11. Kolloquium „Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften“

Ort
Bielefeld
Veranstaltungsort
Universität Bielefeld, Graduate School in History and Sociology, Universitätsstr. 24, 33615 Bielefeld, Raum: X-B2-103 (X-Gebäude, Teil B, 2. Stock, Raum 103) , http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Ueberblick/Anreise/
Veranstalter
Prof. Dr. Stefan Berger, Bochum; Prof. Dr. Dietmar Süß, Augsburg; Prof. Dr. Thomas Welskopp / Prof. Dr. Klaus Weinhauer, Bielefeld; PD Dr. Knud Andresen, Hamburg; PD Dr. Stefan Müller, Bonn; Dr. Michaela Kuhnhenne, Düsseldorf; PD Dr. Detlev Brunner, Leipzig; Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung; Hans-Böckler-Stiftung
Datum
11.10.2019 - 11.10.2019
Bewerbungsschluss
30.09.2019
Von
Stefan Müller

Das Kolloquium bringt einmal im Semester Historikerinnen und Historiker zusammen, die in der ganzen methodischen und theoretischen Vielfalt des Faches zur Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften forschen. Das bundesweit einladende Kolloquium bietet die Gelegenheit, historische, aber auch interdisziplinär angelegte Forschungen vom Dissertationskonzept bis zur Postdoc-Arbeit zur Diskussion zu stellen, es dient dem Austausch und der Vernetzung auf diesem Teilgebiet der Sozialgeschichte.

Semesterweise wechselnd findet das Kolloquium als Tagesveranstaltung am Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum (Stefan Berger), am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg (Dietmar Süß), der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (Thomas Welskopp und Klaus Weinhauer), der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Knud Andresen) sowie am Historischen Seminar der Universität Leipzig (Detlev Brunner) statt. Getragen und zudem finanziert wird das Kolloquium vom Kooperationsprojekt zur „Jüngeren und jüngsten Gewerkschaftsgeschichte“ von Friedrich-Ebert-Stiftung und Hans-Böckler-Stiftung.

Die beteiligten Lehrstühle, Institute und Stiftungen möchten mit dieser Kooperation Forschungen zur Geschichte der Arbeitswelt(en) anregen und fördern.

Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 30. September 2019. Bei Interesse und weiteren Nachfragen wenden Sie sich bitte an: PD Dr. Stefan Müller (stefan.mueller@fes.de)

Programm

11.00 Uhr
Begrüßung

11.15 Uhr
Birthe Kleber (Gießen/Hustedt):
Gewerkschaftliches Engagement von Frauen im Generationenvergleich

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr
Jule Ehms (Bochum):
„Wer nicht zu kämpfen und zu siegen versteht, wird an die Wand gedrückt.“ Zur Streikpraxis der syndikalistischen Freien Arbeiter-Union Deutschlands (1918-1933)

14.45 Uhr Pause

15.00 Uhr
Mario Boccia (München):
„Gastarbeiter“, die „Ausländerstreiks“ von 1972/73 und das Ende des Fordismus. Belegschaften in der Automobilindustrie in den 1960er und frühen 1970er Jahren am Beispiel von BMW

16.15 Uhr
Schluss

Kontakt

PD Dr. Stefan Müller

Friedrich-Ebert-Stiftung Archiv der sozialen Demokratie, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn
(0228) – 883-8072

stefan.mueller@fes.de

Zitation
11. Kolloquium „Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften“, 11.10.2019 – 11.10.2019 Bielefeld, in: H-Soz-Kult, 30.08.2019, <www.hsozkult.de/event/id/termine-40974>.