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Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 118 (2015), 1+2

Titel der Ausgabe 
Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 118 (2015), 1+2
Weiterer Titel 

Herausgeber
Für den Verein für Volkskunde herausgegeben von Timo Heimerdinger, Konrad Köstlin, Johanna Rolshoven, Margot Schindler, Brigitta Schmidt-Lauber
Erschienen
Wien 2015: Selbstverlag
Erscheint 
4 Hefte in 2 Ausgaben / Jahr (nur print)
Preis
Jahresbezugspreis EUR 38,-

 

Kontakt

Institution
Österreichische Zeitschrift für Volkskunde
Land
Deutschland
c/o
Anschriften der Redaktion _Aufsätze, Mitteilungen und Chronik:_ Birgit Johler, Verein für Volkskunde, c/o Österreichisches Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, A-1080 Wien; _Rezensionen:_ Herbert Nikitsch, Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien, Hanuschgasse 3, A-1010 Wien Johann Verhovsek, Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie, Karl-Franzens-Universität Graz, Attemsgasse 25/I, A-8010 Graz
Von
Johler, Birgit

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Abhandlung

Iris Mochar, Von Volksliedgesang, Volkssängern und Volkssängerinnen im Wien der Zwischenkriegszeit. Wandlungsprozesse in einem volkskundlichen und ideologisch motivierten Spannungsfeld, S. 3–39.

Mitteilungen

Rudolf Jaworski, »Böhmischer Zirkel« – Anmerkungen zur Karriere einer Bildchiffre aus der Wiener Gaunersprache, S. 43–52.

Herbert Nikitsch, Ein Wiener Bildstock – revisited, S. 53–69.

neuerDings

Mit besonderer Vorliebe getragen. Das Gebirgs- und Volkstrachten-Album der Kunstanstalt F. & A. Diringer (Herbert Justnik), S. 73–82.

Chronik der Volkskunde

Framing, Compiling, Sampling – Sensory Practices in Cultural Analysis (Patricia Jäggi), S. 85–91.

Internationale Tagung »Grenzräume – Raumgrenzen: Ländliche Lebenswelten aus kulturwissenschaftlicher Sicht« des Forschungsschwerpunkts »Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte« (Sabine Merler), S. 92–98.

DO IT! Yourself? Fragen zu (Forschungs-)Praktiken des Selbermachens (Magdalena Puchberger), S. 99–104.

Interkulturelle Kompetenz in der Kritik. Tagung der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie, des Instituts für Philosophie der Universität Wien sowie der Zeitschrift »polylog«, veranstaltet mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst (Michael J. Greger), S. 104–109.

Strategien der Subsistenz: Neue prekäre, subversive und moralische Ökonomien (Elisabeth Kosnik), S. 110–113.

»Hungerlöhne, Slums und Illegalisierung. Dynamiken des Ausbeutens in der Lebensmittelproduktion« (Nadja Neuner), S. 113–117.

Festakt des Instituts für Europäische Ethnologie anlässlich seines 50jährigen Bestehens (Herbert Nikitsch), S. 117–118.

Das Anthropos-Institut in St. Gabriel (Maria Enzersdorf) und die NS-Ideologie. Kurzreferat beim Festakt des Instituts für Europäische Ethnologie am 29. Januar 2015 (Joachim Piepke), S. 118–125.

Von der Anschauung des Besonderen ausgehen. Zum Tod von Paul Rachbauer (Michael Becker ), S. 125–126.
Wolfgang Pfaundler 1924–2015 (Wolfgang Brückner), S. 127–130.

Literatur der Volkskunde

Gunther Hirschfelder, Angelika Ploeger, Jana Rückert-John, Gesa Schönberger (Hg.): Was der Mensch essen darf. Ökonomischer Zwang, ökologisches Gewissen und globale Konflikte (Lukasz Nieradzik), S. 133–137.

Martina Kleinert: Weltumsegler. Ethnographie eines mobilen Lebensstils zwischen Abenteuer, Ausstieg und Auswanderung (Timo Heimerdinger), S. 138–141.

Astrid Baerwolf: Kinder, Kinder! Mutterschaft und Erwerbstätigkeit in Ostdeutschland. Eine Ethnografie im Generationenvergleich (Timo Heimerdinger), S. 141–144.

Silvia Weißengruber: Arbeit und Kritik. Versuche alternativer Lebenspraktiken im Neoliberalismus (Evelyn Reso), S. 144–149.

Carmen Weith: Alb-Glück. Zur Kulturtechnik der Naturerfahrung (Christin U. Schmitz), S. 149–153.

Ruth-E. Mohrmann (Hg.): Volkskunde im Spiegel von Literaturbesprechungen einer landesgeschichtlichen Zeitschrift (Konrad Köstlin), S. 153–155.

Eingelangte Literatur (Hermann Hummer), S. 156–166.
Internationale Zeitschriftenschau (Hermann Hummer), S. 167–169.
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
Impressum

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Abstract

Iris Mochar
Von Volksliedgesang, Volkssängern und Volkssängerinnen im Wien der Zwischenkriegszeit. Wandlungsprozesse in einem volkskundlichen und ideologisch motivierten Spannungsfeld

Im Wien der Zwischenkriegszeit gingen mit Bezug auf Stellenwert und Deutung von in Vereinen organisiertem (deutschen) Volksliedgesang und professioneller Volkssängerkultur Wandlungsprozesse einher, denen in diesem Beitrag nachgegangen wird. Um diese Prozesse in einem volkskundlich und ideologisch motivierten Spannungsfeld als Transformationen transparent zu machen, werden Volksgesang und Volkssängerkultur vor der historischen und gesellschaftspolitischen Folie der 1920er und 1930er Jahre miteinander in Beziehung gesetzt und in ihren Zusammenhängen ausgeleuchtet.

On Folk Singing and Folk Singers in interwar Vienna. Processes of change within an ethnologically and ideologically motivated field

In interwar Vienna, the status and significance of (German) folk singing in organised associations and of the professional folk singer underwent processes of change, which form the focus of this article. In order to shed light on these processes as transformations taking place within an ethnologically and ideologically motivated field, the connections between folk singing and professional folk singers will be explored and contextualised against the historical and socio-political backdrop of the 1920s and 1930s.

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Redaktion
Veröffentlicht am
13.10.2015
Beiträger
Klassifikation
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Bestandsnachweise 0029-9668