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L'HOMME. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft 27 (2016), 1

Titel der Ausgabe 
L'HOMME. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft 27 (2016), 1
Weiterer Titel 
Ökonomien

Herausgeber
Caroline Arni (Basel), Gunda Barth-Scalmani (Innsbruck), Ingrid Bauer, (Wien/Salzburg), Mineke Bosch (Groningen), Bozena Choluj, (Warschau/Frankfurt a. d. Oder), Maria Fritsche (Trondheim), Christa Hämmerle (Wien), Gabriella Hauch (Wien), Almut Höfert (Zürich), Anelia Kassabova (Sofia), Claudia Kraft (Siegen), Ulrike Krampl (Tours), Margareth Lanzinger (Wien), Sandra Maß (Braunschweig), Claudia Opitz-Belakhal (Basel), Regina Schulte (Berlin), Xenia von Tippelskirch (Berlin), Claudia Ulbrich (Berlin), Heidrun Zettelbauer (Graz). Initiiert und mitbegründet von Edith Saurer (1942–2011)
Erschienen
Wien 2016: V&R unipress
Erscheint 
2x jährlich (April und Oktober)
ISBN
978-3-8471-0582-4
Anzahl Seiten
166
Preis
Abonnement € 45,00; digitales Abonnement: € 49,00; Einzelheft: € 25,00

 

Kontakt

Institution
L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft
Land
Austria
c/o
Redaktion: Veronika Siegmund, MA L’HOMME-Redaktion, c/o Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien Österreich Telefon: +43-(0)1-4277-408 13 Fax: +43-(0)1-4277-9408 Verantwortliche Herausgeberin: Christa Hämmerle
Von
Hafner, Michaela

*L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft
27, 1 (2016)*

ÖKONOMIEN
Hg. von Margareth Lanzinger (Wien), Sandra Maß (Braunschweig) und Claudia Opitz-Belakhal (Basel)

Die Finanzkrise, wachsende soziale Ungleichheit, prekäre Arbeitsverhältnisse und steigende Migrantenzahlen haben ‚die Ökonomie‘ gegenwärtig in den Vordergrund gesellschaftspolitischer Debatten gerückt. Die Beiträge dieses Heftes gehen von einem breiten Begriff des Ökonomischen aus und fragen nach der Interaktion von Geschlecht und anderen Differenzkategorien in Zusammenhang mit Vermögensarrangements, materieller Kultur, Krediten und Schulden in je spezifischen räumlichen, sozialen und politischen Kontexten. Ökonomisches Handeln von Frauen und Männern zeigt sich in den Einzelstudien aufs Engste mit anderen sozialen Beziehungen und gesellschaftlichen Logiken verknüpft, und zwar – entgegen den Narrativen von der Entbettung des Ökonomischen aus dem ‚Sozialen‘ – bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Zugleich wird sichtbar, wie kulturelle Phänomene auf Wirtschaftssektoren, auf die Geschlechterordnungen und die regulierenden Obrigkeiten gewirkt haben. Die Beiträge heben damit das Potenzial einer Verflechtungsgeschichte hervor, die zu einem umfassenderen Verständnis ökonomischer Prozesse beiträgt.

"L'Homme. Z.F.G." erscheint seit 2016 bei V&R Unipress (http://www.v-r.de/de/l_homme/m-118/510005/).

Inhaltsverzeichnis

INHALT

Margareth Lanzinger, Sandra Maß und Claudia Opitz-Belakhal
Editorial, 9–14

BEITRÄGE

Margareth Lanzinger und Janine Maegraith
Konkurrenz um Vermögen im südlichen Tirol des 16. Jahrhunderts, 15–31
(Competition for Wealth in Sixteenth Century Southern Tirol)

Kim Siebenhüner
Calico Craze? Zum geschlechtsspezifischen Konsum bedruckter Baumwollstoffe im 18. Jahrhundert. Ein Blick von England zur Alten Eidgenossenschaft, 33–53
(Calico Craze? Gendered Consumption of Printed Cottons in the Eighteenth Century. From England to the Old Confederacy)

Maria Rosaria De Rosa
Die vielen Gesichter des Vertrauens. Persönliche Beziehungen und Kreditvermittlung in Neapel um 1900, 55–71
(The Many Faces of Trust. Personal Relationships and Credit Intermediaries in Naples by 1900)

*EXTRA

Chen Yan und Karen Offen
Frauengeschichte in der Vorreiterrolle, 73–90
(Women’s History at the Cutting Edge)

FORUM

Felix Krämer
Schuldendifferenz. Perspektiven auf Gender, Ökonomie und Ernährung in der US-Zeitgeschichte, 91–104
(Debts Difference. Intersectional Entanglement of Gender and Economy in Contemporary US History)

IM GESPRÄCH

Margareth Lanzinger mit Beate Wagner-Hasel
Stoffgeschichten und andere Zuschnitte einer Ökonomie der Geschlechtergeschichte, 105–110

AKTUELLES UND KOMMENTARE

Gabriele Michalitsch
Thomas Pikettys "Kapital im 21. Jahrhundert". Eine politökonomisch-feministische Kritik wider den kritischen Schein, 111–117

Gaby Zipfel
Sexuelle Gewalt – eine Einführung, 119–127

REZENSIONEN zum THEMENSCHWERPUNKT

Michael Schaffner
Gabriela Signori (Hg.), Prekäre Ökonomien. Schulden in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, 129–132

Michaela Fenske
Gabriele Jancke u. Daniel Schläppi (Hg.), Die Ökonomie sozialer Beziehungen. Ressourcenbewirtschaftung als Geben, Nehmen, Investieren, Verschwenden, Haushalten, Horten, Vererben, Schulden, 133–135

Maria Ågren
Deborah Simonton and Anne Montenach (eds.), Female Agency in the Urban Economy: Gender in European Towns, 1640–1830
Deborah Simonton, Marjo Kaartinen and Anne Montenach (eds.), Luxury and Gender in European Towns, 1700–1914; 136–139

Claudia Kraft
Nancy Fraser, Fortunes of Feminism. From State-Managed Capitalism to Neoliberal Crisis, 139–143

WEITERE REZENSIONEN

Karen Hagemann
Alison S. Fell und Christine E. Hallett (Hg.), First World War Nursing. New Perspectives
Christa Hämmerle, Oswald Überegger und Birgitta Bader-Zaar (Hg.), Gender and the First World War
Jason Crouthamel, An Intimate History of the Front. Masculinity, Sexuality and Ordinary German Soldiers in the First World War; 145–149

Birgitta Bader-Zaar
Gisela Bock, Geschlechtergeschichten der Neuzeit. Ideen, Politik, Praxis, 149–152

Gabriella Hauch
Sandra Maß und Xenia von Tippelskirch (Hg.), Faltenwürfe der Geschichte. Entdecken, entziffern, erzählen, 152–155

Regina Wecker
Edith Saurer, Liebe und Arbeit. Geschlechterbeziehungen im 19. und 20. Jahrhundert, herausgegeben von Margareth Lanzinger, 156–159

Wolfgang Schmale
Anne-Marie Sohn (Hg.), Une histoire sans les hommes est-elle possible?, 160–162

ABSTRACTS, 163–164

ANSCHRIFTEN der AutorInnen, 165–166

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