Copernicus Preis 2022

Institution
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
PLZ
53173
Ort
Bonn
Land
Deutschland
Vom - Bis
18.05.2021 - 20.07.2021
Bewerbungsschluss
20.07.2021
Von
Stephanie Laß, Internationale Zusammenarbeit - Europa, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Copernicus Preis 2022

Mit dem Copernicus-Preis zeichnen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) zusammen alle zwei Jahre jeweils einen polnischen und einen deutschen Wissenschaftler bzw. eine polnische und eine deutsche Wissenschaftlerin für herausragende Leistungen in der deutsch-polnischen Forschungszusammenarbeit in allen Fachbereichen aus.

Copernicus Award 2022

The Copernicus Award is conferred every two years to two researchers, one in Germany and one in Poland, for outstanding achievements in German-Polish research cooperation in all fields of science and the humanities. It is conferred jointly by the DFG and the Foundation for Polish Science (Fundacja na rzecz Nauki Polskiej, FNP). Award winners may use the prize money for any scientific purpose that is within the scope of the funding programmes of both organizations. The funds should be used to further intensify Polish-German research cooperation.

Copernicus Preis 2022

Mit dem Copernicus-Preis zeichnen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) zusammen alle zwei Jahre ein deutsch-polnisches Forschungspaar, eine Person in Deutschland und eine Person in Polen, für herausragende Leistungen in der deutsch-polnischen Forschungszusammenarbeit in allen Fachbereichen aus. DFG und FNP möchten hiermit zur Nominierung geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten einladen.

Mit dem Copernicus-Preis sollen Forscherinnen und Forscher ausgezeichnet werden, die in der deutsch-polnischen Forschungskooperation aktiv sind und die herausragende Leistungen in ihrem Forschungsgebiet als Ergebnis der Zusammenarbeit erzielt haben. Komplementäre Expertise und Forschungstätigkeit sowie gemeinsame Nutzung von Ressourcen, um Forschungsprobleme zu lösen, sind elementare Bestandteile dieser Leistungen. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sollten von hoher Bedeutung für die jeweilige Forschungscommunity sein und das Potenzial haben, neue Perspektiven in dem jeweiligen Forschungsgebiet oder auch darüber hinaus zu eröffnen.

Die Ausschreibung des Preises umfasst alle Fachbereiche. Das Preisgeld von 200 000 Euro wird jeweils zur Hälfte von DFG und FNP zur Verfügung gestellt und geht zu gleichen Teilen an die beiden Ausgezeichneten. Die Mittel sollten dazu verwendet werden, die deutsch-polnische Forschungskooperation weiter zu intensivieren.

Vorschlagsberechtigt sind promovierte Forscherinnen und Forscher, die an Hochschulen und/oder Forschungseinrichtungen in Deutschland und Polen aktiv tätig sind. Darüber hinaus sind Eigennominierungen möglich. Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten müssen promoviert sein und aktiv an einer öffentlichen deutschen beziehungsweise an einer polnischen Hochschule und/oder Forschungseinrichtung arbeiten. Nominierungen von weiblichen Personen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Nominierung muss folgende Dokumente in englischer Sprache umfassen:
- Eine Würdigung (Darstellung der für die deutsch-polnische wissenschaftliche Zusammenarbeit erworbenen Verdienste).
- Tabellarische Lebensläufe für jede Person (max. zwei Seiten).
- Eine Literaturliste mit bis zu zehn aus nachweislich gemeinsamer Forschung resultierenden Publikationen.
- Ein zusätzliches externes Empfehlungsschreiben für jedes Forschungspaar, im Fall der Selbstnominierung zwei externe Empfehlungsschreiben.

Die Kriterien für die Preisvergabe sind die wissenschaftliche Exzellenz der gemeinsamen Forschungsleistungen und der Erfolg der Kooperation, beides mit besonderer Relevanz für den jeweiligen Fachbereich. Das Auswahlgremium setzt sich aus sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, von denen jeweils drei in Deutschland und drei in Polen tätig sind. Die Gremienmitglieder werden für jeweils vier Jahre berufen. Das Auswahlgremium kann um bis zu vier weitere Mitglieder erweitert werden, um die Fachbereiche der Vorschläge abzudecken.

Die Frist zur Einreichung der Nominierungen ist Dienstag, 20. Juli 2021. Die Dokumente sind elektronisch über das elan Portal https://elan.dfg.de bei der DFG einzustellen.

Registrierung
Bei der erstmaligen Nutzung des elan-Systems muss bis spätestens 6. Juli 2021 vorab eine Registrierung erfolgen. Dies gilt für eine Nominierung durch Dritte. Bei einer Eigennominierung müssen beide Kooperationspartner registriert sein. Bitte geben Sie bereits bei der Registrierung Ihr Fach an und wählen die Ausschreibung „Copernicus Award 2022“ aus.

Einreichung
Zum Start des Onlineformulars für den Einreichungsprozess wählen Sie bitte in der Navigationsleiste „Proposal Submission“ und gehen Sie auf „Nominations“. Um die Einreichung einer Nominierung abzuschließen, ist das elektronische Quittungsformular auszudrucken und unterschrieben auf dem Postweg in einem Umschlag an die folgende Adresse zu senden:

Deutsche Forschungsgemeinschaft
PED
Kennedyallee 40
53175 Bonn
Deutschland

Bitte senden Sie auch einen Scan des unterschriebenen elektronischen Formulars als PDF an Stephanie Lass (stephanie.lass@dfg.de).

