Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität

Ort
Berlin
Veranstalter
Museum für Kommunikation Berlin
Datum
03.12.2021 - 28.08.2022
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Martin Schmitt, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Historiker:innen beschäftigen sich mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aussagen über die Zukunft sind nicht ihr Metier. Trotzdem ist „Zukunft“ seit einigen Jahren ein beliebtes Sujet der Geschichtswissenschaft. Da Historiker:innen aus der Kenntnis der Geschichte nichts Verlässliches über die Zukunft vorauszusagen vermögen, fragen sie nach den Zukunftsvorstellungen früherer Akteur:innen. Sie untersuchen, was deren Imaginationen, Hoffnungen und Ängste über die jeweilige Zeit aussagen. Dies lässt sich zurückverfolgen bis hin zu Reinhart Kosellecks wirkmächtiger Publikation über die „Vergangene Zukunft“.[1] Dem folgte in den letzten Jahren eine ganze Reihe an Veröffentlichungen – die Zukunft ist en vogue.[2] Zuletzt fragte Marcus Popplow nach der „Technikgeschichte in Zukunftsdebatten“ und steht damit stellvertretend für eine ganze Forschungsrichtung, die unter anderem am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihre Heimat gefunden hat.[3] Flankiert werden solche Arbeiten von zahlreichen Einzelbeiträgen gerade zur Geschichte des Computers, der als digitale Zukunftsmaschine die Imagination der Zeitgenoss:innen besonders anregte.[4]

Es ist auffällig, dass sich neuerdings auch (wieder) einige Museen diesem Thema widmen. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), 1996 eröffnet und nach eigener Aussage „das größte Computermuseum der Welt“, veröffentlichte zum 25-jährigen Jubiläum 2021 seinen lesenswerten Museumsführer als eine „Geschichte der Zukunft“.[5] Das famose Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe ließ die Highlights seiner Sammlung in Korea unter dem Slogan auffahren: „Writing the History of the Future“.[6] Und Berlin schuf mit dem „Futurium“ ein eigenes neues Ausstellungsgebäude, ein „Haus der Zukünfte“, das im September 2019 eröffnet wurde.[7] Dieser Forschungsdiskussion und dem Ausstellungsreigen folgt nun das Berliner Museum für Kommunikation, einer der Standorte der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, mit seiner Ausstellung „Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“. Der Titel und dessen Verweis auf einen der erfolgreichsten Filme der 1980er-Jahre, die Trilogie „Zurück in die Zukunft“ („Back to the Future“), verdeutlichen das Kernanliegen der Ausstellungsmacher:innen um Kuratorin Katja Weber: Betrachtet werden die Zukunftsvorstellungen der breiten Gesellschaft, gestützt auf technische Visionen.


Abb. 1: Treppe im prunkvollen ehemaligen Reichspostmuseum, das vor 150 Jahren eröffnet wurde. Siehe auch die Jubiläumsveranstaltungen unter https://www.mfk-berlin.de/jubilaeum-150-jahre/ (05.08.2022).
(Foto: Martin Schmitt)


Abb. 2: Entrée zur Ausstellung im zweiten Obergeschoss
(Foto: Kay Herschelmann / Museumsstiftung Post und Telekommunikation / Museum für Kommunikation Berlin)

