0,5 Doktorandenstelle "Völkerstrafrecht, Kriminologie, Strafvollzug und Juristische Zeitgeschichte" (Univ. Jena)

Doktorand/Doktorandin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FSU Jena

Arbeitgeber
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Gefördert durch
Deutsche Forschungsgemeinschaft
PLZ
07737
Ort
Jena
Land
Deutschland
Vom - Bis
01.07.2021 - 30.06.2024
Bewerbungsschluss
30.04.2021
Von
Florian Knauer, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Stelle ist dem von Prof. Dr. Florian Knauer (FSU Jena) und PD Dr. Boris Burghardt (HU Berlin) geleiteten DFG-Projekt „Spandau, Sugamo und Landsberg – Die Anfänge des völkerstrafrechtlichen Strafvollzugs und ihre Relevanz für die internationale Strafjustiz von morgen“ zugeordnet. Im Rahmen der Stelle wird der völkerstrafrechtliche Strafvollzug im Spandauer Militärgefängnis nach dem Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess analysiert.

Doktorand/Doktorandin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FSU Jena

An der Professur für Strafrecht, Kriminologie, Strafvollzugsrecht und Jugendstrafrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ist zum 01.07.2021 eine Stelle als Doktorand im Bereich Völkerstrafrecht, Strafvollzug, Kriminologie und Juristische Zeitgeschichte (m/w/d) zu besetzen.

Der Untersuchungsgegenstand liegt dementsprechend im Schnittbereich von Völkerstrafrecht, Strafvollzug, Kriminologie und Juristischer Zeitgeschichte.

Ihre Aufgaben:
- eigenständige Bearbeitung des Themas „Der völkerstrafrechtliche Strafvollzug im Spandauer Militärgefängnis nach dem Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess“
- aktive Beteiligung an der konzeptionell-methodischen Grundlagenarbeit des Projekts
- Mitarbeit an der Vorbereitung und Durchführung von zwei Workshops zum Thema des Gesamtprojekts
- Ergebnissicherung in Form von Publikationen: zum einen dient die Ausarbeitung der Studie zugleich als wissenschaftliches Qualifizierungsprojekt für eine Promotion, zum anderen wird eine Mitarbeit an Veröffentlichungen zum Gesamtprojekt erwartet
- Vorstellung der Ergebnisse auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Tagungen

Ihr Profil:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Rechtswissenschaft, möglichst mit Prädikatsexamen
- ausgewiesene besondere Kenntnisse im Völkerstrafrecht, im Strafvollzug, in der Kriminologie oder in der Juristischen Zeitgeschichte; großes Interesse und hohe Motivation, sich in die jeweiligen anderen einschlägigen Teilgebiete des (Straf-)Rechts einzuarbeiten
- zwingend erforderlich sind ein allgemeines Interesse an zeitgeschichtlicher Forschung und speziell die Bereitschaft zur Beschaffung und Auswertung von Dokumenten aus nationalen und internationalen Archiven
- für die Beschaffung und Erschließung der Materialien sind gute Kenntnisse der englischen Sprache notwendig; Kenntnisse der französischen, russischen oder japanischen Sprache
können für das Gesamtprojekt von Vorteil sein, sind für die Bearbeitung des Themas aber nicht erforderlich

Unser Angebot:
- Vergütung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 inklusive einer tariflichen Jahressonderzahlung
- anspruchsvolle interdisziplinäre Forschung im Schnittbereich von Rechtswissenschaft und Geschichtswissenschaft
- Einbindung in ein Forschungsprojekt zum völkerstrafrechtlichen Strafvollzug und damit verbunden ein enger und organisierter Austausch mit den Projektleitern und zwei weiteren Promovierenden mit benachbarten Themenstellungen (völkerstrafrechtlicher Strafvollzug in Sugamo und Landsberg)
- strukturierter Austausch mit führenden Vertreterinnen und Vertretern der Geschichtswissenschaft im Rahmen einer Doktorandenschule in Jena
- weitere Möglichkeiten der nationalen und internationalen Vernetzung mit profilierten WissenschaftlerInnen der einschlägigen Forschungsfelder, insbesondere durch die aktive Teilnahme an zwei Workshops, die im Projektzusammenhang durchgeführt werden
- große Gestaltungsmöglichkeiten bei der Arbeitsorganisation in zeitlicher, örtlicher und inhaltlicher Hinsicht
- ein familienfreundliches Arbeitsumfeld mit vielfältigen Angeboten für Familien: Hochschul-Familienbüro (JUniFamilie) und flexible Kinderbetreuung (JUniKinder)

Die ausgeschriebene Stelle ist befristet für die Dauer von 3 Jahren. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle im Umfang von 50 % (20 Wochenstunden).

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre aussagekräftige, schriftliche Bewerbung, gerne auch per E-Mail (eine PDF-Datei), unter Angabe der Registrier-Nummer 094/2021 bis zum 30.04.2021
an:
Prof. Dr. Florian Knauer
Professur für Strafrecht, Kriminologie,
Strafvollzugsrecht und Jugendstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Carl-Zeiß-Straße 3
07743 Jena
oder per E-Mail an:
sylvia.bernhardt@uni-jena.de

Redaktion
Veröffentlicht am
29.03.2021
Beiträger
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