Doktorandenstellen "Rechtsgeschichte" (Frankfurt am Main)

Doktorandenstellen "Rechtsgeschichte" (Frankfurt am Main)

Arbeitgeber
Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Ort
Frankfurt am Main
Land
Deutschland
Vom - Bis
01.01.2011 -
Bewerbungsschluss
19.12.2010
Von
International Max Planck Research School on Retaliation, Mediation, Punishment (IMPRS REMEP)

see English version below

International Max Planck Research School on Retaliation, Mediation, Punishment (IMPRS REMEP)

Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main vergibt nach Maßgabe der Bedingungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Nachwuchsförderung unter dem Vorbehalt der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel
mehrere Doktorandenstellen

auf den Gebieten Rechtsgeschichte und Neuere/Neueste Geschichte

zum 1. Januar 2011 (oder später)

zur Promotion in den Fächern Rechtswissenschaften (Dr. jur.) oder Neuere/Neueste Geschichte (Dr. phil).

Das Stipendienprogramm ist Teil der interdisziplinär angelegten 'Max Planck Research School on Retaliation, Mediation, Punishment (IMPRS-REMEP)'. Die Research School richtet sich an jüngere Nachwuchswissenschaftler aus den Rechtswissenschaften (insbes. Rechtsgeschichte) und der Geschichtswissenschaften. Interessenten aus den Disziplinen Strafrecht, Völkerrecht und Ethnologie werden auf Parallelausschreibungen der teilnehmenden Partnerinstitute (Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle/Saale, in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i.Br. in Kooperation mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) hingewiesen.
Die Doktoranden führen die Promotion hauptsächlich in Frankfurt am Main durch; Historikerinnen und Historiker können alternativ hierzu auch an der Technischen Universität Darmstadt promovieren. Sie nehmen an dem Trainingsprogramm der IMPRS-REMEP teil und können die Arbeitsmöglichkeiten am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte nutzen. Das integrierte Curriculum sieht darüber hinaus mehrmals jährlich weitere Pflichtveranstaltungen in Form von gemeinsamen Blockveranstaltungen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Partnerinstitute abwechselnd in Heidelberg, Frankfurt/Main, Freiburg und Halle/Saale vor, auf denen sich die Doktoranden neben ihrem eigenen Forschungsprojekt mit den theoretischen Grundlagen und empirischen Zugängen aller beteiligten Disziplinen auseinandersetzen. Trainings- und Dissertationssprache ist im Regelfall Englisch; für die mündliche Doktorprüfung können im Einzelfall deutsche Sprachkenntnisse erforderlich sein. Die wissenschaftliche Betreuung erfolgt durch das Max-Planck-Institut und durch die jeweilige Universität. Im Falle disziplinübergreifender Dissertationen ist eine Co-Betreuung mit einer Lehrkraft aus einer der auswärtigen Partnerinstitutionen möglich.

Dissertationsthemen
Das Forschungsprogramm befasst sich mit zentralen Fragestellungen der Aushandlung, Konstruktion, Aufrechterhaltung und Wiedergewinnung sozialer Ordnung und sozialer Kontrolle. Diese Grundsatzfragen haben im Kontext von Konflikt- und Postkonfliktgesellschaften neue Bedeutung gewonnen, wo bei der Suche nach modernen Lösungsstrategien auch tradierte Ansätze der Konfliktregelung (Mediation) nutzbar gemacht werden. Diese treten – partiell – neben überkommene Vergeltungskonzepte und ergänzen die etablierten Modelle des Strafens und der Strafbegründung – oder ersetzen sie teilweise ganz.

