Berliner Debatte Initial 29 (2018), 3

Titel
Berliner Debatte Initial 29 (2018), 3.
Weitere Titelangaben
Deutsche sehen die Sowjetunion


Hrsg. v.
Berliner Debatte INITIAL e.V.
Heft(e)
3
Erschienen
Potsdam 2018: WeltTrends
Umfang
150 S.
Preis
digital 12,00 €, print 15,00 €
Herausgeber d. Zeitschrift
Berliner Debatte Initial e.V.
Erscheinungsweise
4 Ausgaben jährlich
Kontakt
Berliner Debatte Initial, PF 580254, 10412 Berlin, Tel.: (+49-331) 977 4540, Fax: (+49-331) 977 4696, E-Mail: redaktion@berlinerdebatte.de; Redaktion: Ulrich Busch, Erhard Crome, Wolf-Dietrich Junghanns, Raj Kollmorgen, Thomas Möbius, Thomas Müller (verantwortlicher Redakteur), Gregor Ritschel, Robert Stock, Matthias Weinhold, Johanna Wischner. Redaktionelle Mitarbeit: Adrian Klein, Benjamin Sonntag.

Heft 3/2018 von Berliner Debatte Initial widmet sich mit dem Themenschwerpunkt „Deutsche sehen die Sowjetunion“ historischen Konstellationen und Prägungen des deutschen Blicks auf Russland. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie wurde das dortige Geschehen seit 1917 aus deutscher Perspektive dargestellt und verarbeitet? Die Beiträge stellen ausgewählte Personen und Phänomene wie den Polit-Tourismus in die Sowjetunion vor. Exemplarisch untersuchen sie, was den jeweiligen Blick motivierte und formte. Dabei handelt es sich nicht zuletzt auch um Erfahrungen von Grenzüberschreitungen - die meisten der in den Beiträgen vorgestellten Autorinnen und Autoren reisten in die Sowjetunion. Ein anderes zentrales Moment ist die Vergegenwärtigung russischer Erfahrungen. „Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen!“ lautete ein Slogan. Das war die ideologisch schlichte Form, von oben dekretiert. Doch es ging um mehr und anderes: um die Auseinandersetzung mit dem Russland des 20. Jahrhunderts – was sowohl dortiges eigenes Erleben umfasst, die Reflexion der russischen Geschichte und ihrer Ausstrahlung auf Europa und die Welt, als auch die (Wieder-)Entdeckung und Vermittlung der russischen literarischen Moderne.

Themenschwerpunkt: Deutsche sehen die Sowjetunion

Wladislaw Hedeler im Gespräch mit Karl Schlögel
Zwischen den Fronten: Sprache finden im ost-westlichen Gelände (S. 6–21)

Anne Hartmann
Perspektivenwechsel. Passanten und Emigranten über die Sowjetunion der 20er und 30er Jahre (S. 22–33)

Steffen Dietzsch
„Revolution“ als Problem der Europäistik. Oder: Wie der „Widerstands“-Kreis um 1930 Lenin versteht (S. 34–41)

Gesine Bey
Als Autorin für die „Frankfurter Zeitung“ in der Sowjetunion. Angela Rohr in den Jahren 1928 bis 1936 (S. 42–52)

Astrid Volpert
Welterfahrungen. Werner Hebebrands Rehabilitierung und Reisen in die UdSSR (S. 53–64)

Wladislaw Hedeler
Reise in Reise in die Zukunft. Berichte von Deutschen über ihre Fahrten in die Sowjetunion 1946 bis 1955 (S. 65–83)

Andreas Koziol
Über Fritz Mierau (1934–2018) (S. 84–89)

Allgemeiner Teil

Ulrich Busch
Nullzins. Ein geldpolitisches Experiment mit Folgen (S. 90–104)

Heiner Karuscheit
Für Preußen-Deutschland und die Macht. Die Politik der SPD in Krieg und Novemberrevolution (S. 105–118)

Janosik Herder
Soziale oder historische Bewegung? Zur Genealogie sozialer Bewegung bei Lorenz von Stein und Karl Marx (S. 119–132)

Besprechungen und Rezensionen

Wladislaw Hedeler
Stalin kommt an. Die Ausstellung „Der Rote Gott. Stalin und die Deutschen“ (S. 133–136)

Thomas Möbius
Utopische Ideenskizzen erwünscht. Pavel Peppersteins Architekturvisionen (S. 137–140)

Robert Muschalla (Hg.): Sparen. Geschichte einer deutschen Tugend
rezensiert von Ulrich Busch (S. 140–143)

Ann Pettifor: Die Produktion des Geldes. Ein Plädoyer wider die Macht der Banken
rezensiert von Ulrich Busch (S. 144–146)

Hans-Christoph Rauh: Philosophie aus einer abgeschlossenen Welt.
rezensiert von Michael Thomas (S. 147–150)

Zitation
Berliner Debatte Initial 29 (2018), 3. in: H-Soz-Kult, 23.10.2018, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-11354>.
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Redaktion
Veröffentlicht am
23.10.2018
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