Friedrich Lütge-Preis 2019 der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Ort
Regensburg
Institution
Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Bewerbungsschluss
30.09.2018
Von
Mark Spoerer

Wie in den vergangenen Jahren schreibt die Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (GSWG) für 2019 wieder den Friedrich Lütge-Preis für hervorragende Dissertationen auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte aus. Die Arbeit sollte nach dem 15.10.2016 und an einer Universität im deutschsprachigen Raum eingereicht worden sein oder die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des deutschsprachigen Raums zum Thema haben. Der Preis ist mit 1.500 € dotiert.

Der alle zwei Jahre verliehene Preis ist nach dem Gründungsvorsitzenden der GSWG, Friedrich Lütge, benannt. Unter Federführung von Friedrich Lütge und unter Beteiligung von Wilhelm Abel, Hermann Kellenbenz und Herbert Hassinger wurde die GSWG am 18. Februar 1961 in Frankfurt am Main gegründet. Lütge war von 1961 bis zu seinem Tod 1968 Vorsitzender der Gesellschaft.

Über die Vergabe des Friedrich Lütge-Preises entscheidet eine dreiköpfige Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und der Schriftführerin der Gesellschaft. Die Arbeiten dürfen noch nicht publiziert sein und nicht mehr als 400 Druckseiten à 3.200 Zeichen umfassen. Für das Begutachtungsverfahren werden die Dissertation, Kopien der Dissertationsgutachten und ein kurzer Lebenslauf benötigt, jeweils (und nur) als PDF-Datei.

Einreichungen werden bis zum 30. September 2018 an den Vorsitzenden der GSWG, Prof. Dr. Mark Spoerer, erbeten. Der Preis wird auf der 28. Arbeitstagung der GSWG (20. bis 22.3.2019) verliehen.

Kontakt: Mark Spoerer, Universität Regensburg, D-93040 Regensburg,
Tel.: +49/941/943-5750, e-mail: GSWG@ur.de, www.gswg.eu.

Bisherige Preisträger:
2005 Ingo Köhler: Die „Arisierung“ der Privatbanken im Dritten Reich. Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung
2007 Peter Kramper: Neue Heimat. Unternehmenspolitik und Unternehmensentwicklung im gewerkschaftlichen Wohnungs- und Städtebau 1950–1982
2009 Alexander Engel: Farben der Globalisierung. Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500–1900
2011 –
2013 Tobias Alexander Jopp: Insurance, Fund Size, and Concentration. Prussian Miners’ Knappschaften in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries and Their Quest for Optimal Scale
2015 Matthias Schmelzer: The Hegemony of Growth. The Making and Remaking of the Economic Growth Paradigm and the OECD
2017 Paul-Moritz Rabe: Die Stadt und das Geld. Haushalt und Herrschaft im nationalsozialistischen München

Kontakt

Mark Spoerer

Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

0049 941 943 5750
0049 941 81 5750
mark.spoerer@ur.de

Zitation
Friedrich Lütge-Preis 2019 der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Regensburg, in: H-Soz-Kult, 13.04.2018, <www.hsozkult.de/grant/id/stipendien-16373>.
Redaktion
Veröffentlicht am
13.04.2018
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