3 x 0,9 Wiss. Mitarb. "Eine Archäologie der Forschungsgeschichte" (BBAW)

Ort
Berlin
Institution
Prof. Dr. Jochen Brüning
Datum
01.10.2019 - 30.09.2020
Bewerbungsschluss
18.08.2019
Von
Prof. Dr. Jochen Brüning

Das von der VolkswagenStiftung geförderte Forschungsvorhaben „Eine Archäologie der Forschungsgeschichte“ unter der Leitung von Prof. Dr. Jochen Brüning und Prof. Dr. Ulrich Raulff verfolgt das Ziel, die Schicksale der wissenschaftlichen Sammlungen von Universitäten eingehender zu beschreiben. Gesucht werden für die Durchführung des Projekts spätestens zum 1. Oktober 2019

drei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (Postdoc) (m/w/d)

im Umfang von 90 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, befristet auf 12 Monate.

Das Projekt: Ein Charakteristikum von wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten ist ihre mehrfache Nutzung für Forschung, Lehre und allgemeine Bildung. Die Beschreibung der historischen Entwicklung dieser Sammlungen, die sich an den Schicksalen von Objekten und Dokumenten ablesen lässt, ermöglicht aber auch eine Lesart als Geschichte der Forschung bzw. der Forschungs-gegenstände: Es geht um eine Geschichte, die die Abbrüche, Widerstände, Irrtümer und vielleicht auch die fruchtbaren Missverständnisse forschenden Verstehens zu Tage treten lässt. Anhand einer Beschreibung von Sammlungspraktiken soll in dem Projekt versucht werden, Forschungsdynamiken zu identifizieren und letztendlich eine Universalgeschichte der deutschen Universitätssammlungen zu skizzieren.

Die Aufgabe: Ihre Aufgabe besteht in der eigenverantwortlichen Erforschung und Beschreibung der Sammlungsschicksale in den wissenschaftlichen Sammlungen der deutschen Universitäten Deutschlands: Eine weitere wesentliche Aufgabe besteht darin, dass gefundene Material nach den möglichen Verbindungen, den Wanderungen und Abbrüchen und dem Verhältnis der Sammlungen untereinander zu untersuchen. Am Anfang des Projekts wird die Entwicklung eines Instruments zur Aufdeckung von Forschungsdynamiken in Abstimmung mit den Projektverantwortlichen stehen, bevor Sie dann in den Sammlungen selbst tätig werden. Die Ergebnisse Ihrer Untersuchungen werden Sie in einem Essay von etwa 40 Seiten zusammenstellen. Eine Präsentation auf einer Tagung und eine Publikation sind vorgesehen.

Ihr Profil: Erwartet wird von Ihnen ein Masterabschluss und möglichst eine abgeschlossene Promotion in einem für das Projekt relevanten Fach (Geistes-, Sozial-, Natur- und Lebenswissen-schaften). Unabdingbar sind Kenntnisse im Sammlungswesen und der Forschungsgeschichte, die durch entsprechende Tätigkeiten und Publikationen nachzuweisen sind.

Die Tätigkeit setzt eine Bereitschaft zu Dienstreisen an die Standorte der Universitäts-sammlungen voraus, und zwar im Umfang von ca. 36 Wochen (2-3 Tage pro Woche). Die regelmäßigen monatlichen Treffen mit den Projektleitern finden in Berlin statt.

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E13 TV-L Berlin (Privatdienstvertrag).

Für Rückfragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Jochen Brüning (jochen.bruening@gmail.com).

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst als pdf in einer Datei (max. 5 MB) unter der Kennziffer Brü 1/2019 bis zum 04.08.2019 an:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Interdisziplinäre Arbeitsgruppen
Frau Alina Viert
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Alina.viert@bbaw.de

Kontakt

Ute Tintemann
BBAW
Jägerstr. 22-23, 10117 Berlin

tintemann@bbaw.de

Zitation
3 x 0,9 Wiss. Mitarb. "Eine Archäologie der Forschungsgeschichte" (BBAW), 01.10.2019 – 30.09.2020 Berlin, in: H-Soz-Kult, 21.07.2019, <www.hsozkult.de/job/id/stellen-18903>.
Redaktion
Veröffentlicht am
21.07.2019
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Land Veranstaltung