Bereits der Einstieg macht neugierig. Um überhaupt in die Ausstellung zu kommen, müssen Besucher:innen einen schwarzen Vorhang zur Seite schieben. Sie gelangen in ein Rondell, in dem Zitate auf verkabelten Bildschirmen sie mit den Zukunftsvorstellungen, Wünschen und Befürchtungen ihrer Zeitgenoss:innen konfrontieren: Die Bevölkerung in Deutschland sehnt sich heute nach einer „Geborgenheit im Natürlichen“, so die aggregierte Analyse, während einer Mehrheit bewusst sei, dass eher die „Geborgenheit im Digitalen“ auf sie zukommen wird – was die Befragten als Befürchtung, nicht als Wunsch auffassen. Eingeordnet werden diese Sehnsüchte oder Erwartungen mit Zitaten bekannter Autor:innen wie Alan Turing oder Joachim Radkau zur Wirkungsweise und zum Wesen von Technik (Abb. 3). Beispielsweise sticht die fortschrittsskeptische Volte des polnischen Literaten Stanisław Lem über das tödliche Potenzial des scheinbar harmlosen Brotmessers hervor. Technik ist nur so „gut“ wie ihre Nutzer:innen. Der Raum hilft, in der Ausstellung anzukommen und sich auf das Thema einzulassen. Mit diesem technikhistorischen und technikphilosophischen Rüstzeug können Besucher:innen nun ganz frei die vier „Themenräume“ erkunden, die den zweiten Stock des früheren Reichspostmuseums (Abb. 1 und 2) einnehmen. Von der „Optimierung des Menschen“ über die „Grenzenlose Kommunikation“ und die „Suche nach einer anderen Welt“ bis hin zur „Überwindung von Raum und Zeit“ erwartet die Besucher:innen ein faszinierendes Panorama menschlicher Zukunftsimaginationen.


Abb. 3: Blick hinter den Vorhang auf verkabelte Zukunftsvisionen – die Besucher:innen erhalten im Schnelldurchgang eine Einführung in die Technikgeschichte, etwa mit einem Zitat von Joachim Radkau (2017): „Die Geschichte der Prognosen ist eine Geschichte der Überraschungen und Überrumpelungseffekte.“
(Foto: Martin Schmitt)

Die Ausstellungsmacher:innen bringen gekonnt die imaginären Zukunftsentwürfe, beispielsweise der Science Fiction, mit realen technischen Entwicklungen in einen Dialog, ohne darüber die gesellschaftlichen Diskurse und Praktiken zu vergessen. So schälen sie die Zufälligkeit von technischer Entwicklung im Wechselspiel mit der Gesellschaft heraus. Künstlerische Positionen nutzen sie unter anderem für die kontrafaktische Frage „Was wäre (gewesen), wenn...?“, bei der es manchen Historiker:innen ungemütlich wird. So mutiert schon mal eine Kartoffel zum Asteroiden (Videoinstallation „Cosmic Night Shade“ von Antonia Hirsch, 2014)[8], machen sich kalte rationale Maschinen per Ultraschall ein Bild des menschlichen Embryos im Bauch einer schwangeren Frau (Abb. 4) oder können junge Besucher:innen mit dem „Utopie-Generator“ in sechs Schritten ihre eigene Zukunftswelt am Bildschirm zusammenbasteln – das macht nicht nur sehr viel Spaß, sondern regt auch zum Nachdenken über die Realisierungsbedingungen von Zukunftsutopien an. Eine Virtual-Reality-Installation lädt auf eine Reise in die Welt von Hieronymus Boschs „Garten der Lüste“ ein – was irritierend die Zukunftsimaginationen der Frühen Neuzeit mit den virtuellen Visionen sexuellen Begehrens der Gegenwart koppelt. Die Ausstellung überzeugt mit interaktiven Elementen, sauberer Quellendokumentation für diejenigen, die mehr wissen wollen, und einer ansprechenden Präsentation der Objekte.


Abb. 4: Aleksandra Domanović, Untitled (2015) – weibliche Perspektiven auf das Mensch-Maschine-Verhältnis im Themenraum „Optimierung des Menschen“
(Foto: Martin Schmitt)