In Frankfurt/M. soll der Schwerpunkt auf Studien liegen, die sich im weitesten Sinne der rechtshistorischen Forschung zu Devianz, Kriminalität, Konflikt, Strafrecht und Strafjustiz der Neuzeit (16.-20. Jahrhundert) zuordnen lassen. Methodologisch können Fallstudien zu einzelnen Ländern, Zeiträumen und Themen ebenso vorgeschlagen werden wie vergleichende Untersuchungen, wobei Interaktion und Wechselwirkungen zwischen Akteuren wie ‚Staat’, ‚Gesellschaft’, ‚Juristen’, ‚Polizei’, ‚sozialen Gruppen’, ‚Deviante’ berücksichtigt werden sollten. Vorschläge mit wissenschaftshistorischem oder theoretischem Schwerpunkt sind ebenfalls erwünscht. Ein Bezug zu grundlegenden rechtshistorischen Fragestellungen nach dem Wandel von Devianz/Kriminalität, Strafrecht/Strafjustiz und Formen sozialer Kontrolle im Kontext der Veränderungen allgemeiner gesellschaftlicher Ordnungsvorstellungen und sozioökonomischer Entwicklungen sollte stets erkennbar sein. Wünschenswert wären Anknüpfungsmöglichkeiten an Forschungsfelder des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte (z. B. Herausbildung nationaler Strafrechts- und Ordnungssysteme, Internationalisierung von Strafverfolgung und Strafrecht, politische Kriminalität, Medien und Sicherheitsdiskurse). Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie konkrete Fragestellungen, die sich in den vorgegebenen thematischen Rahmen der Research School einfügen, selbst entwickeln und diese in ihrem Dissertationsvorschlag näher spezifizieren. Vorschläge, denen vergleichende Fragestellungen bzw. interdisziplinäre Methodenansätze zugrunde liegen, werden bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungsvoraussetzungen
1. Abschluss eines rechtswissenschaftlichen Studiums an einer deutschen Universität oder einer gleichwertigen Hochschule im In- und Ausland. Erste oder Zweite juristische Staatsprüfung mit der Gesamtnote von mindestens "vollbefriedigend" i.S. der JAPrO (BW) oder gleichwertiger in- oder ausländischer Studienabschluss mit einer gleichwertigen Note.
2. Alternativ zu (1.) ordnungsgemäßes historisches Studium mit einer Regelstudienzeit von mindestens vier Jahren an einer deutschen oder gleichwertigen ausländischen Universität in dem Hauptfach Neuere/Neueste Geschichte (Promotionsfach) sowie in einem weiteren Hauptfach oder zwei Nebenfächern. Studienabschluss mit der Magisterprüfung, der Wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien oder mit einem gleichwertigen ausländischen Studienabschluss.
3. Aussagefähiges Proposal für ein Dissertationsthema aus dem Themenbereich der IMPRS-REMEP. Eine Bewerbung ohne Themenvorschlag ist ausnahmsweise möglich, Bewerbungen mit Themenvorschlägen werden jedoch bevorzugt behandelt.
4. Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift. Darüber hinaus sind Grundkenntnisse in der Deutschen Sprache erwünscht mit der Bereitschaft, diese auszubauen.
Die IMPRS-REMEP strebt einen Anteil von mindestens 50 Prozent ausländischer Doktorandinnen/Doktoranden mit ausländischem Abschluss an. Ausländische Kandidatinnen/Kandidaten mit ausländischem Abschluss werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Die Gleichwertigkeit ihrer Abschlüsse wird nach Maßgabe der Kriterien der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen im Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder ermittelt und durch den Promotionssauschuss der Fakultät, an der der Kandidat oder die Kandidatin promovieren möchte, festgestellt.
Bewerbungsunterlagen
1. Ausgefülltes Bewerbungsdeckblatt zur Teilnahme an der 'International Max Planck Research School on Retaliation, Mediation, Punishment' am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i.Br.
2. Europäischer Lebenslauf http://europass.cedefop.europa.eu/ in englischer oder deutscher Sprache mit einem aktuellen Foto, einschließlich Angaben zu bisheriger wissenschaftlicher Arbeit.
