"Bilder der Allmacht. Die Staatssicherheit in Film und Fernsehen"

Ort
Berlin
Veranstaltungsort
Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie "Haus 22" in der Ruschestraße 103 in 10365 Berlin
Veranstalter
Stasi-Unterlagen-Archiv; ASTAK e.V. / Stasimuseum; Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Datum
21.05.2019
Von
Stasi-Unterlagen-Archiv

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) ist in Filmen über die DDR häufig präsent: Stasi-Mitarbeiter überwachen das Privatleben von Menschen und spionieren intimste Details aus. Wie kaum ein anderes Medium prägen Filme und Serien das Bild von der DDR-Geheimpolizei.

Aber auch vor der Friedlichen Revolution war die Stasi Gegenstand filmischer Arbeiten in Ost und West, deren Bandbreite bis in die 50er Jahre reicht. In der DDR arbeitete die Staatssicherheit oft selbst an ihrem Bild in der Öffentlichkeit mit und inszenierte sich im Stil der James Bond-Filme.

Programm

Programm

19 Uhr Podiumsdiskussion

In „Bilder der Allmacht. Die Staatssicherheit in Film und Fernsehen“ untersucht Dr. Andreas Kötzing (Herausgeber, Hannah-Arendt-Institut Dresden) Stasi-Motive in Filmen über die DDR. Welche narrativen Schwerpunkte transportieren die Filme? Wie wirken sie sich auf das kollektive Gedächtnis der DDR-Geschichte aus?

Prof. Dr. Daniela Münkel (Autorin, BStU) und Annekatrin Hendel (Regisseurin von „Vaterlandsverräter“, „Anderson“, „Familie Brasch“) analysieren mit dem Herausgeber verschiedene Filmausschnitte. Sie sprechen über Fiktion und Wirklichkeit und vergleichen die Selbst- und Fremddarstellung der Stasi vor und nach dem Mauerfall. Moderation: Dr. Grit Lemke (langjährige Programmleiterin des DOK Leipzig, Autorin, Dramaturgin)

Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.

Rahmenprogramm

18 Uhr Das Stasimuseum als Drehort
„Das Leben der Anderen“, „Weissensee“, „Deutschland 83“, „Ballon“ – neben zahlreichen Dokumentationen über die Staatssicherheit wurden auch viele Kino- und Fernsehfilme im Stasimuseum gedreht. In einer Sonderführung können Sie die Drehorte einiger dieser Produktionen besichtigen und mit Bildern aus den Filmen vergleichen.
Treffpunkt: vor „Haus 1“

19 Uhr Podiumsdiskussion

In „Bilder der Allmacht. Die Staatssicherheit in Film und Fernsehen“ untersucht Dr. Andreas Kötzing (Herausgeber, Hannah-Arendt-Institut Dresden) Stasi-Motive in Filmen über die DDR. Welche narrativen Schwerpunkte transportieren die Filme? Wie wirken sie sich auf das kollektive Gedächtnis der DDR-Geschichte aus?

Prof. Dr. Daniela Münkel (Autorin, BStU) und Annekatrin Hendel (Regisseurin von „Vaterlandsverräter“, „Anderson“, „Familie Brasch“) analysieren mit dem Herausgeber verschiedene Filmausschnitte. Sie sprechen über Fiktion und Wirklichkeit und vergleichen die Selbst- und Fremddarstellung der Stasi vor und nach dem Mauerfall. Moderation: Dr. Grit Lemke (langjährige Programmleiterin des DOK Leipzig, Autorin, Dramaturgin)

Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.

Rahmenprogramm

18 Uhr Das Stasimuseum als Drehort
„Das Leben der Anderen“, „Weissensee“, „Deutschland 83“, „Ballon“ – neben zahlreichen Dokumentationen über die Staatssicherheit wurden auch viele Kino- und Fernsehfilme im Stasimuseum gedreht. In einer Sonderführung können Sie die Drehorte einiger dieser Produktionen besichtigen und mit Bildern aus den Filmen vergleichen.
Treffpunkt: vor „Haus 1“

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion:

Filmvorführung „For Eyes Only – Streng geheim“
(DEFA-Spionagefilm aus dem Jahr 1963)

ODER

Sonderführung durch das Stasi-Unterlagen-Archiv
Rundgang zu den Beständen der audiovisuellen Medien im Stasi-Unterlagen-Archiv
Treffpunkt: vor „Haus 22“

Die Ausstellung „Einblick ins Geheime“ ist an diesem Abend länger für Sie geöffnet.

Kontakt

Josephin Hensel
Karl-Liebknecht-Starße 31-33
10178 Berlin
030 23 24 8918

veranstaltungen@bstu.bund.de

Zitation
"Bilder der Allmacht. Die Staatssicherheit in Film und Fernsehen", 21.05.2019 Berlin, in: H-Soz-Kult, 14.05.2019, <www.hsozkult.de/event/id/termine-40284>.
Redaktion
Veröffentlicht am
14.05.2019
Beiträger
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Land Veranstaltung