Dabei kommen die beiden erstgenannten Räume zur Optimierung des Menschen und zur Kommunikationsgeschichte – eine Kernkompetenz des Museums – klassisch technikhistorischen Ausstellungen noch am nächsten. Katja Weber und ihr Team betonen hier die längeren Linien menschlicher Optimierungs- und Kommunikationsversuche, die bis in biblische Zeiten zurückreichen. Beim Lernen und der Wissenschaft beispielsweise, die der Science Fiction schließlich ihren Namen verleiht, werden die weit zurückreichenden Versuche der Menschen veranschaulicht, sich Wissen selbst anzueignen oder es anderen beizubringen – was zuvorderst Menschen in westlichen Staaten zeigt. Von Trichtern in die Köpfe von Schüler:innen, die auch eine wichtige Zielgruppe der Ausstellung bilden, über Bacon, Leibniz und Kant bis zu den Cyborgs gewordenen Embryonen (Abb. 5) und der künstlichen Intelligenz wird deutlich: Zukunftsvorstellungen prägten Techniken, und diese gemeinsam wiederum die Vorstellungen davon, was es eigentlich heißt, Mensch zu sein. Der Mensch als Gefäß für eingetrichtertes Wissen, der Mensch als Semi-Roboter, der Mensch als Vernunftwesen, der Mensch als das Ersetzbare oder gar Störende und das künstlich Geformte in der Maschinenumwelt: Verschiedene Facetten des Mensch-Maschine-Verhältnisses scheinen hier auf.[9] Kerndebatten der Technikgeschichte werden anschaulich dargestellt – neue Impulse hingegen nur selten gesetzt.


Abb. 5: Pinar Yoldas, Designer Babies (2013–2016) – Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität, eine künstlerische Auseinandersetzung mit der genetischen Optimierung des Menschen
(Foto: Kay Herschelmann / Museumsstiftung Post und Telekommunikation / Museum für Kommunikation Berlin)

Das Beispiel der Mobilkommunikation und ihrer Geschichte macht eine Stärke der Ausstellung sichtbar: den Überraschungseffekt bei der Genese der Gegenwart. Immer wieder können die Besucher:innen erkennen, wie weit die Ursprünge der heute täglich genutzten Technik zurückreichen. Schon 1926 karikierte der Zeichner Karl Arnold den Sinn und Unsinn des mobilen Telefonierens im „Simplicissimus“. Und der Motorola-Ingenieur Martin Cooper steht 1973 mit seinem Handknochentelefon zwischen den Wolkenkratzern New Yorks, während im Hintergrund Personen in der Schlange einer Telefonzelle warten. Direkt daneben sieht man Captain Kirk aus „Star Trek“ (1966–1969) mit seinem „Kommunikator“ und eben nicht das iPhone, sondern den Nokia Communicator von 1996 (Abb. 6). Apple hat das Smartphone nicht erfunden, sondern mit einer Vision gut vermarktet, so eine Lehre aus der Ausstellung. Neben der Gender-Schieflage solcher Geschichten wird allerdings auch eine gewisse Linearität impliziert, die an diesen Stellen wiederum mit Fehlschlägen oder ganz anderen, verrückten Ideen hätte kontrastiert werden können. Dies wäre möglich gewesen, ohne das klare Narrativ der Ausstellung zu unterbrechen.


Abb. 6: Geschichte der Mobilkommunikation – eine gelungene Kombination von Bild und Objekt
(Foto: Kay Herschelmann / Museumsstiftung Post und Telekommunikation / Museum für Kommunikation Berlin)


Abb. 7: Illustration einer Live-Übertragung des Schlachtfelds – „Le Journal Téléphonoscope“ aus „Le Vingtième Siècle“ von Albert Robida, Paris 1883
(Foto: Public Domain / Museumsstiftung Post und Telekommunikation / Museum für Kommunikation Frankfurt am Main)

Von Überraschungen wie der frühen Zukunftsvision einer audiovisuellen Direktberichterstattung des Kriegsgeschehens (Abb. 7) hätte man gern noch mehr gesehen. Zumal die ökonomische Seite der Entwicklung häufig ausgeblendet bleibt: Die Visionär:innen agierten meist in einem kapitalistischen, zunehmend globalisierten Wirtschaftssystem, was sich auf ihre Ideen auswirkte, aber ebenso darauf, welche Visionen in welcher Art realisiert werden konnten. Die Implikationen daraus, beispielsweise für Umwelt und Mensch auf der ganzen Erde, sind enorm. Ein breiterer Blick jenseits (west-)europäischer und US-amerikanischer Ansätze, etwa für die Mobiltelefonie nach Asien, hätte die Ausstellung nicht überfrachtet, sondern die neueren Forschungsdebatten der Technikgeschichte zu einer Global History of Material Culture aufgegriffen.[10] Dabei wird die Technik selbst teilweise zu einem Stolperstein. Die Virtual-Reality-Station zum NeuroSpeculative AfroFeminism des Hyphen-Labs von 2017, in dem zumindest die Gender-Fragen und die globale Perspektive neben den künstlerischen Ansätzen gebündelt worden wären, versagte ihren Dienst – und das sogar bei wiederholten Besuchen. Auch der technische Defekt steht mancher musealen Zukunftsvision im Wege.