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden innerhalb von neun Monaten nach der Nominierungsfrist bekanntgegeben. Die feierliche Preisverleihung findet im Juni 2022 in Polen statt.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen rund um den Copernicus-Preis sind auf der Webseite der DFG und der FNP zu finden unter:
www.dfg.de/copernicus-preis
www.fnp.org.pl/en/oferta/the-polish-german-scientific-award-copernicus

Webportal der DFG zur Einreichung der Nominierungen:
https://elan.dfg.de

Bei Problemen mit dem Webportal kontaktieren Sie bitte unsere elan-Hotline:
Tel. +49 228 885-2900, elan-helpdesk@dfg.de

Kontakt in der DFG-Geschäftsstelle:
Dr. Annina Lottermann, phone +49 228 885-2802, annina.lottermann@dfg.de
Stephanie Lass, phone + 49 228 885-2442, stephanie.lass@dfg.de
Kontakt bei der FNP-Geschäftsstelle:
Dr. Monika Biłas-Henne, phone + 48 604 129-087, bilas@fnp.org.pl

Die DFG nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst. Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise zur Forschungsförderung der DFG, die Sie unter www.dfg.de/datenschutz abrufen können. Bitte leiten Sie diese Hinweise auch an die von Ihnen nominierten Personen weiter, deren Daten Sie hochladen. Soweit ein berechtigtes Interesse (z. B. Geheimhaltung) besteht, sind die von Ihnen nominierten Personen spätestens mit der Veröffentlichung der Entscheidung zur Nominierung zu informieren.

Copernicus Award 2022

The Copernicus Award is a joint initiative of the Fundacja na rzecz Nauki Polskiej (FNP, Foundation for Polish Science) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation). The award is conferred every two years to two researchers, one in Germany and one in Poland, for outstanding achievements in Polish-German research cooperation in all fields of science and the humanities. The DFG and the FNP now invite nominations for the award, which will be presented for the ninth time.

The purpose of the Copernicus Award is to recognise researchers active in Polish-German research cooperation who have reached exceptional achievements in their field as a result of that cooperation. In particular, researchers are expected to have rendered outstanding services to Polish-German research cooperation by bringing together complementary skills, expertise, and resources in order to jointly address research problems. The results of such cooperation should be of significant relevance for the respective research community and have future potential to open up new perspectives in the respective research field or also beyond.

The award is granted on the basis of an open competition that invites nominations from all fields of science and the humanities. The prize money of €200,000 is donated in equal shares by the DFG and the FNP, and the award is divided equally between the two recipients. Funds should be used to intensify Polish-German research cooperation.

Members of the Polish and German academic communities are invited to nominate candidates. Only researchers who have at least a doctoral degree and are currently working at universities and/or research institutions in Germany and Poland are eligible to nominate candidates. Self-nominations will also be considered. To be eligible, candidates must also have at least a doctoral degree, work at a public university and/or a research institution in Germany or any entity belonging to the higher education and science system in Poland, lead a research team at a Polish or German research institution, and be engaged in ongoing research projects. Nominations of female researchers are encouraged.

Nominations must contain the following documents in English:
- An appraisal (description of achievements with regard to German-Polish research cooperation).
- Curricula vitae in tabular form (max. two pages).
- A list of up to ten publications based on verifiable joint research in support of the achievement(s).
- An additional independent letter of reference for each pair of researchers when the nomination is submitted by a third party, two independent letters of reference for self-nominations.

The jury evaluates the merit of nominations based on the academic excellence of joint achievements and the success of the cooperation, both with special relevance to the respective subject area. The jury consists of six jury members – renowned researchers from the German and Polish academic communities. In order to cover all fields of science and the humanities represented by the candidates, up to four associate jury members may additionally be appointed.

The deadline for submitting nominations is Tuesday, 20 July 2021. Nominations must be submitted electronically using elan, the DFG’s submission portal: https://elan.dfg.de/en.

Registration
If you are using the elan portal for the first time, please register before 6 July 2021. This applies to nominations by third parties. For selfnominations, both cooperation partners must be registered in elan. Please also indicate your subject area and select the call “Copernicus Award 2022” during the registration.

Submission
To start the online form for the submission process, please select in the navigation bar “Proposal Submission” and go to “Nominations”. In order to complete the submission process, the electronic compliance form (Quittung) needs to be printed out, signed and the hardcopy must be mailed to the following address:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
PED
Kennedyallee 40
53175 Bonn
Germany

Please also send a scan of the signed electronic form as PDF to Stephanie Lass (stephanie.lass@dfg.de).

The prize winners will be announced within nine months from the nomination deadline. The award ceremony will take place in Poland in June 2022.

Further Information

For more information about the Copernicus Award please visit:
www.dfg.de/copernicus_award
www.fnp.org.pl/en/oferta/the-polish-german-scientific-award-copernicus

Submission portal for nominations:
https://elan.dfg.de/en

For technical assistance, please contact the elan hotline:
Phone +49 228 885-2900, elan-helpdesk@dfg.de
DFG programme contacts:
Dr. Annina Lottermann, phone +49 228 885-2802, annina.lottermann@dfg.de
Stephanie Lass, phone + 49 228 885-2442, stephanie.lass@dfg.de

FNP programme contact:
Dr. Monika Biłas-Henne, phone + 48 604 129-087, bilas@fnp.org.pl

The DFG takes the protection of your personal data very seriously. Please note the DFG’s data protection notice on research funding, which can be downloaded at: www.dfg.de/privacy_policy
Please forward this information to the persons nominated whose data you upload. Insofar as there is a legitimate interest (e.g. secrecy), the persons nominated by you must be informed not later than when the decision to nominate is being published.

Kontakt

stephanie.lass@dfg.de

https://www.dfg.de/gefoerderte_projekte/wissenschaftliche_preise/copernicus-preis/index.html
Redaktion
Veröffentlicht am
24.05.2021
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