test L'HOMME. Europaeische Zeitschrift fuer Feministische Geschichtswissenschaft 28 (2017), 1 | H-Soz-Kult. Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften | Geschichte im Netz | History in the web

L'HOMME. Europaeische Zeitschrift fuer Feministische Geschichtswissenschaft 28 (2017), 1

Titel der Ausgabe 
L'HOMME. Europaeische Zeitschrift fuer Feministische Geschichtswissenschaft 28 (2017), 1
Weiterer Titel 
Nach 1989

Herausgeber
Caroline Arni (Basel), Gunda Barth-Scalmani (Innsbruck), Ingrid Bauer, (Wien/Salzburg), Mineke Bosch (Groningen), Bozena Choluj, (Warschau/Frankfurt a. d. Oder), Maria Fritsche (Trondheim), Christa Hämmerle (Wien), Gabriella Hauch (Wien), Almut Höfert (Zürich), Anelia Kassabova (Sofia), Claudia Kraft (Siegen), Ulrike Krampl (Tours), Margareth Lanzinger (Wien), Sandra Maß (Braunschweig), Claudia Opitz-Belakhal (Basel), Regina Schulte (Berlin), Xenia von Tippelskirch (Berlin), Claudia Ulbrich (Berlin), Heidrun Zettelbauer (Graz). Initiiert und mitbegründet von Edith Saurer (1942–2011)
Erschienen
Wien 2017: V&R unipress
Erscheint 
2x jährlich (April und Oktober)
ISBN
978-3-8471-0691-3
Anzahl Seiten
172 S.
Preis
25 €

 

Kontakt

Institution
L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft
Land
Austria
c/o
Redaktion: Veronika Siegmund, MA L’HOMME-Redaktion, c/o Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien Österreich Telefon: +43-(0)1-4277-408 13 Fax: +43-(0)1-4277-9408 Verantwortliche Herausgeberin: Christa Hämmerle
Von
Hafner, Michaela

NACH 1989

Hg. von Bożena Chołuj (Frankfurt/Oder und Warschau) und Claudia Kraft (Siegen)

Gut ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges fragt das Themenheft nach der Möglichkeit einer Historisierung der Ereignisse des Jahres 1989 im mittleren und östlichen Europa und der sich daran anschließenden Entwicklungen. Die Beiträge beschäftigen sich damit, wie eine geschlechtergeschichtliche Perspektive die gängigen Narrative der "Rückkehr nach Europa" verändert, weil sich Kontinuitäten und Brüche zwischen vorsozialistischer, sozialistischer und postsozialistischer Zeit in Hinblick auf Geschlechterverhältnisse anders darstellen als in konventionellen Erzählungen. Sie thematisieren, wie die Erfahrungen der postsozialistischen Zeit die Perspektive auf den Staatssozialismus verändert haben und konstatieren, dass wir es nicht mit einer linearen Entwicklung hin zu 'universalen' Werten zu tun haben, sondern dass diese Werte immer geschlechtlich codiert waren und es bis heute sind.

Inhaltsverzeichnis

INHALT

Bożena Chołuj und Claudia Kraft
Editorial, 9-13

BEITRÄGE / ARTICLES

Robert Brier
Gendering dissent: human rights, gender history and the road to 1989; 15-32

Beáta Hock
The female worker in words and pictures: historical narratives and visual representations, 33-49

Małgorzata Fuszara
Hat sich etwas verändert? Geschlechtergerechtigkeit in Polen nach 1989; 51-70
[Has anything changed? Gender justice in Poland after 1989]

EXTRA

Hanna Hacker
Erinnerungen an die Möglichkeit einer Historiografie lesbischer Frauen und die queere Notwendigkeit ihres Verlusts, 71-88
[Remember: how it was possible to write lesbian women's history, and why the art of losing is no queer disaster]

FORUM

Karol Sauerland
Zur Rolle der Frauen der Solidarność-Bewegung vor und nach 1989; 89-106
[Women in the Solidarność movement before and after 1989]

Claudia Opitz-Belakhal
Gender in Transit - oder am Abgrund? Ein Diskussionsbeitrag zu Stand und Perspektiven der Geschlechtergeschichte, 107-114
[Gender in Transit. On the History of Gender History in a transnational perspective]

Céline Angehrn
Nicht erledigt. Die Herausforderungen der Frauengeschichte und der Geschlechtergeschichte und die Geschichten des Feminismus, 115-122
[Unfinished challanges. Women, gender and the history of career counseling in Switzerland]

IM GESPRÄCH

Bożena Chołuj und Claudia Kraft
"Nach 1989" - ein virtueller Round Table, 123-138
[After 1989 - a virtual round-table]

AKTUELLES & KOMMENTARE

Gisela Bock
Ein Leben für die Historische Frauen- und Geschlechterforschung: Nachruf auf Ida Blom (20. Februar 1931 - 26. November 2016); 139-142

REZENSIONEN zum Themenschwerpunkt

Natali Stegmann
Kristen Ghodsee, The Left Side of History. World War II and the Unfulfilled Promise of Communism in Eastern Europe, 143-145

Claudia Kraft
Philipp Ther, Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa, 145-147

Sonja Dolinsek
Jennifer Suchland, Economies of Violence. Transnational Feminism, Postsocialism and the Politics of Sex Traficking, 147-150

WEITERE REZENSIONEN

Marion Röwekamp
Grethe Jacobsen u. Heide Wunder (Hg.), East meets West. A Gendered View of Legal Tradition, 151-154

Tim Rütten
Margareth Lanzinger, Verwaltete Verwandtschaft. Eheverbote, kirchliche und staatliche Dispenspraxis im 18./19. Jahrhundert, 154-157

Kerstin Wolff
Gabriella Hauch, Regina Thumser-Wöhs u. Luboš Velek (Hg.), Frauen Politik Transformation, 157-160

Anna Leyrer
Stephan Isernhagen, Susan Sontag. Die frühen New Yorker Jahre, 160-162

Jennifer Ramme
Judith Butler, Notes Torward a Performative Theory of Assembly, 162-165

ABSTRACTS, 167-169

ANSCHRIFTEN der AutorInnen, 171-172

Weitere Hefte ⇓