Perspektiven der digitalen Objekt- und Bildwissenschaften in der Klassischen Archäologie

Ort
Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Veranstaltungsort
Gebäude C 7/4, Tagungsraum, Campus, 66123 Saarbrücken
Veranstalter
Britta Özen-Kleine / Heinrich Schlange-Schöningen /Sabine Hornung / Peter Riemer, Fachrichtung Altertumswissenschaften, Universität des Saarlandes
Datum
28.06.2019 - 29.06.2019
Von
Heinrich Schlange-Schöningen

Der Workshop „Perspektiven der digitalen Objekt- und Bildwissenschaften in der Klassischen Archäologie“ wird im Kontext der Etablierung von Digital Humanities an der Universität des Saarlandes veranstaltet. Im geisteswissenschaftlichen Fächerspektrum bietet die Klassische Archäologie als eine Objekt- und Bildwissenschaft besondere Möglichkeiten in der Entwicklung und Anwendung objektbezogener digitaler Methoden. Für die archäologische Forschung eröffnen diese Methoden zudem neue Wege im Klassifizieren, Kontextualisieren und Präsentieren von Objekten und Bildern. Ziel des Workshops ist es, das fachspezifische Spektrum und die Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Methoden in der Klassischen Archäologie aufzuzeigen.

Programm

Freitag, 28.06.2019
(Moderation Dr. Britta Özen-Kleine)

15.00–15.20 Uhr: Begrüßung durch den Präsidenten der Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Manfred Schmitt, und den Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Heinrich Schlange-Schöningen

15.20–15.45 Uhr: Maria Elena Castiello (Bern), Applying Artificial Intelligence and Machine Learning to Create Predictive Maps for Sites Distribution (mit anschließender Diskussion)

16.00–16.25 Uhr: Dr. Matthias Lang (Tübingen), Remote Sensing und Landschaftsmodellierung zur Rekonstruktion der römischen Besiedlung der schwäbischen Alb

17.00–17.25 Uhr: Prof. Dr. Martin Langner (Göttingen), Exekias und die digitale Vasenforschung

17.40–18.05 Uhr: Prof. Dr. Katharina Lorenz (Gießen), Zum Gebrauchswert von Graph-Datenbanken für antike Kunstwerke

ab 19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen

Samstag, 29.06.2019
(Moderation Prof. Dr. Peter Riemer)

10.00–10.25 Uhr: Dipl.-Inform. Mario Schlapke (Weimar), Das KENOM-Projekt: Normdatenbasierte Beschreibungen und Digitalisate in der Numismatik

10.40–11.05 Uhr: Dr. Karsten Tolle (Frankfurt a.M.), Nomisma.org und Corpus Nummorum – ein Überblick über die digitalen Möglichkeiten

11.40–12.05 Uhr: PD Dr. Othmar Jaeggi (Basel), Digitale Archivierung, Nutzung und Präsentation archäologischer Objekte

12.20–12.45 Uhr: Michael Remmy (Köln), Automatisierte Erkennung und Klassifizierung von römischer Keramik (ArchAIDE)

ab 13.00 Uhr: Abschlussdiskussion

Kontakt

Dr. Britta Özen-Kleine
FR Altertumswissenschaften
Institut für Klassische Archäologie
Universität des Saarlandes
66123 Saarbrücken
E-Mail: <b.oezenkleine@mx.uni-saarland.de>

Prof. Dr. Heinrich Schlange-Schöningen
FR Altertumswissenschaften
Institut für Alte Geschichte
Universität des Saarlandes
66123 Saarbrücken
E-Mail: <schlange-schoeningen@mx.uni-saarland.de>

Zitation
Perspektiven der digitalen Objekt- und Bildwissenschaften in der Klassischen Archäologie, 28.06.2019 – 29.06.2019 Universität des Saarlandes, Saarbrücken, in: H-Soz-Kult, 17.06.2019, <www.hsozkult.de/event/id/termine-40584>.