Zeitschrift für Genozidforschung 16 (2018), 2

Titel
Zeitschrift für Genozidforschung 16 (2018), 2.
Weitere Titelangaben
Ganz normale Organisationen? Systemtheoretische Ansätze der Holocaustforschung. Eine Debatte


Hrsg. v.
Prof. Dr. Mihran Dabag, Dr. Kristin Platt in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium des Instituts: Prof. Dr. Stefan Berger, Prof. Dr. Wilhelm Bleek, Prof. Dr. Lucian Hölscher, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Knut Ipsen, Ulrike Johanning-De Abrew, Prof. Dr. Jürgen Straub
Heft(e)
2
Erschienen
Weilerswist 2018: Velbrück Wissenschaft
Umfang
152
Preis
19,50
Herausgeber d. Zeitschrift
Prof. Dr. Mihran Dabag, Dr. Kristin Platt in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium des Instituts: Prof. Dr. Stefan Berger, Prof. Dr. Wilhelm Bleek, Prof. Dr. Lucian Hölscher, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Knut Ipsen, Ulrike Johanning-De Abrew, Prof. Dr. Jürgen Straub
Kontakt
Dr. Medardus Brehl (verantwortlich), Institut für Diaspora- Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum, D-44801 Bochum Tel.: +49 (0)234/32 29702, Fax: +49 (0)234/32 14770

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

erschienen ist ein neues Heft der "Zeitschrift für Genozidforschung" zum Thema "Ganz normale Organisationen? Systemtheoretische Ansätze der Holocaustforschung". Das Heft (152 Seiten) kann zu einem Preis von EUR 19,50 über den Buchhandel oder direkt über den Verlag (<www.velbrueck-wissenschaft.de>) bezogen werden.

Die Zeitschrift für Genozidforschung erscheint halbjährlich. Der Jahresbezugspreis beträgt 41,00 Euro, das Einzelheft 19,50 Euro, incl. MWst., zzgl. Versandkosten. Die Redaktion lädt zur Einsendung von Manuskripten ein, über die Veröffentlichung entscheidet ein peer-review Verfahren. Weitere Informationen zur Zeitschrift finden Sie auf unserer Homepage <www.http://www.idg.rub.de/publikationen/zfg.html.de>

AUS DEM EDITORIAL:

"Mit der Studie Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust hat der Bielefelder Soziologe Stefan Kühl ein neues Modell zur Erörterung der Ermöglichungsrahmungen der Vernichtung der europäischen Juden vorgelegt. [...] Geleitet von einer systemtheoretisch fundierten Organisationssoziologie, verschieben Kühls Untersuchungen dabei den Fokus […] auf die Aspekte von Organisationslogiken, die zur Erklärung von Massengewalt am Beispiel des Holocaust herangezogen werden sollen. Seit dem Erscheinen der Studie hat sich hierzu in den Sozialwissenschaften wie auch in den Geschichtswissenschaften eine intensive Diskussion über die Erklärungskraft und die Grenzen dieser Perspektive für die Holocaust- und Genozidforschung entwickelt. […] Das vorliegende Themenheft der Zeitschrift für Genozidforschung bündelt diese Diskussionen in Form einer strukturierten Kontroverse. Dazu haben wir vier der wichtigsten Kritikerinnen und Kritiker des Ansatzes von Stefan Kühl eingeladen, mit ihm in eine Debatte zu treten."

Artikel

Stefan Kühl:
Ganz normale Organisationen. Warum sich Hundertausende von Deutschen an der Durchführung des Holocaust beteiligt haben (6–16)

Armin Nolzen:
Organisation und Massenmord. Stefan Kühls Beitrag zu einer »Soziologie des Holocaust« (17–33)

Markus Holzinger:
Der Holocaust und das Problem der Ebenen. Einige Bemerkungen zu Stefan Kühls »Soziologie des Holocaust« (34–52)

Nicole Holzhauser:
»Es läßt sich privat nicht mehr richtig leben.« Vom Grauen organisierter Normalität (52–72)

Wolfgang Knöbl:
Anmerkungen zu Stefan Kühls »Ganz normale Organisationen« (73–85)

Stefan Kühl:
Zur Kritik eines systemtheoretischen Zugangs in der Holocaustforschung (86–114)

Rezensionen (115–150)
Autorinnen und Autoren (151–152)

Zitation
Zeitschrift für Genozidforschung 16 (2018), 2. in: H-Soz-Kult, 05.02.2019, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-11558>.
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