Berliner Debatte Initial 29 (2018), 1

Titel
Berliner Debatte Initial 29 (2018), 1.
Weitere Titelangaben
Komplexe Grenzen


Hrsg. v.
Berliner Debatte INITIAL e.V.
Heft(e)
1
Erschienen
Potsdam 2018: WeltTrends
Umfang
174 S.
Preis
digital 12,00 €, print 15,00 €
Herausgeber d. Zeitschrift
Berliner Debatte Initial e.V.
Erscheinungsweise
4 Ausgaben jährlich
Kontakt
Berliner Debatte Initial, PF 580254, 10412 Berlin, Tel.: (+49-331) 977 4540, Fax: (+49-331) 977 4696, E-Mail: redaktion@berlinerdebatte.de; Redaktion: Ulrich Busch, Erhard Crome, Wolf-Dietrich Junghanns, Raj Kollmorgen, Thomas Möbius, Thomas Müller (verantwortlicher Redakteur), Gregor Ritschel, Robert Stock, Matthias Weinhold, Johanna Wischner. Redaktionelle Mitarbeit: Adrian Klein, Benjamin Sonntag.

Heft 1/2018 von Berliner Debatte Initial widmet sich in seinem Themenschwerpunkt aus Sicht verschiedener Disziplinen Fragen der Grenzforschung. In der politischen Kommunikation werden Grenzen meist als markierte Linien begriffen, die das Gebiet eines Staates von Nachbarterritorien trennen. Die Beiträge verdeutlichen, dass Grenzen weitaus vielfältiger zu verstehen sind. Sie zeigen, dass Grenzen Produkte aktiver Setzungen und komplexer Relationen sind, und treten damit vereinfachenden Sichtweisen entgegen, die gegenwärtig Diskursmacht beanspruchen. Die Autoren heben die Komplexität territorialer, nationalstaatlicher, aber auch symbolischer und sozialer Grenzziehungen und Grenzen hervor. Zugleich vermitteln sie einen Eindruck von der Vielfalt gegenwärtiger Grenzforschung

Themenschwerpunkt: Komplexe Grenzen

Dominik Gerst, Maria Klessmann, Hannes Krämer, Mitja Sienknecht, Peter Ulrich
Komplexe Grenzen. Aktuelle Perspektiven der Grenzforschung (S. 3-11)

Oliver Flügel-Martinsen, Kirsten Kramer, Andreas Vasilache
Grenzprozesse in der Weltgesellschaft (S. 12-25)

Florian Muhle
Raum, Sinn und Materialität. Über Territorialgrenzen und die Grenzen des Politischen (S. 26-38)

Estela Schindel
Hotspots – europäische Grenzen als geopolitisches und humanitäres Labor (S. 39-52)

Christian Voß
Slawischsprachige Grenzminderheiten in Nordgriechenland (S. 53-61)

Verena Risse
Die Diversifikation von Staatsgrenzen – Anlass zu einer konzeptionellen Neubestimmung? (S. 62-72)

AG Bordertexturen
Bordertexturen als transdisziplinärer Ansatz zur Untersuchung von Grenzen. Ein Werkstattbericht (S. 73-83)

Christian Banse
Komplexe Grenzziehungen und ungewisse Grenzdynamiken. Zur Palliativversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten (S.84-94)

Larissa Schindler
Die Dynamik zwischen Grenzen und Grenzüberwindung (S. 95-105)

Tobias Schlechtriemen
Der Held als Effekt. Boundary work in Heroisierungsprozessen
(S. 106-119)

Erik Martin, Pablo Valdivia Orozco
Begrenzungswissen. Zum emanzipatorischen Potential von Wissensgrenzen (S. 120-129)

Athanasios Karafillidis
Die Komplexität von Interfaces. Touchscreens, nationale Identitäten und eine Analytik der Grenzziehung (S. 130-146)

Allgemeiner Teil

Franziska Hodek
Spielanalysen und Sportwetten: Strategien der Quantifizierung im Profifußball (S. 147-163)

Besprechungen und Rezensionen

Bernd Kasparek: Europas Grenzen: Flucht, Asyl und Migration. Eine kritische Einführung; Harald Bauder: Migration Borders Freedom
rezensiert von Norbert Cyrus (S. 164-169)

William Mitchell: Dystopie Eurozone. Gruppendenken und Leugnung im großen Stil
rezensiert von Ulrich Busch (S. 170-173)

Zitation
Berliner Debatte Initial 29 (2018), 1. in: H-Soz-Kult, 17.05.2018, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-11068>.
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Redaktion
Veröffentlicht am
17.05.2018
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