Gleichwohl faszinieren die sorgsam ausgesuchten Objekte, etwa die digitalhistorischen Elemente der Ausstellung. Angesichts des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine bekommt der „Traum von der Völkerverständigung“ durch maschinelle Übersetzung noch mal eine andere Note. Am 7. Januar 1954 führten IBM und die Georgetown University in Washington D.C. den Großrechner IBM 701 als Übersetzungsmaschine vor. Der Präsident der IBM, Thomas J. Watson, statuierte werbewirksam seine Vision, wie in der Ausstellung mit einem Zitat zu lesen ist: „Es ist für die Menschen in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern von sehr großer Bedeutung, in kürzester Zeit mit den Russen kommunizieren zu können, damit wir die Russen und ihre Ambitionen verstehen können, und sie unsere Ziele und Ambitionen in den Vereinigten Staaten verstehen können, in der Hoffnung, dass wir durch diese Verständigung schneller auf unser großes Ziel des Weltfriedens zugehen können.“ Mitten im Kalten Krieg und angesichts der Kommunistenangst in den USA war das so bemerkenswert wie ambivalent. Später ermöglichte diese „Verständigung“ sowohl Perestroika und Glasnost als auch seit den 2000er-Jahren eine weitreichende Manipulation demokratischer Meinungsbildung durch das Putin-Regime. Zudem zeigte sich, dass die maschinelle Übersetzung an vielen Stellen hakte – die Computerlinguistik arbeitet seither daran.

Vertiefen lässt sich diese Analyse durch eine beeindruckende Quellenstation. Nicht langweilige Glaskästen mit nur schwer zu lesenden Dokumenten, sondern einfache Bildschirme ermöglichen ein Weiterdenken der angedeuteten Ambivalenzen. So heißt es in der Pressemitteilung der IBM Corporation von 1954: „A girl who didn’t understand a word of the language of the Soviets punched out the Russian messages on IBM cards. The ‚brain’ dashed off its English translations on an automatic printer at […] breakneck speed […].“ Die visionierten automatischen Computer, hier gleich als „Gehirn“ geadelt (wenn auch in Anführungsstrichen), brauchten die menschliche, oft weibliche Vorarbeit – warum sie historisch oft übersehen oder bewusst übergangen wurde, zeigt die Reproduktion sexistischer Stereotype wie derjenigen des „dümmlichen Mädchens“, das nichts verstehe. Dabei war es der Computer, der nichts verstand, was jenseits der von IBM sorgsam ausgesuchten Beispielsätze lag. Die „Vision“ zog, und IBM erhielt zahlreiche Forschungsaufträge von Staat und Wirtschaft, was wiederum dazu beitrug, dass aus der Zukunftsvorstellung reale Technik wurde, die viele Menschen heute tagtäglich nutzen.

Utopischer wird es dann in den beiden weiteren Themenräumen zur „Suche nach einer anderen Welt“ und zur „Überwindung von Raum und Zeit“. Von Christoph Kolumbus und Cyrano de Bergerac (Roman „Die Reise zum Mond“, 1657) über die „Travelling Sound Chairs“ des Automobilkonzerns General Motors auf der Weltausstellung 1939 in New York bis hin zu den Unterwasserwelten, die der Ausstellung ihr Titelbild gaben, laden die Räume zu Zeitreisen in alternative Welten ein – oft verbunden mit Visionen von Zeitmaschinen und „Crossover-Utopien“. Die kürzlich verstorbene afroamerikanische Schauspielerin Nichelle Nichols, „Lieutenant Uhura“ in „Star Trek“ und später unter anderem für die NASA tätig, ist mit einem auffälligen Cover des Magazins „Ebony“ von 1967 präsent.


