Berliner Debatte Initial 28 (2017), 2

Titel
Berliner Debatte Initial 28 (2017), 2.
Weitere Titelangaben
Kinderrechte - Menschenrechte


Hrsg. v.
Berliner Debatte INITIAL e.V.
Heft(e)
2
Erschienen
Potsdam 2017: WeltTrends
Umfang
148 S.
Preis
digital 12,00 €, print 15,00 €
Herausgeber d. Zeitschrift
Berliner Debatte Initial e.V.
Erscheinungsweise
4 Ausgaben jährlich
Kontakt
Berliner Debatte Initial, PF 580254, 10412 Berlin, Tel.: (+49-331) 977 4540, Fax: (+49-331) 977 4696, E-Mail: redaktion@berlinerdebatte.de; Redaktion: Ulrich Busch, Erhard Crome, Wolf-Dietrich Junghanns, Raj Kollmorgen, Thomas Möbius, Thomas Müller (verantwortlicher Redakteur), Gregor Ritschel, Robert Stock, Matthias Weinhold, Johanna Wischner. Redaktionelle Mitarbeit: Adrian Klein, Benjamin Sonntag.

Heft 2/2017 von Berliner Debatte Initial widmet sich in seinem Schwerpunkt "Kinderrechte – Menschenrechte" theoretischen und historischen Aspekten der Entwicklung der Kinderrechte. Die Idee, Kinder als rechtsfähige Subjekte zu begreifen, reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Und doch hat es rund 200 Jahre gedauert, die Rechte von Kindern weltweit festzuschreiben. Das wichtigste zeitgenössische Dokument hierfür ist die 1989 von der UN verabschiedete Kinderrechtskonvention. Mit ihr liegt ein völkerrechtlicher Rahmen vor, der zum Ausgangspunkt für politische Auseinandersetzungen wie für fachwissenschaftliche Debatten wurde. Im Fokus der Beiträge steht die gängige Annahme, Kinderrechte durch den Bezug auf Menschenrechte begründen zu können. Welche theoretischen und praktischen Konsequenzen diese Annahme hat, ist jedoch offen.

Themenschwerpunkt: Kinderrechte – Menschenrechte

Teresa Behrends, Johanna Mierendorff, Ralf Mayer
Wer ist das Subjekt der Kinderrechte? (S. 3-11)

Lothar Krappmann
Vorgeschichte und Praxis der völkerrechtlich vereinbarten Kinderrechte. Wo ist das Subjekt? (S. 12-22)

Georg Lohmann
Wohl und Würde. Zum antiautoritären Charakter der Bestimmung des Kindes in der Kinderrechtskonvention (S. 23-31)

Ferdinand Sutterlüty, Sarah Mühlbacher
Prekäre Autonomie – Kinderrechte zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge (S. 32-45)

Fabian Kessl
Kinderrechte als emanzipatorische Menschenrechte? Eine Problematisierung der deutschsprachigen Kinderrechtsdebatte (S. 46-48)

Nicole Balzer, Johannes Drerup
Dualismen, Dichotomien und Dogmatik. Kritische Anmerkungen zur Debatte über die Begründung der Kinderrechte (S. 59-71)

Allgemeiner Teil

Ahmet Cavuldak
Solschenizyns Gulag-Schock. Die Abrechnung der französischen
Linksintellektuellen mit Kommunismus und Sowjetunion (S. 72-85)

Ulrich van der Heyden
Ein Versuch zur Befreiung Mandelas (S. 86-95)

Benjamin Sonntag
„Kapitalismus reloaded“. Dokumentation eines Kolloquiums (S. 96-98)

Nachlese 500 Jahre „Utopia“

Thomas Möbius
Möglichkeiten der Utopie. Bericht zu zwei Tagungen (S. 99-106)

Monika Steffens
Tradition und Innovation in Thomas Morus’ „Utopia“ (S. 107-120)

Besprechungen und Rezensionen

Wladislaw Hedeler
Ein Revolutionsjahr und seine Folgen (S. 121-136)

Charles Péguy: Das Geld. Rezensiert von Ulrich Busch (137-138)

Mathias Lindenau, Marcel Meier Kressig (Hg.): Miteinander Leben. Rezensiert von Thomas Möbius (S. 139-141)

Andreas Heyer
Circa ein Kilo Morus. Rückblick auf das Utopia-Jahr 2016 (S. 142-148)

Zitation
Berliner Debatte Initial 28 (2017), 2. in: H-Soz-Kult, 04.08.2017, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-10521>.
Weitere Hefte ⇓