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L'HOMME. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft 26 (2015), 2

Titel der Ausgabe 
L'HOMME. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft 26 (2015), 2
Weiterer Titel 
Visuelle Kulturen

Herausgeber
Caroline Arni (Basel), Gunda Barth-Scalmani (Innsbruck), Ingrid Bauer (Salzburg), Mineke Bosch (Groningen), Bozena Choluj (Warschau/Frankfurt a. d. Oder), Christa Hämmerle (Wien), Gabriella Hauch (Wien), Hana Havelková (Prag), Almut Höfert (Zürich), Anelia Kassabova (Sofia), Claudia Kraft (Siegen), Ulrike Krampl (Tours), Margareth Lanzinger (Wien/Innsbruck), Sandra Maß (Bielefeld), Claudia Opitz-Belakhal (Basel), Regina Schulte (Berlin), Xenia von Tippelskirch (Berlin), Claudia Ulbrich (Berlin). Initiiert und mitbegründet von Edith Saurer (1942–2011)
Erschienen
Köln-Weimar 2015: Böhlau Verlag
Erscheint 
2x jährlich (Juni und Dezember)
ISBN
978-3-412-50204-1
Preis
Abonnement € 44,90; digitales Abonnement: € 44,90 / $ 63.00; Einzelheft: € 24,90

 

Kontakt

Institution
L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft
Land
Austria
c/o
Redaktion: Veronika Siegmund, MA L’HOMME-Redaktion, c/o Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien Österreich Telefon: +43-(0)1-4277-408 13 Fax: +43-(0)1-4277-9408 Verantwortliche Herausgeberin: Christa Hämmerle
Von
Hafner, Michaela

*L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft
26, 2 (2015)*

VISUELLE KULTUREN
Hg. von Maria Fritsche (Trondheim) und Anelia Kassabova (Sofia)

Die Interdependenzen zwischen Geschlecht und fotografischem und filmischem Bild bilden das Leitthema dieser Ausgabe von "L'Homme". Ausgehend von der Kamera als Instrument zur visuellen Konstruktion von geschlechtlichen, aber auch nationalen, sozialen, kulturellen oder ethnischen Identitäten gehen die Beiträge der Frage nach, wie Geschlechternormen und -vorstellungen durch die Kamera erzeugt und durch ihre Reproduktion und Verbreitung in illustrierten Zeitschriften, in Film und Fernsehen gesellschaftlichen Einfluss entfalten. Die Untersuchungen fokussieren auf die "visuellen Kulturen" in der Periode des Kalten Krieges - und zwar auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Dabei wird die Produktion von Geschlecht in eindeutig politischen Inszenierungen ebenso unter die Lupe genommen wie jene in fiktionalen Formaten oder in Fernsehnachrichten.

*Hinweis aus der Redaktion: VERLAGSWECHSEL

"L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft" sowie die beiden Schriftenreihen der Zeitschrift werden ab dem Jahr 2016 (27. Jahrgang) im Verlag V&R Academic (Göttingen) erscheinen.
Für bestehende Zeitschriften-Abonnements ändert sich nichts, neue AbonnentInnen richten ihre Anfrage bitte an den Verlag (<steneberg@v-r.de>). Ältere Ausgaben von "L'Homme. Z. F. G." können direkt über die Redaktion bestellt werden (<lhomme.geschichte@univie.ac.at>).*

Inhaltsverzeichnis

INHALT

Maria Fritsche und Anelia Kassabova
Editorial, 7–11

BEITRÄGE

Nataša Mišković
Held und Patriarch. Visuelle Konstruktionen von Macht und Männlichkeit im westlichen Balkan am Beispiel des Fotoarchivs von Josip Broz Tito, 13–32

Katerina Gadjeva
Between Tradition and Modernisation. Representations of Women in Photographic Illustrations in Bulgarian and Soviet Popular Magazines (1948–1956); 33–48

Maria Fritsche
Einer gleichberechtigteren Zukunft entgegen? Inszenierung von Geschlechterbeziehungen im österreichischen Tourismusfilm der Nachkriegszeit, 49–66

Felix Krämer
Assassination Attempt: Die mediale Wiedergeburt Präsident Reagans in den USA der 1980er Jahre, 67–84

EXTRA

Birgit Kirchmayr
"Entwurzelt in diesem steinernen Meer von Wolkenkratzern". Die österreichische Künstlerin Erika Giovanna Klien und ihre Briefe aus Amerika in den 1920er und 1930er Jahren als auto/biographische Quelle, 85–101

FORUM

Nadège Ragaru
The Female Body of Jewish Suffering: The Cinematic Recreation of the Holocaust in the Bulgarian-East German Co-Production "Zvezdi/Sterne" (1959), 103–117
Article online at the Eurozine website

Jürgen Martschukat
Geschichte der Männlichkeiten. Akademisches Viagra oder Baustein einer relationalen und intersektionalen Geschlechtergeschichte?, 119–127

Farbfotos, 129–132

IM GESPRÄCH

Maria Fritsche und Anelia Kassabova mit Karl Kaser
Blickwechsel zwischen Orient und Okzident, 133–144

AUS DEN ARCHIVEN

Li Gerhalter
"Wie die Schule aus war hat die Else sie zum 3. Mal gefotet." 'Private' Fotografien in Archiven und Sammlungen für Selbstzeugnisse als (geschlechter-)historische Quellen, 145–150

AKTUELLES UND KOMMENTARE

Jill Lewis
Mobilising Working Women in Red Vienna: Käthe Leichter and the Vienna Arbeiterkammer, 151–159

Gabriella Hauch
Erika Weinzierl (1925–2014) zum Gedenken, 161–163

REZENSIONEN zum THEMENSCHWERPUNKT

Svenja Adelt
Claudia Ulbrich u. Richard Wittmann Hg., Fashioning the Self in Transcultural Settings: The Uses and Significance of Dress in Self-Narratives, 165–168

Margarethe Szeless
Patricia Gozalbez Cantó, Fotografische Inszenierungen von Weiblichkeit. Massenmediale und künstlerische Frauenbilder der 1920er und 1930er Jahre in Deutschland und Spanien, 168–171

Sue Harper
Alison L. McKee, The Woman's Film of the 1940s: Gender, Narrative and History, 171–173

WEITERE REZENSIONEN

Helmut Puff
Johannes von Müller, "Einen Spiegel hast gefunden, der in allem Dich reflectirt." Briefe an Graf Louis Batthyány Szent-Iványi 1802-1803, hg. von André Weibel, 175–179

Eva Schöck-Quinteros
Gabriella Hauch, Frauen. Leben. Linz. Eine Frauen- und Geschlechtergeschichte im 19. und 20. Jahrhundert, 180–182

Therese Garstenauer
Hana Havelková u. Libora Oates-Indruchová Hg., The Politics of Gender Culture under State Socialism. An Expropriated Voice, 182–185

Sabine Küntzel
Irene Bandhauer-Schöffmann u. Dirk van Laak Hg., Der Linksterrorismus der 1970er-Jahre und die Ordnung der Geschlechter, 186–189

Susanne Hochreiter
Gudrun-Axeli Knapp, Arbeiten am Unterschied. Eingriffe feministischer Theorie, 189–192

ABSTRACTS, 193–195

ANSCHRIFTEN der AutorInnen, 197–198

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