Abb. 8: Plakatmotiv im Prolog zur Ausstellung, mit der Illustration „Stadt unter dem Meer“ von Klaus Bürgle, publiziert 1964 in der Jugendzeitschrift „Das Neue Universum“
(Foto: Kay Herschelmann / Museumsstiftung Post und Telekommunikation / Museum für Kommunikation Berlin)

Die Ausstellung „Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“ wird ihrem Anspruch gerecht. Sie bietet gut abgegrenzte, fachlich fundierte und auch künstlerisch-hypothetische Einblicke in die faszinierende Welt von Technik und Zukunft. Auf einfache Weise werden technikhistorische Grundlagen vermittelt und anhand gegenwartsnaher Beispiele aktualisiert. Die Gestaltung ist anregend und bietet viel Raum zum eigenen Entdecken. Zwei bis drei Stunden sollten Besucher:innen, von Kindern bis zu Wissenschaftler:innen, dafür durchaus mitbringen, möchten sie besonders die interaktiven Elemente der Präsentation näher erkunden. Auf Postkarten kann man „Botschaften der Zukunft“ notieren, die in die Sammlung des Museums aufgenommen werden – als spätere Quellen für Perspektiven des Jahres 2022.

Anmerkungen:
[1] Reinhart Koselleck, Vergangene Zukunft. Zur Semantik geschichtlicher Zeiten, Frankfurt am Main 1979.
[2] Lucian Hölscher, Die Entdeckung der Zukunft, Frankfurt am Main 1999, Neuausgabe Göttingen 2016; Joachim Radkau, Geschichte der Zukunft. Prognosen, Visionen, Irrungen in Deutschland von 1945 bis heute, München 2017; Elke Seefried, Zukünfte. Aufstieg und Krise der Zukunftsforschung 1945–1980, Berlin 2015; Rüdiger Graf, Die Zukunft der Weimarer Republik. Krisen und Zukunftsaneignungen in Deutschland 1918–1933, München 2014; Achim Eberspächer, Das Projekt Futurologie. Über Zukunft und Fortschritt in der Bundesrepublik 1952–1982, Paderborn 2019.
[3] Marcus Popplow, Technikgeschichte in Zukunftsdebatten. Zur Brückenfunktion historischer Technikzukünfte, in: Technikgeschichte 88 (2021), S. 409–414.
[4] Siehe beispielsweise Frank Bösch, Euphorie und Ängste. Westliche Vorstellungen einer computerisierten Welt, 1945–1990, in: Lucian Hölscher (Hrsg.), Die Zukunft des 20. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 2017, S. 221–252; Martin Schmitt, Banking the Future of Banking: Savings Banks and the Digital Age in East and West Germany, in: Dick van Lente (Hrsg.), Prophets of Computing. Visions of Society Transformed by Computing, New York (erscheint voraussichtlich 2022).
[5] Andreas Stolte / Heinz Nixdorf MuseumsForum (Hrsg.), Geschichte der Zukunft. Eine Reise durch das HNF, Paderborn 2021. Siehe auch https://www.hnf.de (05.08.2022).
[6] Writing the History of the Future. The ZKM Collection, 23.02.2019 – 09.01.2022 im ZKM Karlsruhe und 17.12.2021 – 03.04.2022 im Gwangju Museum of Art, Korea, https://zkm.de/en/exhibition/2019/02/writing-the-history-of-the-future (05.08.2022).
[7] Siehe https://futurium.de (05.08.2022).
[8] Siehe https://antoniahirsch.com/works/cosmic-nightshade/ (05.08.2022).
[9] Vgl. Martina Heßler / Kevin Liggieri (Hrsg.), Technikanthropologie. Handbuch für Wissenschaft und Studium, Baden-Baden 2020.
[10] Exemplarisch Shorouk El Hariry u.a., Toward a Global History of Material Culture, in: Technikgeschichte 88 (2021), S. 180–184.

Zitation
Martin Schmitt: Rezension zu: Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität, 03.12.2021 – 28.08.2022 Berlin, in: H-Soz-Kult, 15.08.2022, <www.hsozkult.de/exhibitionreview/id/rezausstellungen-389>.