3. Kopie des Hochschulzugangszeugnisses mit Auflistung der benoteten Prüfungsfächer sowie Kopie der Originalübersetzung in die englischer oder deutsche Sprache.
4. Kopie des Zeugnisses über die Erste bzw. Zweite juristische Staatsprüfung bzw. bei nicht-juristischem und ausländischem Abschluss Kopie aller Hochschulzeugnisse mit Notenauflistung, einschließlich Angaben zur Gesamtnote, zum Notendurchschnitt und zu den absolvierten Fachsemestern sowie Kopie der Originalübersetzung in die englischer oder deutsche Sprache.
5. Vorhabensbeschreibung vorzugsweise in englischer Sprache (3 bis 5 Seiten), gegliedert nach a) Begründung für die Wahl der Thematik, b) Stand eventueller Vorarbeiten, c) spezifische inhaltliche Zielsetzung, d) mögliche Schnittstellen zu anderen relevanten Disziplinen, e) Methodik der Arbeit, f) zeitlichem Ablauf, g) voraussichtlichem Abschluss. Das Promotionsvorhaben ist so zu bemessen, dass bei planmäßigem Verlauf eine erfolgreiche Bearbeitung innerhalb der Regelförderungsdauer von zwei Jahren möglich ist.
6. Zwei Empfehlungsschreiben von zwei Wissenschaftlern in englischer oder deutscher Sprache, die mit der bisherigen wissenschaftlichen Ausbildung bzw. Arbeit vertraut sind, vor allem mit Einschätzung der/des Bewerberin/Bewerbers hinsichtlich ihrer/seiner Befähigung zur Promotion.
7. Soweit die/der Bewerberin/Bewerber Englisch nicht als Muttersprache beherrscht und sichere Sprachkenntnisse nicht auf andere Weise nachgewiesen werden können, sind diese durch Sprachprüfungen nachzuweisen. Anerkannt werden insbesondere der Test des International English Language Testing System (IELTS) mit mindestens 6,0 bands oder TOEFEL (mindestens 560 Punkte, Computer: 220 Punkte).
8. Bewerberinnen/Bewerber, die Deutsch nicht als Muttersprache beherrschen, sollten darüber hinaus deutsche Grundkenntnisse, z.B. durch ein Zertifikat Deutsch (ZD), nachweisen können. Deutschkenntnisse sind keine generelle Zulassungsvoraussetzung, können im Einzelfall aber für die mündliche Doktorprüfung oder einen Teil der Prüfung verlangt werden. Gegebenenfalls können entsprechende Sprachkurse vermittelt werden.
Die Vorlage von amtlich beglaubigten Kopien der Originalzeugnisse etc. zu den Abschlüssen unter Nrn. (3.) und (4.) ist erst erforderlich, wenn die Entscheidung über die Aufnahme getroffen worden ist.
Bewerbungsfrist
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch spätestens bis zum 19.12.2010 an imprs-remep@mpicc.de zu schicken (maximal 5 MB pro e-Mail). Bitte sehen Sie von Bewerbungen auf dem Postweg möglichst ab.
Auswahlgespräche werden in der Form von Telefoninterviews, Videokonferenzen oder auf Grund einer persönlichen Einladung in einem persönlichen Gespräch in Frankfurt a.M. durchgeführt. Das Auswahlverfahren soll bis zum 30.01.2011 abgeschlossen sein. Die Bewerberinnen/Bewerber werden über das Ergebnis schriftlich informiert. Sie werden gebeten, während des Auswahlverfahrens von Nachfragen abzusehen. Ein Anspruch auf Förderungsleistungen besteht nicht.
Da die Max-Planck-Gesellschaft bemüht ist, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen, sind Bewerbungen Schwerbehinderter ausdrücklich erwünscht. Auch will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Förderung
Die Förderung erfolgt nach den Nachwuchsförderrichtlinien der Max-Planck-Gesellschaft im Rahmen eines Doktorandenvertrages oder Stipendiums. Die Höhe der Förderung im Rahmen eines Doktorandenvertrags entspricht bis zu 50 Prozent der Entgeltgruppe 13 Stufe 1 TVöD. Die Förderungsdauer beträgt zwei Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung um jeweils zweimal ein halbes Jahr.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Forschungsprogramm der Research School und den Parallelausschreibungen der Partnerinstitutionen finden Sie unter www.remep.mpg.de. Bitte richten Sie eventuelle Nachfragen per e-mail an imprs-remep@mpicc.de.

