1 Wiss. Mitarb. "Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten" (TU München)

Wissenschaftliche Mitarbeit am Forschungsprojekt

Arbeitgeber
Technische Universität München (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin)
Arbeitstelle
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
PLZ
81675
Ort
München
Land
Deutschland
Vom - Bis
01.02.2021 - 31.10.2023
Bewerbungsschluss
27.11.2020
Von
Philipp Rauh, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Technische Universität München

Am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Technischen Universität München ist die folgende Stelle (mit 100 % der Arbeitszeit) zum 01.02.2021 zu besetzen: Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d) am Forschungsprojekt „Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten“. Die Stelle ist befristet und endet am 31.10.2023; Vergütung erfolgt nach E 13 TV-l.

Wissenschaftliche Mitarbeit am Forschungsprojekt

Im August 2017 startete an der Technischen Universität München, der Medizinischen Universität Wien, der Leopoldina und der Oxford Brooks University das Forschungsprojekt „Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten“. Die zweite Projektphase beginnt am 1. November 2020. Das von der Max-Planck-Gesellschaft geförderte Vorhaben zielt auf die Rekonstruktion der Hirnforschung an Opfern des nationalsozialistischen Regimes. Dabei handelte es sich insbesondere um Opfer der NS-„Euthanasie“, daneben auch um Insassen von Konzentrationslagern, Betroffene der nationalsozialistischen Justiz, Kriegsgefangene, Opfer der deutschen Besatzungsherrschaft in Polen oder Ghetto- Bewohner. Ziel des Projektes ist die Menschen, die als NS-Opfer anzusehen sind und an deren Gehirnen während und nach dem Zweiten Weltkrieg an Kaiser-Wilhelm- bzw. Max-Planck-Instituten geforscht worden ist, namentlich zu identifizieren und ihre Schicksale in aus-gewählten Kurzbiografien darzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Analyse des Netzwerkes neuropathologischer Forschung vor und nach 1945. Im Zentrum des Münchener Teilprojektes steht die Hirnforschung an NS-Opfern in der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie, dem heutigen Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Anforderungsprofil:
- abgeschlossenes Hochschulstudium mit Schwerpunkt im Fach Neuere und Neueste Geschichte oder Kultur- und Politikwissenschaften oder Studium der Medizin mit abgeschlossener Promotion im Bereich Geschichte der Medizin.
- Bereitschaft zu ausgedehnten Archivreisen.
- vertiefte Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus und der Psychiatriegeschichte des 20. Jahrhunderts.
- wünschenswert ist weiterhin Erfahrung im wissenschaftlichen Umgang mit historischen Krankenakten.
- Fähigkeit zum selbständigen konzeptionellen Arbeiten.

Auskunft erteilt:
Philipp Rauh
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TU München
E-Mail: philipp.rauh@tum.de

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 27.11.2020 als PDF-Datei an die folgende E-Mail-Adresse: philipp.rauh@tum.de
Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Kontakt

Philipp Rauh
philipp.rauh@tum.de

Redaktion
Veröffentlicht am
26.10.2020
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