprachigen Forschung zu Freiburgs Partnerstadt mit Hilfe eines zweistufigen Formats bekannt zu machen. Um bislang wenig rezipierte Forschungsergebnisse, jüngst abgeschlossene, noch nicht publizierte Studien und gerade im Entstehen begriffene Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit nahe zu bringen, soll zunächst am 20. und 21. Februar 2015 in der Bibliothek der Abteilung für Landesgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg ein zweisprachiger Workshop stattfinden, der die Grafschaft Burgund und das Erzbistum Besançon intensiv beleuchtet. Die Vorträge sollen dann, auch um ein noch größeres Publikum zu erreichen, im Anschluss an die Veranstaltung übersetzt und via open access und per Printform veröffentlicht werden.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an den wissenschaftlichen Nachwuchs, aber auch etablierte Wissenschaftler der deutsch-französischen Mediävistik sind selbstverständlich sehr willkommen.

Programm

Freitag, 20.2.2015

13.20 Uhr:
Begrüßung (Jürgen Dendorfer, Jessika Nowak)

13.30 Uhr:
Moderation: Helen Stoeßel (Freiburg)
Katalin Escher (Cergy-Pontoise): Le mobilier archéologique du royaume burgonde (443-534)

14.00 Uhr:
Moderation: Fabian Völzing (Freiburg)
Daniel Wilhelm Ludwig (Saarbrücken): Tauschgeschäfte und ihre Legitimierung im fränkischen Reich des 9. Jahrhunderts am Beispiel des burgundischen Raumes

14.30 Uhr:
Moderation: Maria Kammerlander (Freiburg)
Jens Schneider (Paris): Besançon und Meersen. Überlegungen zum Teilungsvertrag von 870

15.00 Uhr:
Kaffeepause

15.20 Uhr:
Moderation: Josephine Stemmer (Freiburg)
Andrea Hauff (Gießen): Die Stellung des Erzbischofs und Erzkanzlers Dietrich von Besançon zwischen Rudolf I. von Hochburgund und Zwentibold

15.50 Uhr:
Moderation: Sarah Mammola (Freiburg)
François Demotz (Lyon): Qui contrôle le comté de Bourgogne aux IXe et Xe siècles ? Retour sur des traditions historiographiques

16.20 Uhr:
Moderation: Marie Jantsch (Freiburg)
Jean-Claude Rebetez (Porrentruy):
Le diocèse de Bâle dans la province de Besançon : des liens faibles et mal connus

16.50 Uhr:
Kaffeepause

17.10 Uhr:
Moderation: Christian Feichtinger (Freiburg)
Laurent Ripart (Chambéry): L’archevêque, le comte, le roi et l’empereur. Autour de la crise de succession de l’archevêché de Besançon (1015-1017)

17.40 Uhr:
Moderation: Benjamin Torn (Freiburg)
Anne Wagner (Besançon): St. Vincent de Besançon

18.10 Uhr:
Moderation: Sophie Stritzelberger (Freiburg)
Matthias Weber / Justus Wingenfeld (Bochum): Investituren im Investiturstreit: Besançon im Vergleich zu Reichsburgund und dem ostfränkisch-deutschen Reich

18.50 Uhr:
kleines Buffet

19.10 Uhr:
Valerie Kronenthaler (Freiburg)
Julian Führer (Zürich): Reform ohne Rammbock. Die Kanonikerreform von Besançon

19.40 Uhr:
Sarah Mirlacher (Freiburg)
Verena Türck (Stuttgart): Königstreues Zentrum in Burgund ? – Besançon und Friedrich I. Barbarossa

20.10 Uhr:
großes Buffet

20.30 Uhr:
Moderation: Ximena Probst (Freiburg)
Gerhard Lubich (Bochum): Der Hoftag von Besançon (1157) in seiner europäischen Dimension

Samstag, 21.2.2015

9.00 Uhr
Moderation: Olivia Kirsten (Freiburg)
Markus Jankowski und Lisa Klocke (Bochum): Friedrich Barbarossa, die Bürger und der Erzbischof von Besançon – das Dreiecksverhältnis in den Konflikten von 1176/77

9.40 Uhr:
Moderation: Annika Sindlinger (Freiburg)
Clemens Regenbogen (Freiburg): Multo guerrarum turbine praepeditus: Der staufische Pfalzgraf Otto von Burgund (†1200) und seine Konflikte

10.10 Uhr:
Kaffeepause

10.30 Uhr:
Moderation: Benjamin Torn (Freiburg)
Johannes Waldschütz (Freiburg): Herzogin Johanna von Österreich (1300-1351) als Schlüsselfigur der habsburgischen Politik im Raum der burgundischen Pforte

11.00 Uhr:
Moderation: Eric Lamarque (Freiburg)
Sandrine Legendre (Besançon): « nos decanus et capitulum ecclesie Bisuntine ». Le chapitre cathédral de Besançon. Un corps social et son insertion dans l’état Bourguignon (1404-1477)

11.30 Uhr:
Moderation: Max Wohltmann (Freiburg)
Amandine Le Roux (Paris): La fiscalité pontificale à Besançon au Moyen Age

12.00 Uhr:
Ausblick

Kontakt

Jessika Nowak

Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I und Abteilung Landesgeschichte
Werthmannstr. 8, 79085 Freiburg
0761-203-97516
0761-203-9188
jessika.nowak@geschichte.uni-freiburg.de

Zitation
Deutsch-französisches Forschungsatelier ‚Junge Mediävistik‘ III (Besançon), 20.02.2015 – 21.02.2015 Freiburg, in: H-Soz-Kult, 12.02.2015, <www.hsozkult.de/event/id/termine-27129>.
Redaktion
Veröffentlicht am
12.02.2015
Beiträger