Irma Rosenberg-Preise 2020 für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

Irma Rosenberg-Preise 2020 für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

Institution
Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte, c/o Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Gefördert durch
Kulturamt der Stadt Wien, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Austria
Vom - Bis
04.10.2020 - 31.10.2020
Bewerbungsschluss
31.10.2020
Von
Bertrand Perz, Institut fuer Zeitgeschichte der Universitaet Wien

Die österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte und das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien schreiben gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung die Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus aus.

Irma Rosenberg-Preise 2020 für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

Die Irma Rosenberg-Preise werden für hervorragende Veröffentlichungen und wissenschaftliche Leistungen an Wissenschafter_innen (Postdocs) vergeben.

Der Preis der Stadt Wien für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (Irma Rosenberg-Preis) wird für Monographien oder gleichwertige Publikationen (keine Habilitationen) vergeben, die Irma Rosenberg-Förderpreise für noch unpublizierte Dissertationen oder gleichwertige unpublizierte Forschungsberichte.
Gewürdigt werden Arbeiten, in deren Zentrum die Geschichte des Nationalsozialismus im Kontext der wissen­schaftlichen Auseinandersetzung mit Gewalt, Diktaturen und Genoziden steht, die insbesondere die Verfolgung durch das NS-Regime aus rassistischen Gründen, den nationalsozialistischen Massenmord, die Verfolgung politischer Gegner_innen oder Strategien und Formen des Widerstands thematisieren. Für einen der beiden Förderpreise gilt als zusätzliches Kriterium ein inhaltlicher Österreich-Bezug der Dissertation bzw. des unpublizierten Forschungsberichtes.

Bewerbungen sind bis spätestens 31.10.2020 an der unten angegebenen Adresse schriftlich beizubringen.

Für Bewerber_innen um den Preis der Stadt Wien für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (Irma Rosenberg-Preis) gilt ein Höchstalter von 40 Jahren (Zeitpunkt des Erscheinens der Publikation laut Verlagsangabe), auch für Bewerber*innen um einen der Irma Rosenberg-Förderpreise gilt ein Höchstalter von 40 Jahren (Zeitpunkt der Approbation der Dissertation bzw. Abgabe des Forschungsberichtes).

Die eingereichten Arbeiten dürfen in beiden Fällen nicht länger als zwei Jahre vor der Einreichung erschienen bzw. approbiert worden sein. Als Zeitpunkt der Einreichung wir das Ende der Ausschreibungsfrist festgelegt.

Folgende Unterlagen sind für eine Bewerbung erforderlich:

- Lebenslauf mit Beschreibung der wissenschaftlichen Tätigkeiten und Forschungen
- Publikationsliste
- Ein Exemplar der Monographie (oder der gleichwertigen Veröffentlichungen) bzw. der Dissertation / des Forschungsberichtes (beides unbedingt als Scan, optional können Printversionen mitgeschickt werden)
- Beibringung sonstiger Veröffentlichungen (Scans) auf Anfrage

Die Irma Rosenberg-Preise werden als von der Stadt Wien gestifteter Preis zur Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (dotiert mit € 4,000,--) sowie als zwei je zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und von der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte getragene Förderungspreise (dotiert mit je € 2,000,--) verliehen.

Informationen und Einreichung der Unterlagen:
Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte, c/o Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien - Irma Rosenberg-Preis, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien, email: rosenberg.zeitgeschichte@univie.ac.at

Kontakt

marianne.ertl@univie.ac.at, rosenberg.zeitgeschichte@univie.ac.at

https://ogz.univie.ac.at/irma-rosenberg-preise/
Redaktion
Veröffentlicht am
06.10.2020
Beiträger
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