7x0,5 Promotionsstellen "Praktiken der Subjektivierung" (Univ. Oldenburg)

7x0,5 Promotionsstellen "Praktiken der Subjektivierung" (Univ. Oldenburg)

Arbeitgeber
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Ort
Oldenburg
Land
Deutschland
Vom - Bis
01.10.2016 - 30.09.2019
Bewerbungsschluss
01.06.2016
Von
DFG-Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“

Das DFG-Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ schreibt unter dem Vorbehalt der Mittelzuweisung durch die DFG
7 Promotionsstellen (Entgeltgruppe 13 TV-L mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit) aus.

Einstellungszeitraum: 01.10.2016-30.09.2019
Bewerbungsschluss: 01.06.2016

Bewerbungen richten Sie bitte vorzugsweise per E-Mail in Form einer einzigen PDF-Datei an: selbstbildungen@uni-oldenburg.de

Das Graduiertenkolleg fragt unter einem praxeologischen Blickwinkel nach der Genese (in sich gebrochener) subjektiver Handlungsbefähigungen in unterschiedlichen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Selbst-Bildungen weisen in dieser Perspektive in zwei Richtungen: In der einen Richtung bilden sich Menschen in dem Maße als anerkennbare Subjekte, wie sie Praktiken vollziehen und inkorporieren. Etwa als Künstlerin, Intellektuelle, Politiker, Entrepreneur oder als Kosmopolitin. In der anderen Richtung impliziert dieser Prozess die Ausformung von Befähigungen zu Reflexion, Kreativität und Kritik, die zu Veränderungen der Ordnungen führen können, in denen sich Subjekte bilden. Mit dieser Akzentuierung werden ausdrücklich auch die an historischen wie gegenwärtigen Praktiken der Subjektivierung beteiligten Körper, Räume und Materialitäten zum Thema. Uns ist es wichtig, Theorie und Empirie aufeinander zu beziehen: Im Sinne einer „theoretischen Empirie“ soll das praxeologische Analyseinstrumentarium auf der Grundlage empirischer Einzeluntersuchungen mit zunehmend größerer historischer Tiefenschärfe ausgestattet und theoretisch weiter ausgearbeitet werden.

An dem Graduiertenkolleg sind die Fächer Geschichte, Soziologie/Sozialwissenschaften, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte, evangelische Theologie, Sport- und Erziehungswissenschaft beteiligt.

Erwartet werden ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Studienabschluss und ein interdisziplinär anschlussfähiges Promotionsprojekt. Die Kollegsprache ist Deutsch. Aufgrund internationaler Kooperationen und Anschlussfähigkeiten sind darüber hinaus gute aktive Englischkenntnisse unerlässlich. Die Erstbetreuung der Promotionen erfolgt durch die Mitglieder des Graduiertenkollegs.
Auch die Bewerbung um eine Aufnahme ins Graduiertenkolleg ohne Promotionsstelle ist möglich. Neben den üblichen Unterlagen sind ein fünfseitiges Exposé des Promotionsprojekts, ein maximal fünf Sätze langes Abstract zum Exposé sowie zwei Empfehlungsschreiben beizufügen.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Weitere Informationen durch:
Marta Mazur
Koordination des DFG-GRK 1608/1
selbstbildungen@uni-oldenburg.de
http://www.praktiken-der-subjektivierung.de
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
26111 Oldenburg

Redaktion
Veröffentlicht am
01.04.2016
Beiträger
Klassifikation
Weitere Informationen

Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung