Das deutsche Militär und das Ende des Ersten Weltkrieges

Ort
Potsdam
Veranstaltungsort
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Veranstalter
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Datum
15.05.2018 - 15.05.2018
Bewerbungsschluss
08.05.2018
Von
Pöhlmann, Dr. habil. Markus

Wie lange war im Ersten Weltkrieg die Entscheidung über Sieg und Niederlage tatsächlich offen? Wie gestaltete
sich für das Deutsche Reich der Weg aus diesem viereinhalb Jahre dauernden Konflikt?
Die Tagung bestimmt den Standort des Jahres 1918 und damit des Endes des Ersten Weltkrieges für die Geschichte des preußisch-deutschen Militärs. Die Chiffre »1918« soll dabei nicht als ein zeitlich eindeutig zu bestimmender militärischer, politischer oder gesellschaftlicher Bruch- oder Schlusspunkt verstanden werden. Vielmehr sollen vor allem unterschiedliche Formen des Übergangs vom Krieg zum Frieden und der Nach-Krieg als ein eigenständiges historisches Phänomen diskutiert werden. Schließlich bietet die historische Konvergenz von Kriegsende und Revolution in besonderer Weise die Möglichkeit, die unterschiedliche Leistungsfähigkeit von gewalt- und militärgeschichtlichen Erklärungsmustern zu erproben.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Verbindliche Anmeldung bis 8. Mai 2018 unter
Tel.: 0331 / 9714 510
Fax: 0331 / 9714 507
zmsbwtagungsmanagement@bundeswehr.org

Programm

09.00
Jörg Hillmann (Potsdam), Grußwort

09.10
Michael Epkenhans (Potsdam), Einführung

09.30
Holger Afflerbach (Leeds), Von „Michael“ zum Waffenstillstand. Deutschlands Weg aus dem Totalen Krieg

09.50
Gerhard P. Groß (Potsdam), Hauptmann i.G. Friedrich Mewes, die Stimme der Obersten Heeresleitung im Ohr Wilhelms II.

10.10
Diskussion

10.30
Stehempfang

11.00
Christoph Nübel (Potsdam), „Geländebesitz“ als militärisches und politisches Kapital 1918

11.20
Larissa Wegner (Freiburg i. Br.), Vom strategischen zum (un-)geordneten Rückzug. Die Planungen der Obersten Heeresleitung zu den Unternehmen „Gudrun“, „Wintersaat“ und „Wanderung“ im Herbst 1918

11.40
Diskussion

12.00
Mittagspause

14.00
Stephan Huck (Wilhelmshaven), Die Marine im Jahr 1918

14.20
Wencke Meteling (Washington, DC), Das Offizierkorps und die Niederlage

14.40
Diskussion

15.00
Pause

15.30
Peter Keller (Koblenz), Der Wiederaufbau der bewaffneten Macht, 1918-21

15.50
Sven Oliver Müller (Tübingen), Gewaltgemeinschaften? Ausschreitungen von Zivilisten, Polizisten und Soldaten an der Heimatfront im Deutschen Reich

16.10
Diskussion

17.00
Ende der Veranstaltung

Kontakt

Dr. habil. Markus Pöhlmann
ZMSBw, Zeppelinstr. 127-128, 14471 Potsdam
markuspoehlmann@bundeswehr.org

Zitation
Das deutsche Militär und das Ende des Ersten Weltkrieges, 15.05.2018 – 15.05.2018 Potsdam, in: H-Soz-Kult, 19.03.2018, <www.hsozkult.de/event/id/termine-36769>.