Promotions- und Postdoktorandenstipendien (Franz-Rosenzweig-Minerva-Forschungszentrum Jerusalem)

Promotions- und Postdoktorandenstipendien "Theologisch-politische Dilemmata: Darstellungen von Religion und Politik im deutsch-jüdischen Kontext" (Franz-Rosenzweig-Minerva-Forschungszentrums Jerusalem)

Institution
Franz Rosenzweig Minerva Forschungszentrum der Hebräischen Universität Jerusalem
Gefördert durch
Minerva Stiftung
PLZ
9190501
Ort
Jerusalem
Land
Israel
Bewerbungsschluss
01.04.2021
Von
Jan Kühne, Franz Rosenzweig Minerva Research Center, Hebrew University of Jerusalem

Das Franz-Rosenzweig-Minerva-Zentrum für die Erforschung deutsch-jüdischer Literatur und Kulturgeschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem vergibt Promotions- und Postdoktorandenstipendien für das akademische Jahr 2021/22

Thematischer Schwerpunkt der Forschungsstipendien:
"Theologisch-politische Dilemmata: Darstellungen von Religion und Politik im deutsch-jüdischen Kontext"

Promotions- und Postdoktorandenstipendien "Theologisch-politische Dilemmata: Darstellungen von Religion und Politik im deutsch-jüdischen Kontext" (Franz-Rosenzweig-Minerva-Forschungszentrums Jerusalem)

Im Studienjahr 2020-2021 liegt der inhaltliche Schwerpunkt der Forschungsstipendien des Franz-Rosenzweig-Minerva-Forschungszentrums auf dem Thema "Theologisch-politische Dilemmata: Darstellungen von Religion und Politik im deutsch-jüdischen Kontext". Unser Ziel ist es, Doktorand/innen und Postdoktorand/innen verschiedener Disziplinen zusammenzubringen, deren unterschiedliche Perspektiven auf dieses Thema einen fruchtbaren Austausch und wissenschaftliche Diskussionen fördern.

Wir begrüßen Bewerbungen von Forscher/innen aus den Literatur-, Geschichts-, Philosophie- und Politikwissenschaften, sowie anderen Disziplinen, die im Gebiet deutsch-jüdischer Kultur tätig sind. Bewerbungen können Forschungsprojekte vorschlagen, beispielsweise über theo-politische Visionen und deren tentativen Umsetzungen; über die Religionspolitik deutsch-jüdischer Gemeinden; über literarische, künstlerische und performative Darstellungen an der Schnittstelle zwischen Religion und Politik; über politischen Messianismus; über die literarische und künstlerische (Re-)Produktion religiöser Texte; über Theorien und Praktiken der Säkularisierung; über Geschlechterrollen und -rechte in jüdischen Gemeinden; sowie über die Debatte zwischen politischer Theologie und politischer Philosophie im deutsch-jüdischen Kontext. Das Jahresthema des Rosenzweig-Zentrums reflektiert somit dessen breitgefächertes und interdisziplinäres Interesse; wir ermutigen Forscher/innen deutsch-jüdischer Kultur aus allen Bereichen der Geisteswissenschaften sich zu bewerben.

Von erfolgreichen Bewerber/innen wird erwartet, dass sie von Oktober 2021 bis Juni 2022 am Franz-Rosenzweig-Minerva-Zentrum der Hebräischen Universität Jerusalem forschen. Zusätzlich sollen sich die Stipendiat/innen aktiv am Curriculum des Zentrums beteiligen und sich im Rahmen eines Seminars, verschiedener Workshops sowie durch eine Veröffentlichung in der Fachzeitschrift des Zentrums (Naharaim) aktiv einbringen.

Bewerber/innen müssen über ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache verfügen, d.h. fähig sein, Texte in englischer Sprache zu lesen und Vorlesungen in englischer Sprache zu folgen; Vorträge können auch in Deutsch gehalten werden.

Die Promotion der Bewerber/innen für ein Postdoktorandenstipendium darf zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses nicht später als der 1. Oktober 2017 erfolgt sein (Datum der Promotionsurkunde). Doktorand/innen können sich für ein Postdoktorandenstipendium bewerben, sofern sie ihre Dissertation bis spätestens 1. Juni 2021 einreichen.

Bewerbungen für ein Promotionsstipendium von Doktorand/innen der Hebräischen Universität können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie im Einvernehmen mit der Authority for Research Students erfolgt und die von der Universität festgelegte Finanzierungsgrenze nicht überschritten wurde.

Von der Bewerbung ist keine Staatsangehörigkeit ausgeschlossen. Israelische Staatsbürger/innen, die sich für ein Promotionsstipendium bewerben, müssen an der Hebräischen Universität als Ph.D.-Studierende eingeschrieben sein. Israelische Staatsbürger/innen, die als Ph.D.-Studierende an einer Auslandsuniversität eingeschrieben sind, werden als internationale Bewerber/innen behandelt.

Erfolgreiche Bewerber/innen erhalten ein monatliches Stipendium von 6.000 NIS. Darüber hinaus haben internationale Bewerber/innen Anspruch auf Abdeckung ihres Krankenversicherungsschutzes. Stipendiat/innen aus dem Ausland werden die Kosten eines Hin- und Rückflugs erstattet (bis zu 800 USD oder 600 EUR).

Bewerbungsunterlagen sollten enthalten:
Anmeldeformular
Anschreiben
Forschungsexposé (3-5 Seiten)
Lebenslauf
Eine wissenschaftliche Arbeit, max. 30 Seiten
Zwei Empfehlungsschreiben
Magister-, Master- oder Promotionsurkunde

Alle Unterlagen können entweder auf Englisch, Deutsch oder Hebräisch eingereicht werden.

Bewerbungen müssen über das elektronische Stipendiensystem der Hebräischen Universität eingereicht werden:
http://scholarships.huji.ac.il (die Ausschreibung finden Sie unter: select faculty > humanities).

Bewerbungen müssen bis zum 1. April 2021 eingereicht werden. Entscheidungen werden innerhalb von zwei Monaten getroffen und die Bewerber/innen werden entsprechend informiert.

Das Franz-Rosenzweig-Minerva-Forschungszentrum für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte.
Hebrew University Jerusalem,
Yitzhak Rabin Building, Mount Scopus Jerusalem 9190501
Telefon: 00972-2-5881909
rosenzweig@mail.huji.ac.il

Kontakt

rosenzweig@mail.huji.ac.il

https://rosenzweig.huji.ac.il/book/call-applications-20202021-0
Redaktion
Veröffentlicht am
08.02.2021
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