2 x 0,65 Doktorand:innen-Stellen (m/w/d) "Die Geschichte des Europäischen Arbeitsrechts" (Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, Frankfurt am Main)

Zwei Doktorand/innen-Stellen (m/w/d)

Arbeitgeber
Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
PLZ
60323
Ort
Frankfurt am Main
Land
Deutschland
Vom - Bis
01.10.2021 - 30.09.2024
Bewerbungsschluss
31.05.2021
Von
Anna Heym, Verwaltung, Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie

Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie sucht zum 1. Oktober 2021 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Doktorand/innen (m/w/d) für das Forschungsprogramm „Die Geschichte des Europäischen Arbeitsrechts“ unter der Leitung von Professor Dr. Thorsten Keiser und Professor Stefan Vogenauer.

Zwei Doktorand/innen-Stellen (m/w/d)

Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main ist ein weltweit führendes Forschungsinstitut für die Rechtsgeschichte in Europa und darüber hinaus. Seine beiden Forschungsabteilungen mit über 60 Wissenschaftler/innen, die herausragenden Bestände seiner Spezialbibliothek und seine zahlreichen nationalen wie internationalen Kooperationen machen es zu einem Knotenpunkt der weltweiten scientific community, die die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Rechtsordnungen untersucht.

Wir suchen zum 1. Oktober 2021 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Zwei Doktorand/innen (m/w/d)

für das Forschungsprogramm „Die Geschichte des Europäischen Arbeitsrechts“
unter der Leitung von Professor Dr. Thorsten Keiser und Professor Stefan Vogenauer,
zur Erforschung der folgenden Themen:

(1) Geschichte des Arbeitsrechts der Europäischen Union

(2) Geschichte der Antidiskriminierung in Arbeitsbeziehungen: Südeuropa (z.B. Italien und/oder Spanien) unter Berücksichtigung des Rechts der Europäischen Union

Ihre Aufgaben

Sie entwickeln, koordinieren und verfolgen ein Dissertationsprojekt innerhalb des Forschungsprogramms in einem der zwei genannten Bereiche. Sie publizieren Ihre Forschungsergebnisse und arbeiten unter Anleitung von Professor Stefan Vogenauer und Professor Dr. Thorsten Keiser aktiv an den Forschungsaufgaben des Instituts mit.

Ihr Profil

Vorausgesetzt werden ein mit weit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechts-, Geistes- oder Sozialwissenschaften. Sie verfügen über sehr gute Englisch- oder Französischkenntnisse in Wort und Schrift und sind gegebenenfalls bereit, Deutschkenntnisse zu erwerben.

Ihr Lebenslauf lässt das Potenzial erkennen, Forschung auf international hohem Niveau zu betreiben. Sie arbeiten selbstständig und bringen ein starkes Interesse an interdisziplinärem und vergleichendem Arbeiten mit.

Unser Angebot

Wir bieten eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem internationalen Forschungsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und gutem Arbeitsklima. Wir bieten Ihnen eine befristete Vollzeitstelle (derzeit 39 Stunden/Woche); die Anwesenheit in Frankfurt ist erforderlich. Das Entgelt und die Sozialleistungen richten sich entsprechend der Qualifikation nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD Bund). Ihr jährliches Bruttogehalt beträgt ca. 32.000 Euro (E13 Stufe 1, 65%) plus Jahressonderzahlung. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet; in Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit einer Verlängerung um ein Jahr.

Das Institut liegt auf einem der schönsten Universitätsgelände Europas im Herzen der weltoffenen Stadt Frankfurt am Main, dem Finanz- und Bankenzentrum der größten europäischen Volkswirtschaft, an dem zahlreiche Kanzleien und Juristen tätig sind.

Das Forschungsprogramm wird in Kooperation mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt, wo Ihnen Arbeitsplätze zur Verfügung stehen und Sie Teil einer Arbeitsgruppe zur Geschichte der Lohngerechtigkeit sein werden. Nach erfolgreicher Promotion wird Ihnen der Doktortitel durch die Universität Gießen verliehen.

Das Institut ist Teil der Max-Planck-Gesellschaft, Deutschlands erfolgreichster Forschungsorganisation – seit ihrer Gründung 1948 finden sich alleine 18 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger in den Reihen ihrer Forschenden. Damit ist sie auf Augenhöhe mit den weltweit besten und angesehensten Forschungsinstitutionen. Die derzeit 86 Max-Planck-Institute und Einrichtungen betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Lebens-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Max-Planck-Institute widmen sich vor allem solchen Forschungsgebieten, die besonders innovativ sind und einen speziellen finanziellen oder zeitlichen Aufwand erfordern.

Das Institut ist gleichzeitig Teil von Max Planck Law, dem Netzwerk der zehn Max-Planck-Institute, die exzellente rechtwissenschaftliche Forschung betreiben und sich dabei vor allem mit vergleichenden und transnationalen Fragestellungen befassen. Das älteste dieser Institute wurde 1924 in Berlin gegründet. Heute erforschen die Institute eine Vielzahl von Aspekten der Rechtswissenschaften – von Rechtsanthropologie bis zum Steuerrecht – an acht verschiedenen Standorten in Deutschland und in Luxemburg.

Die Max-Planck-Gesellschaft ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrüßen Bewerbungen jedes Hintergrunds.

Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung sollte in englischer oder deutscher Sprache verfasst sein und folgende Dokumente enthalten:

1. Motivationsschreiben:
- Anschreiben mit Nennung Ihres Forschungsvorhabens und Erklärung, inwiefern Ihr Profil den Auswahlkriterien entspricht
- Namen und Anschriften (postalisch und elektronisch) von drei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern, die sich bereit erklärt haben, Ihnen ein Gutachten auszustellen

2. Lebenslauf:
- ausführlicher Lebenslauf
- Publikationsverzeichnis

3. Weitere Dokumente:
- Forschungsvorhaben (bis zu fünf Seiten)
- Zeugnisse
- Schriftprobe im Umfang von ca. 20 Druckseiten (Seminararbeiten, Zeitschriftenaufsätze, Buchkapitel, etc.)

