2 x 0,65 Wiss. Mitarb. (w/m/d) "Das Habitat als Pfand" (TU Darmstadt)

2 x 0,65 Wiss. Mitarbeiter_innen (w/m/d) "Das Habitat als Pfand" (TU Darmstadt)

Arbeitgeber
Technische Universität Darmstadt (Fachbereich 02/FG Allgemeine Soziologie/Soziologische Theorie)
Arbeitstelle
Fachbereich 02/FG Allgemeine Soziologie/Soziologische Theorie
Gefördert durch
DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft
PLZ
64293
Ort
Darmstadt
Land
Deutschland
Bewerbungsschluss
15.01.2021
Von
Heike Kollross, Institut für Soziologie, TU Darmstadt

Wiss. Mitarbeiter_innen im Teilprojekt "Das Habitat als Pfand. Verschuldetes Eigentum und Fianzialisierung" im SFB/TRR 294 "Strukturwandel des Eigentums" der DFG

2 x 0,65 Wiss. Mitarbeiter_innen (w/m/d) "Das Habitat als Pfand" (TU Darmstadt)

Am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften sind am Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt vorbehaltlich der Bewilligung zum nächstmöglichen Termin zwei Stellen für
Wiss. Mitarbeiter_innen (w/m/d) – 65%
im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekt „Habitat als Pfand“ im Rahmen des SFB/Transregio 294 „Strukturwandel des Eigentums“ in einem bis 31.12.2024 befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.
Der Sonderforschungsbereich/Transregio 294 „Strukturwandel des Eigentums“ untersucht historisch und interdisziplinär die Veränderungen von Eigentumsbeziehungen als Teil eines Strukturwandels von Gesellschaft. Im Teilprojekt „Das Habitat als Pfand“ geht es um eine kultursoziologische und sozialtheoretische Perspektive auf Eigentum im Kontext von Finanzialisierung und Verschuldung. Der Fokus liegt in der ersten Förderphase auf dem urbanen Habitat. Ziel des Teilprojekts ist es, ökonomische Prozesse der Finanzialisierung als eine Aushandlung von Verpflichtungsbeziehungen sichtbar zu machen, die die Bedeutung von Eigentum verändern. Zwei Städte, Madrid und Detroit, sind „Reallabore“ einer Erforschung von Wohneigentum als strittigem Baustein eines gesellschaftlichen Strukturwandels. Dabei sind die rechtlichen Codierungen und Szenen des Streits, die Form der Sichtbarmachung von Eigentum und die sozialtheoretische Perspektive auf Privatheit und Öffentlichkeit von besonderem Interesse.
Einstellungsvoraussetzung:
Vorausgesetzt werden ein überdurchschnittliches, abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Fach Soziologie, Anthropologie, Politikwissenschaft oder Kulturwissenschaft.
Erwartet werden Kenntnisse im Bereich der kultursoziologischen Erforschung von Ökonomie (cultural economy) und/oder Kenntnisse der gegenwärtigen theoretischen Debatten um Gouvernmentalität, STS, neuen Materialismus, Neoliberalismus, Poststrukturalismus und politische Theorie, gekoppelt an die Bereitschaft und das nachweisliche Interesse, sich mit ökonomischen Phänomenen und Eigentum auseinanderzusetzen; Fähigkeiten, theoretische Debatten mit qualitativer Sozialforschung zu verbinden; hervorragende Kenntnisse in englischer Sprache; Bereitschaft zu reisen, um die Forschungsstandorte Darmstadt und Erfurt/Jena zu verbinden. Von Vorteil sind zusätzliche Kenntnisse in einem der folgenden Gebiete: Rechtssoziologie, Visuelle Soziologie, politische Theorie, Urban Studies; Vertrautheit mit Methoden der qualitativen Sozialforschung (z.B. Diskursanalyse, Ethnographie, qualitative Interviews) und für die Bearbeitung des spanischen Falls die Kenntnisse der spanischen Sprache.
Aufgabengebiet: Bearbeitung eines Falls im Rahmen des Teilprojekts; Weiterentwicklung, Anpassung und Durchführung der Fallstudie an Orten Madrid bzw. Detroit im Rahmen der individuellen Promotion; Teilnahme an gemeinsamen Diskussionen und Hilfe bei der Organisation von gemeinsamen Workshops des Teilprojekts; Teilnahme an den gemeinsamen wissenschaftlichen Aktivitäten des SFB/Transregio; Publikation der Forschungsergebnisse u.U. in Kooperation mit anderen Projektmitgliedern. Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung.
Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerber_innen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV - TU Darmstadt).
Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung willigen Sie ein, dass Ihre Daten zum Zwecke des Stellenbesetzungsverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung.
Bewerbungsunterlagen:
Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung möglichst früh, spätestens bis zum 15.01.2021 in deutscher oder englischer Sprache in elektronischer Form (1 pdf-Datei, max. 5 MB) unter der folgenden E-Mail-Adresse ein: kollross@ifs.tu-darmstadt.de. Das Auswahlverfahren beginnt sofort, aber alle Bewerbungen bis zum 15.01.2021 werden berücksichtigt. Beizufügen sind: 1) Lebenslauf mit Angaben zu Studienverlauf, Auslandsaufenthalten, Sprachkentnissen, 2) Zeugniskopien, 3) aussagekräftige Schriftprobe (MA Thesis oder Hausarbeit) und 4) ein 1-2-seitiges Motivationsschreiben, in dem Sie Ihre Interessen an und mögliche Perspektiven auf die Themen Habitat, Eigentum, Schulden, Öffentlichkeit darlegen. Inhaltliche Auskünfte erteilt Frau Prof. Dr. Ute Tellmann (tellmann@ifs.tu-darmstadt.de). Wir freuen uns auf die Bewerbung.
Kenn-Nr. 609

Kontakt

kollross@ifs.tu-darmstadt.de

https://www.tu-darmstadt.de/universitaet/karriere_an_der_tu/stellenangebote/aktuelle_stellenangebote/stellenausschreibungen_detailansichten_1_389504.de.jsp
Redaktion
Veröffentlicht am
11.01.2021
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