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International Max Planck Research School on Retaliation, Mediation, Punishment (IMPRS REMEP)
Call for Doctoral Research Positions
The Max Planck Institute for European Legal History in Frankfurt/Main offers in accordance with the conditions of the Max Planck Society for the support of young researchers, and subject to required budgetary appropriations
several doctoral research positions
within the areas of Legal History and Early Modern/Modern History
as of 1st January 2010 or later
for the conferral of a doctorate degree in law (Dr. jur.) or Early Modern/ Modern History (Dr. phil.).
These doctoral positions are granted in the context of the interdisciplinary programme of the Max Planck Research School on Retaliation, Mediation, Punishment (IMPRSREMEP). The research school aims to attract young researchers educated in law (in particular legal history) or historical sciences. Candidates graduated in the disciplines of history of law, international law and (social) anthropology are invited to apply according to the parallel calls of the partner institutions (Max Planck Institute for Social Anthropology in Halle/Saale, in co-operation with the University of Halle-Wittenberg, Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg, Max Planck Institute for Foreign and International Criminal Law in cooperation with the University of Freiburg.
The doctoral students will carry out their studies mainly in Frankfurt; and alternatively, historians may graduate at the Technischen Universität Darmstadt. They will participate in the training programme offered by the IMPRS REMEP and can make use of the facilities and infrastructure of the Max Planck Institute for European Legal History. The interdisciplinary curriculum further requires participation in several joint seminars to be conducted together with the doctoral students who are affiliated with the IMPRS REMEP partner institutes in Halle/Saale, Heidelberg and Freiburg. During these seminars, all students shall achieve cross-disciplinary knowledge in order to develop a common understanding of the overall research agenda and to be able to mutually understand and discuss their doctoral theses from the perspectives of all relevant disciplines. Working language of the training programme and the dissertation is English. According to local university regulations, German language skills may be required in exceptional cases. The scientific supervision of the doctoral students will be carried out by the Max Planck Institute and the University of Frankfurt or the Technische Universität Darmstadt as the case may be. Cross-disciplinary dissertation projects may be co-supervised by a member of the academic staff from a partner institute.
Dissertation Topics
The research agenda has its focus on the fundamental question common to the disciplines of social sciences and humanities regarding how peace and social order are negotiated, constructed, maintained and re-gained. In particular, in the context of conflict and post-conflict societies, traditional approaches to reconciliation and mediation are being adopted, amending, and – partially – replacing, well-established systems of punishment mainly based on concepts of retaliation.

