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L'HOMME. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft 24 (2013), 1

Titel der Ausgabe 
L'HOMME. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft 24 (2013), 1
Weiterer Titel 
Romantische Liebe

Herausgeber
Caroline Arni (Basel), Gunda Barth-Scalmani (Innsbruck), Ingrid Bauer (Salzburg), Mineke Bosch (Groningen), Susanna Burghartz (Basel), Bozena Choluj (Warschau), Christa Hämmerle (Wien), Gabriella Hauch (Wien), Hana Havelková (Prag), Ulrike Krampl (Tours), Margareth Lanzinger (Hannover), Sandra Maß (Bielefeld), Claudia Opitz-Belakhal (Basel), Regina Schulte (Bochum), Gabriela Signori (Konstanz), Claudia Ulbrich (Berlin)
Erschienen
Köln-Weimar-Wien 2013: Böhlau Verlag
Erscheint 
Erscheinungsweise: 2x jährlich
ISBN
978-3-412-21076-2
Anzahl Seiten
174 S.
Preis
€ 24,90

 

Kontakt

Institution
L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft
Land
Austria
c/o
Redaktion: Veronika Siegmund, MA L’HOMME-Redaktion, c/o Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien Österreich Telefon: +43-(0)1-4277-408 13 Fax: +43-(0)1-4277-9408 Verantwortliche Herausgeberin: Christa Hämmerle
Von
Semanek, Brigitte

Dieses Heft setzt sich – in kritischer Ausrichtung – mit dem kulturellen Konzept der romantischen Liebe auseinander, das in der europäischen Moderne seit der Aufklärung zu einer hegemonialen Leitidee wurde. In verschiedenen zeitgenössischen Spielarten ist es bis heute, d.h. über die Postmoderne hinaus, wirkmächtig geblieben – ungeachtet der vielen Brechungen und Widersprüche, die ein Blick auf Formen und Praxen gelebter Liebe vom 19. bis ins 21. Jahrhundert rasch deutlich macht. An Fallbeispielen wird aufgezeigt, ob beziehungsweise wie dieses Konzept angeeignet, weiterentwickelt und in hetero- sowie homosexuelle Paarbeziehungen umgesetzt wurde. Außerdem wird nach Dimensionen und Grenzen einer globalen Bedeutung und Verbreitung dieses Liebesleitbildes gefragt.

Inhaltsverzeichnis

INHALT

Ingrid Bauer und Christa Hämmerle
Editorial, 5–14

Beiträge

Benno Gammerl
Queer Romance? Romantische Liebe in den biographischen Erzählungen von westdeutschen Lesben und Schwulen, 15–34

Claire Langhamer
Everyday Advice on Everyday Love: Romantic Expertise in Mid-twentieth Century Britain, 35–52

Barbara Asen
Vom „Götterfunken der Liebe“ bis zu „des Papstes heil’gem Segen“.
Romantische Liebesrhetorik und katholischer Kontext in Paarkorrespondenzen aus Österreich, 53–72

Extra

Ute Gerhard
Feministische Perspektiven in der Soziologie. Verschüttete Traditionen und kritische Interventionen, 73–91

Forum

Heike I. Schmidt
Keine romantische Liebe in Afrika? Männer, Mission, Monogamie, 93–102

Claudia Olk
Romantische Liebe in globaler Perspektive? William M. Reddys „The Making of Romantic Love. Longing and Sexuality in Europe, South Asia, and Japan, 900–1200 CE“ (2012), 103–108

Im Gespräch

Ingrid Bauer und Christa Hämmerle mit Ute Frevert
„Gefühle als geschichtsmächtige Kategorie“, 109–117

Aus den Archiven

Levke Harders
Archive der Wissenschaften: Die Amerikanistin Miriam M. Heffernan. Eine Personalakte gibt Auskunft, 119–123

Aktuelles und Kommentare

Rolf Pohl
Die feindselige Sprache des Ressentiments. Über Antifeminismus und Weiblichkeitsabwehr in männerrechtlichen Diskursen, 125–136

Gabriella Hauch
„Es gibt keinen Abschied…“. Gerda Lerner (1920–2013) zum Gedenken, 137–139

REZENSIONEN zum Themenschwerpunkt

Brigitte Semanek
Simon May, Love. A History, 141–144

Nina Verheyen
Luisa Passerini, Liliana Ellena u. Alexander C. T. Geppert Hg., New Dangerous Liaisons. Discourses on Europe and Love in the Twentieth Century, 144–147

Ines Rebhan-Glück
Eva Illouz, Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung, 148–151

Weitere REZENSIONEN

Eve Rosenhaft
Karin Hausen, Geschlechtergeschichte als Gesellschaftsgeschichte, 153–156

Margareth Lanzinger
Angela Groppi, Il welfare prima del welfare. Assistenza alla vecchiaia e solidarietà tra generazioni a Roma in età moderna, 156–158

Christiane Eifert
Andrea Bergler, Von Armenpflegern und Fürsorgeschwestern. Kommunale Wohlfahrtspflege und Geschlechterpolitik in Berlin und Charlottenburg 1890 bis 1914, 159–161

Claudius Torp
Monica Neve, Sold! Advertising and the Bourgeois Female Consumer in Munich, 1900–1914, 161–164

Susanne Moser
Barbara Holland-Cunz, Gefährdete Freiheit. Über Hannah Arendt und Simone de Beauvoir, 164–167

Abstracts, 169–171

Anschriften der AutorInnen, 173–174

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Redaktion
Veröffentlicht am
19.08.2013