Berliner Debatte Initial 28 (2017), 3

Titel
Berliner Debatte Initial 28 (2017), 3.
Weitere Titelangaben
Demographischer Wandel und Arbeit in Ostdeutschland


Hrsg. v.
Berliner Debatte INITIAL e.V.
Heft(e)
3
Erschienen
Potsdam 2017: WeltTrends
Umfang
160 S.
Preis
digital 12,00 €, print 15,00 €
Herausgeber d. Zeitschrift
Berliner Debatte Initial e.V.
Erscheinungsweise
4 Ausgaben jährlich
Kontakt
Berliner Debatte Initial, PF 580254, 10412 Berlin, Tel.: (+49-331) 977 4540, Fax: (+49-331) 977 4696, E-Mail: redaktion@berlinerdebatte.de; Redaktion: Ulrich Busch, Erhard Crome, Wolf-Dietrich Junghanns, Raj Kollmorgen, Thomas Möbius, Thomas Müller (verantwortlicher Redakteur), Gregor Ritschel, Robert Stock, Matthias Weinhold, Johanna Wischner. Redaktionelle Mitarbeit: Adrian Klein, Benjamin Sonntag.

Heft 3/2017 von Berliner Debatte Initial widmet sich in seinem Themenschwerpunkt dem demographischen Wandel in Ostdeutschland und deren Folgen für die Arbeitswelt und Arbeitsmarktpolitik. Die soziale Spaltung der bundesdeutschen Gesellschaft ist kein Ost-West-Problem. Doch das bis heute bestehende West-Ost-Gefälle in den Arbeits- und Lebensbedingungen stellt eine Facette sozialer Differenzierung und damit ein zentrales Problem der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung dar. In jüngster Zeit sind aus dem Osten auch erfreuliche Nachrichten zu vermelden. Sie betreffen nach Jahrzehnten der Abwanderung und des massiven Bevölkerungsrückgangs die demografische Entwicklung, die Zunahme der Beschäftigung und die Integration von Migrant(inn)en in den ostdeutschen Arbeitsmarkt. Diesen Prozessen, ihrer Wahrnehmung und den damit verbundenen Problemen sind die Beiträge des Themenschwerpunkts „Demografischer Wandel und Arbeit in Ostdeutschland“ gewidmet.

Außerdem: Wladislaw Hedeler bespricht Neuerscheinungen zum Stalinismus. Heiner Flassbeck, Dirk Ehnts und Beat Weber diskutieren über finanzpolitische und ökonomische Konsequenzen aus der Eurokrise. Rainer Land und Ulrich Busch fragen, wie der Kapitalismus der Zukunft aussehen könnte.

Themenschwerpunkt: Demographischer Wandel und Arbeit in Ostdeutschland

Stefan Schmalz, Sarah Hinz, Anne Hasenohr, Ingo Singe
Totgesagte leben länger: Demografischer Wandel und Arbeitspolitik in Ostdeutschland (S. 7-21)

Reiner Klingholz, Manuel Slupina
"Die Ballungszentren sind die Motoren des demografischen Aufschwungs" (S. 22-28)

Michael Behr
Das Ende des ostdeutschen Arbeitsspartaners. Warum der Umbruch auf dem Arbeitsmarkt die Arbeitskultur verändern wird (S. 29-42)

Maria-Elisabeth Neuhauss, Ingo Singe
Vom Planerfüllungspakt zur Konfliktbereitschaft? Zur Geschichte des Arbeiterbewusstseins in Ostdeutschland (S. 43-57)

Marcel Thiel, Dennis Eversberg
Normalisierte Prekarität und kollektive Solidarität (S. 58-72)

Holle Grünert, Thomas Ketzmerick, Bettina Wiener
Exklusion, Integration oder Konkurrenz? Erwerbsintegration von Migrantinnen und Migranten (S. 73-88)

Geld und Kapitalismus

Dirk Ehnts
„Modern Monetary Theory" und Europäische Makroökonomie (S. 89-102)

Beat Weber
Krise, Alltagsverstand und Vollgeld-Reform (S. 103-115)

Rainer Land und Ulrich Busch im Gespräch mit Heiner Flassbeck
Die Eurokrise und die deutschen Exportüberschüsse (S. 116-123)

Rainer Land
Kapitalismus reloaded. Regime wirtschaftlicher Entwicklung im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert (S. 124-136)

Ulrich Busch
Digitaler Kapitalismus oder postkapitalistische Gesellschaft? (S. 137-148)

Besprechungen und Rezensionen

Dan Bednarz: East German Intellectuals and the Unification of Germany. Rezensiert von Raj Kollmorgen (S. 149-152)

Wladislaw Hedeler
Lieber weniger, aber besser: Marxistische Stalinismus-Kritik im 20. Jahrhundert (S. 153-155)

Sheila Fitzpatrick: Stalins Mannschaft. Teamarbeit und Tyrannei im Kreml. Rezensiert von Wladislaw Hedeler (S. 156-158)

Zitation
Berliner Debatte Initial 28 (2017), 3. in: H-Soz-Kult, 29.11.2017, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-10722>.
Weitere Hefte ⇓
Redaktion
Veröffentlicht am
29.11.2017
Beiträger