The doctoral research projects to be conducted in Frankfurt shall focus on topics in the field of legal history like deviance, criminality, conflict, criminal law, and criminal justice during the 16th – 20th century. With respect to the methodological approach field studies focusing on a respective territory/state, period or issue are welcome as well as comparative studies. Attention should be paid to the question of interaction and interplay between “actors” like the state, society, the legal system, police, social groups and deviant persons. Proposals with the emphasis on a theoretical issue are welcome, too. The analyses should have a distinct reference to the basic question of historical change within the areas of deviance/criminality, criminal law/justice and forms of social control, with regard to historically changing concepts of social order. If possible, an interconnection to current research projects of the Max Planck Institute for European Legal History would be preferable (for example the emergence of national penal law and legal systems as well as forms of international cooperation in the field of criminal law/justice, the history of asylum/sanctuary and extradition, the history of political crime and security-politics).
Applicants are expected to develop their research questions independently, and to specify those in their proposal. Proposals with a comparative perspective and/or an inter-disciplinary approach will be considered with priority.
Application requirements
1. Completion of a law degree at a German university or completion at an equivalent university abroad. First or Second German State Law Exam with a minimum overall grade of "vollbefriedigend" (according to the examination regulations "JAPrO" of the State of Baden-Württemberg), or an equivalent degree with an equivalent grade ("with distinction") from abroad.
2. Alternatively, completion of regular university studies in social sciences with sociology as major subject (and dissertation subject), a second major subject, and two additional minor subjects, with an overall duration of at least 4 years at a German university, or completion of an equivalent programme at an equivalent university abroad. Master degree or State Exam for second school level teachers ("Lehramt an Gymnasien"), or equivalent degree from abroad.
3. Submission of a substantive/meaningful proposal for a dissertation topic linked to the research agenda of the IMPRS REMEP. In exceptional circumstances it is possible to submit an application without a specific dissertation topic; however, applications with a fully developed proposal will be considered with preference.
4. Solid proficiency in the English language. In addition, students should have at least some basic knowledge of the German language and demonstrate willingness to improve it.
The IMPRS REMEP seeks to reach a composition of at least 50 percent foreign doctoral students. Thus, foreign candidates with a foreign degree are explicitly encouraged to apply. Recognition of equivalence of foreign degrees is to be determined by the doctoral committee of the respective Faculty of Law or Philosophy, as the case may be, in accordance with the criteria laid out by the Central Office for Foreign Education at the Secretariat of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs ("Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen im Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder").
Application documents
1. Cover sheet addressed to the 'International Max Planck Research School on Retaliation, Mediation, Punishment' at the Max Planck Institute for Foreign and International Criminal Law in Freiburg i.Br.
2. European style curriculum vitae (http://europass.cedefop.europa.eu/) in German or English. It should include information on all previous research activities.
3. Copy of Secondary Education certificate with a list of subject areas. The documents must be officially translated into German (preferably) or English and a copy of the original supplied.
4. Copy of certificates relating to the First and, where applicable, Second German State Law Exam(s) from lawyers or certificates relating to the University or State Exam from social scientists. From foreign graduates, copy of all university certificates with a list of all grades, including the overall grade, the average grade and the university certificate of graduation. The documents must be officially translated into German (preferably) or English and a copy of the original supplied.
5. Substantive/meaningful proposal for a research topic (3-5 pages), preferably in English, structured into a) relevance of the proposed topic in the context of the overall research agenda of the IMPRS-REMEP, b) state of preparation, c) aim of the project, d) probable links to other disciplines, e) methodology, f) proposed timeline, g) intended time of completion of the dissertation. It is intended that doctoral students, when participating in the research programme in a regular manner, will be able to complete the programme within a two year period.
6. Two letters of recommendation from two senior scientists (to be written in English or German). These letters should include information as to previous research experience, and vouch for the ability of the applicant to undertake doctoral studies at the Research School.
7. Applicants who do not speak English as their native language and who are unable of demonstrating good proficiency in English language in any other way must prove their skills through language examination certificates. In particular, the International English Language Testing System (IELTS) with at least 6.0 bands or TOEFEL (at least 560 points, computer: 220 points) are recognized.
8. Applicants who do not speak German as their native language should be capable to demonstrate basic knowledge of German, e.g., through a certificate German language ("Zertifikat Deutsch", ZD). Proficiency in German language is not a formal precondition for application. However, subject to university regulations, German may be mandatory for the oral doctoral exam or defense, or for parts of it, in individual cases. If necessary, access to external language courses can be arranged.
Presentation of officially authenticated copies of the original certificates etc., with regards to Nos. 3 and 4 above, is only necessary once a decision has been made to admission.
Application dates
Application documents must be submitted electronically no later than by 19-12-2010 to the following email address: imprs-remep@mpicc.de (maximum 5 MB per E-Mail). Please refrain from sending postal applications.
Applicants will be invited to telephone or personal interviews in Frankfurt upon prior notification. The selection procedure should be completed by 30-01-2011. The applicants will be informed of the selection results in writing. During the selection procedure we ask applicants to refrain from contacting the Institute with regards to the results of the procedure. An absolute right to financial support does not exist.
The Max Planck Society endeavour, wherever possible, to employ disabled persons, and applications from such persons are expressly called for. The Max Planck Society also desire to increase the proportion of women in areas where they are underrepresented. Women are therefore expressly encouraged to apply.
Financial support
Financial support is granted in accordance with the guidelines of the Max Planck Society in the form of a doctoral contract or scholarship. The financial support regarding the doctoral contract corresponds with public service organizations (up to 50 per cent of the payment group 13 degree 1 of the General Framework Agreement on Public Services, "Tarifvertrag Öffentlicher Dienst", TVöD). Financial support will be granted for a period of two years, with a possibility of two subsequent extensions, each for a duration of six months.
Inquiries
Further information on the research programme of the IMPRS REMEP as well as on the parallel calls published by the partner institutes can be acquired at www.remep.mpg.de. For additional inquiries, please write to imprs-remep@mpicc.de.

Redaktion
Veröffentlicht am
26.10.2010