Aus Politik und Zeitgeschichte 67 (2017), 38-39

Titel
Aus Politik und Zeitgeschichte 67 (2017), 38-39.
Weitere Titelangaben
Wählen gehen


Hrsg. v.
Bundeszentrale für politische Bildung
Heft(e)
38-39
Erschienen
Preis
kostenlos
Herausgeber d. Zeitschrift
Bundeszentrale für politische Bildung
Erscheinungsweise
27 Ausgaben pro Jahr
Kontakt
Redaktion „Aus Politik und Zeitgeschichte“ Bundeszentrale für politische Bildung Adenauerallee 86 53113 Bonn Redaktion: Johannes Piepenbrink <johannes.piepenbrink@bpb.de> Anne Seibring <anne.seibring@bpb.de> Anne-Sophie Friedel <anne-sophie.friedel@bpb.de> Frederik Schetter (Volontär) <frederik.schetter@bpb.de>

Die einfachste Möglichkeit, sich demokratisch einzubringen, ist wählen zu gehen. So vertraut das klingt, so wenig sind allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche und geheime Wahlen eine Selbstverständlichkeit: Unser Wahlrecht ist ein hart erkämpftes Gut, dessen Wert manchmal unterschätzt wird.

Während bei der Bundestagswahl 1972 noch über 90 Prozent der Stimmberechtigten wählen gingen, lag die Wahlbeteiligung 2013 bei 71 Prozent. Auffällig ist die soziale Spaltung: Der Anteil der Nichtwähler ist unter Einkommensschwachen und Bildungsbenachteiligten wesentlich höher als unter sozial und ökonomisch Bessergestellten. Garantieren Wahlen unter diesen Umständen also noch ausreichend Legitimität?

Inhalt

Johannes Piepenbrink
Editorial

Karl-Rudolf Korte
Was entscheidet die Wahl? Themen und Wahlmotive im Superwahljahr 2017

Hedwig Richter
Warum wählen wir? Zur Etablierung und Attraktivität von Massenwahlen

Sascha Kneip / Wolfgang Merkel
Garantieren Wahlen demokratische Legitimität?

Michael Kaeding
Für eine Wahlpflicht

Viola Neu
Gegen eine Wahlpflicht

Markus Reiners
E-Voting in Estland: Vorbild für Deutschland?

Zitation
Aus Politik und Zeitgeschichte 67 (2017), 38-39. in: H-Soz-Kult, 25.01.2018, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-10871>.
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