Bitte lassen Sie Ihren Gutachterinnen und Gutachtern all Ihre Bewerbungsunterlagen zukommen und bitten Sie sie, die Gutachten bis zum Bewerbungsschluss am 31. Mai 2021 direkt an jobs@rg.mpg.de zu schicken. Gutachten können nur per Email eingereicht werden. Sie müssen nicht unterschrieben sein, sofern sie von der offiziellen Email-Adresse der Gutachterin bzw. des Gutachters abgesandt werden. Wenn Ihre Bewerbung überzeugt, werden wir Sie zu einem Auswahlgespräch einladen.

Ihre aussagefähige Bewerbung reichen Sie bitte bis zum 31. Mai 2021 ausschließlich online über den Link auf unserer Homepage (https://www.rg.mpg.de/stellenangebote) ein.

Two doctoral student positions (m/f/div)

The Max Planck Institute for Legal History and Legal Theory in Frankfurt/Main is a world leader in researching the history of law in Europe and beyond. Its two research departments with more than 60 scholars, the unrivalled collections of its specialized library and its numerous national and international co-operations make it the central research hub for a global scientific community investigating the past, present and future of legal regimes.

We are now looking to recruit for 1 October 2021, or as soon as possible

Two Doctoral Students (m/f/div)

for the research programme ‘The History of European Union Employment Law’, under the supervision of Professors Thorsten Keiser and Stefan Vogenauer,
dealing with the following topics:

(1) The History of EU Employment Law;

(2) The History of Antidiscrimination in Labour Relations: Southern Europe (e.g. Italy and/or Spain) in Light of EU Law

Your tasks

You will develop, co-ordinate and pursue a doctoral project turning on one of the two topics mentioned above. You will publish your findings and actively participate in the research activities of the Institute under the guidance of Professors Keiser and Vogenauer.

Your profile

You hold a first class or high upper second class degree, preferably in law, alternatively in a different branch of the humanities or social sciences. You are fully proficient in the English or French language and willing to learn German if necessary.

Your CV should demonstrate your potential to pursue research at a very high international level. You are able to work independently and are committed to adopt interdisciplinary and comparative approaches.

Our offer

We offer an attractive and international work environment with an unparalleled research infrastructure and a good working atmosphere. Payment and social benefits are based on the German Civil Service Collective Agreement (TVÖD). The annual salary before tax will amount to approx. EUR 32,000 (EG13 band 1, 65%) plus special annual payment. The job is a full time position (currently 39 hours per week), with presence in Frankfurt required. The position is a fixed-term appointment for three years, with the possibility of renewal for a further year in exceptional circumstances.

We are located on one of the most beautiful university campuses in Europe, right at the heart of the thriving and cosmopolitan city of Frankfurt, the centre of finance, banking and the legal professions of Europe’s biggest economy.

The research programme is conducted jointly with the Faculty of Law of Justus Liebig University Gießen, where work spaces will be made available, you will participate in a working group on the history of fair wages, and where you will also be awarded the doctoral degree upon successful completion.

The Institute belongs to the Max Planck Society, Germany’s most successful research organization. Since its establishment in 1948, no fewer than 18 Nobel laureates have emerged from the ranks of its researchers, putting it on a par with the most prestigious research institutions worldwide. The mission of the Max Planck Society is to conduct fundamental (i.e., non-applied) research in the natural sciences, life sciences, social sciences and the humanities at the highest possible level. Its 86 Institutes are scattered across Germany and beyond, and they focus on research fields that are particularly innovative and require unusually extensive resources.


The Institute is part of Max Planck Law, the network of ten Max Planck Institutes that engage in advanced legal research and emphasize comparative and transnational approaches. The first of these was established in Berlin in 1924. Today, we cover a broad range of legal studies, from the anthropology of law to tax law, in eight different locations across Germany and Luxembourg.

The Max Planck society is committed to increasing the number of individuals with disabilities in its workforce and therefore encourages applications from such qualified individuals. The Max Planck Society strives for gender equality and diversity. We welcome applications from all backgrounds. Furthermore, the Max Planck Society seeks to increase the number of women in those areas where they are underrepresented and therefore explicitly encourages women to apply.

Application procedure

Your application should be written in either English or German and contain the following documents:

1. Personal Statement:
- Cover letter with reference to your research proposal and an explanation as to how your profile matches the selection criteria
- Names and addresses (postal and electronic) of two scholars who have agreed to provide a reference for you
2. CV:
- Detailed CV
- List of publications
3. Other Documents:
- Research proposal (up to five pages)
- Transcripts
- A sample of writing of some 20 pages length (seminar paper, journal article, book chapter etc.)

Please provide your referees with all the documents that you submit for your application and ask them to send their references direct to jobs@rg.mpg.de by the closing date of 31 May 2021. References may only be submitted by email. They do not have to be signed as long as they are emailed from the official mail address of the referee. Strong applicants will be invited for an interview.

Your application must be submitted online via the link on our homepage (http://www.rg.mpg.de/job_offers) by the closing date of 31 May 2021.

Kontakt

Dr. Thorsten Keiser (Thorsten.Keiser@recht.uni-giessen.de) oder/or Professor Stefan Vogenauer (vogenauer@rg.mpg.de).

https://www.rg.mpg.de/job-offers
Redaktion
Veröffentlicht am
01.04.2021
Beiträger
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